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Studie / Ebola: Kinder sterben schneller als Erwachsene

Das Ebola-Fieber ist für kleine Kinder tödlicher als für Erwachsene. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Imperial College London gekommen. Es zeigte sich, dass 90 Prozent der Kinder unter einem Jahr, bei denen eine Infektion vermutet wurde, gestorben sind. Im Vergleich dazu sind nur 65 Prozent der betroffenen Erwachsenen in Guinea, Liberia und Sierra Leone der Krankheit erlegen. Bei Kindern ist es zwar weitaus weniger wahrscheinlich, dass sie sich mit dem Virus infizieren – Experten betonen jedoch, dass es einen dringenden Bedarf an einer Spezialbehandlung für sie gibt. Ein Impfstoff gegen Ebola wird derzeit in Guinea in einer Studie mit freiwilligen Teilnehmern getestet. Weiterlesen

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Analyse: Suche nach Ankerplätzen im weiteren Ausbau unserer Beziehungen mit Afrika?

Wie sollte man diese Begrifflichkeit verstehen? Es wird ohnehin in der Länderpolitik mit Afrika nach Schwerpunkten gearbeitet, um die mit Finanzierung verbundene Zusammenarbeit zu intensivieren und Stabilität zu sichern. Der Begriff des Ankerns steht für Befestigung und Stabilität. Dennoch muss der Ankerplatz eines Landes weitgehende Flexibilität, Kontinuität und Bewegung aufweisen, getragen mit Good Governance der Regierung.  Weiterlesen

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“Ebolasicheres” Tablet entwickelt – Chlorbeständiges Gerät erleichtert Erfassen von Patientendaten

Ein Tablet-, das ein Übergießen mit Chlor aushält, haben Freiwillige aus dem Technikbereich gemeinsam mit Google entwickelt. Ziel war es, damit Ärzte zu unterstützen, die Ebola-Patienten versorgen. Das Gerät kann daher mit Schutzhandschuhen bedient werden und widersteht auch Stürmen sowie großer Feuchtigkeit. Ärzte ohne Grenzen (MSF) hatte um Unterstützung bei der Sammlung wichtiger Patientendaten ersucht. Auf dem Höhepunkt des derzeitigen Ebola-Ausbruchs mussten Ärzte diese Informationen durch lautes Rufen weitergeben, um eine Kontaminierung zu verhindern. Weiterlesen

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Tausende Nigerianer suchen Schutz im Tschad

Tausende Menschen sind infolge der Angriffe von Boko Haram im Nordosten Nigerias über die Grenze in den Tschad geflohen, wo sie sich in einem Flüchtlingslager und innerhalb der einheimischen Bevölkerung niedergelassen haben. Laut offiziellen Schätzungen haben rund 18.000 Flüchtlinge in der Region um den Tschadsee Schutz gesucht. Doch seit einem Angriff auf die Stadt Ngouboua, 25 Kilometer von der nigerianischen Grenze entfernt, ist auch die Lage innerhalb des Tschads angespannt. Tausende Einwohner und nigerianische Flüchtlinge haben in der Folge die Flucht ergriffen. Weiterlesen

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Crowdfunding für dezentrale Energieversorgung in Afrika

Foto: bettervest-Co-Gründer Torsten Schreiber vor einem frühen Prototyp
Nach der Gründung der „Mobile Solarkraftwerke Afrika GmbH & Co. KG“ startet das Pilotprojekt für Afrika ein Crowdfunding. Ziel ist es, Afrikas erster, dezentraler Energieversorger zu werden. Mit einer mobilen, kombinierten Solar- und Windanlage mit Speicher möchte das Unternehmen zum ersten dezentralen Energieversorger Afrikas werden und so die Abhängigkeit von Diesel als fossilem Brennstoff und Energieträger ablösen.  Weiterlesen