Buchtipp: Ostafrika – zwischen Massai und Tausendundeiner Nacht

PrinzessinDas Abenteuer Sansibar beginnt auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg. Auf einem Gedenkstein entdeckt Wolf-Ulrich Cropp den Hinweis auf Emily Ruete, geborene Salme, Prinzessin von Oman und Sansibar (1844-1924). Unter der Grabinschrift steht in klaren Lettern ein Zusatz: „Zuwanderin“. „…welch ein moderner, ja aktueller Begriff, der nicht nur Deutschland, der ganz Europa so brennend beschäftigt! Weiterlesen

Gelbfieber-Epidemie : 1. Einsatz des „European Medical Corps“ in der Demokratischen Republik Kongo

Gelbfiebermücke“Das European Medical Corps steht vor seinem ersten Einsatz. Deutschland leistet dabei durch Entsendung von Experten des Bernhard-Nocht-Instituts und des Robert-Koch-Instituts einen wichtigen Beitrag. Es ist gut, dass diese von uns im Zuge der Ebola-Krise mitentwickelte Idee Wirklichkeit geworden ist. Mit dem European Medical Corps haben wir ein Instrument, das unsere Einsatzfähigkeiten auf europäischer Ebene zusammenführt, um zukünftig durch gemeinsames, koordiniertes und schnelles Handeln effektiv auf Epidemien reagieren zu können – egal, wo sie in der Welt auftreten“, so Bundesaußenminister Steinmeier.  Weiterlesen

Nigeria: 500.000 Menschen im Bundesstaat Borno brauchen Wasser und Nahrung

Nigeria-MSFRund 15 Prozent der Kinder in Bama wegen Mangelernährung in Lebensgefahr Abuja/Paris/Berlin, 20. Juli 2016. Eine halbe Million Menschen im Bundesstaat Borno im Nordosten Nigerias braucht umgehend Hilfe. Die Menschen wurden durch Kämpfe vertrieben, lebten monatelang von der Außenwelt abgeschnitten und brauchen umgehend Wasser, Nahrung, medizinische Hilfe und Unterkünfte, teilte Ärzte ohne Grenzen am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Paris mit. „Wir brauchen jetzt einen massiven Hilfseinsatz, um auf diese schwere Krise zu reagieren“, sagte Isabelle Defourny, Leiterin der Projektabteilung von Ärzte ohne Grenzen in Frankreich. In Borno bekämpfen sich Regierungstruppen und die sogenannte Westafrika-Provinz des Islamischen Staates (ISWAP), auch bekannt als Boko Haram.  Weiterlesen

Uganda / Klimawandel: Abschied von den Mondbergen – Massiver Gletscherschwund im Ruwenzori-Gebirge bedroht Ökosystem

Ruwenzori: Afrikas letzter Gletscher
Ruwenzori: Afrikas letzter Gletscher

Als hätten Land und Leute keine anderen Probleme. Nun soll auch noch Afrikas letzte Eis- und Wasserreserve dahinschmelzen. Nur noch 15 Jahre gibt der britische Geologe Richard Taylor dem Gletscher im Ruwenzori-Gebirge in Westuganda. Der Eispanzer auf rund 5000 m Seehöhe speist immerhin Nil und Kongo, die zwei größten Flüsse Afrikas, und auch den größten See des Kontinents, den Lake Viktoria. Nicht auszudenken, wenn diese hochwertige Wasserressource bis 2030 versiegt, wie Taylor vermutet. Eine pressetext-Expedition hat die Gletscherreste Anfang Juli 2016 unter die Lupe genommen. Weiterlesen

Wochenpressespiegel der Deutschen Afrika Stiftung

PressespiegelKontroversen beim 27. AU-Gipfel in Ruanda
Die erste Frau an der Spitze der AU-Kommission, Dr. Dlamini-Zuma, blickt auf ein beeindruckendes Ergebnis ihrer Amtszeit, in welcher sie sich besonders der Gleichstellung der Geschlechter und der Stärkung der Frauenrechte verschrieben hatte. Die Vision der Afrikanischen Union ein friedlicher, selbstregierter und global im Sinne der eigenen Bürger und Bürgerinnen agierender Zusammenschluss zu sein, wurde von Dlamini-Zuma ein gutes Stück vorangebracht, auch wenn sie 2012 zunächst unter viel kritisierten Umständen ins Amt gekommen war. Weiterlesen

Südsudan: Nach Kämpfen in Juba hilft Ärzte ohne Grenzen mit mobilen Kliniken

JubaNach den jüngsten Kämpfen in Juba haben Teams von Ärzte ohne Grenzen begonnen, auf den Bedarf an Hilfe zu reagieren, und unter anderem mobile Kliniken gestartet. Die Teams suchen zudem nach Wegen, mehr Hilfe leisten zu können. 6.000 Menschen sind seit Ausbruch der Gewalt am vergangenen Freitag in die UN-Schutzzone in Bentiu geflohen. Ärzte ohne Grenzen ist ebenfalls sehr besorgt über erneut ausgebrochene Kämpfe in Wau und Leer.  Weiterlesen

Hoffnung für Afrika: Afrika benötigt komplexe Wachstums-Anreize – den Blick auf diesen Kontinent nicht verlieren!

GrowthHoffnung auf Afrika haben bereits die Entdecker und Eroberer auf diesen Kontinent empfunden und später weit hinausgetragen. Den Naturvölkern, in ihrer einfachen Lebensweise wurden die Hoffnungen mit der Sklaverei und Kolonialisierung genommen. Die sogenannte Nehmerpolitik des Nordens, gerichtet auf die interessanten Ressourcen hat sich im nachkolonialen Afrika verstärkt, und es haben sich die eigenen Herrscherkreise mit Despoten und Eliten etabliert. Weiterlesen