DEN HAAG-MUKWEGE-PENNING

Gynäkologe Denis Mukwege aus der Demokratischen Republik Kongo Gewinner des Sacharow-Menschenrechtspreises 2014

Der Präsident des Europäischen Parlaments und die Fraktionsvorsitzenden haben entschieden, dass in diesem Jahr der Gynäkologe Denis Mukwege mit dem Sacharow-Preis für geistige Freiheit ausgezeichnet wird. Am 26. November wird der Preis in Straßburg während der Plenarsitzung übergeben.
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sudan

Sudan: EU-Außenminister fordern für humanitäre Helfer freien Zugang zu Konfliktregionen

Blockade internationaler Hilfsorganisationen ist Verbrechen gegen die Menschlichkeit – Europas Kritik ist unzureichend
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft der Regierung des Sudan vor, mit der Blockade der humanitären Versorgung der Zivilbevölkerung in den Konfliktregionen Süd-Kordofan und Blauer Nil das Völkerrecht zu verletzen. „Es ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, dass die sudanesischen Behörden seit mehr als drei Jahren die Versorgung von mehr als einer Million Notleidenden unterbinden“, kritisierte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. „Es ist ein Armutszeugnis für die EU-Außenminister, dass sie seit dem 26. August 2011 nur in Erklärungen freien Zugang für humanitäre Helfer fordern und es dabei dann belassen. Es müssen jedoch glaubwürdig Sanktionen angedroht werden, damit die sudanesische Regierung ihre Blockade-Haltung endlich aufgibt.“
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unmenschenrechte

15 neue Mitglieder in UN-Menschenrechtsrat gewählt – darunter Nigeria und Botswana

UN-Menschenrechtsrat gewinnt mit neuen Mitgliedstaaten nicht an Glaubwürdigkeit
Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN) wird nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auch in den kommenden Jahren ein Glaubwürdigkeitsproblem haben. „Bei den Wahlen für seine Amtsperiode in den nächsten drei Jahren konnten sich am Dienstagabend in der UN-Vollversammlung in New York erneut zahlreiche Staaten durchsetzen, deren Menschenrechtsbilanz äußerst bedenklich ist: Indien, Indonesien, Nigeria, Botswana, Bangladesch, Paraguay, El Salvador, Albanien und Katar“, kritisierte der GfbV-Referent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen. „Wie soll ein UN-Menschenrechtsrat ernst genommen werden, wenn neun der fünfzehn neuen Mitgliedstaaten selbst massiv Menschenrechte missachten?“
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Kollie James in Foya is the 1000st Ebola survivor

Ebola: endlich mal eine schöne Geschichte!

Seit dem Beginn des Ebola-Ausbruchs in Westafrika hat Ärzte ohne Grenzen mehr als 4.500 Patienten in die Ebola-Behandlungszentren der Organisation aufgenommen. Bei mehr als 2.700 von ihnen wurde Ebola diagnostiziert. Doch inmitten all des Verlustes und Leides gibt es auch mehrere Geschichten des Überlebens. Heute feiert Ärzte ohne Grenzen den 1000. Überlebenden von allen betreuten Patienten, die die Organisation in ihren Projekten in Guinea, Sierra Leone und Liberia versorgt hat.
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