Schlagwort-Archive: Kolonialismus

Afrika-Lesetipp / Kamerun / kontextwochenzeitung: Justizmord in der Kolonialzeit – Rudolf, der gute Deutsche

Afrika-Lesetipp / Kamerun / kontextwochenzeitung: Justizmord in der Kolonialzeit - Rudolf, der gute Deutsche
Die Aalener Familie Oesterle mit Tube Meetom (links) und Rudolf Duala Manga Bell (rechts), um 1892.

Der Königssohn Rudolf Duala Manga Bell wurde im August 1914 von den deutschen Kolonialherren in Kamerun ermordet. Jahre zuvor war er bei der Familie Oesterle in Aalen zu Gast. Die Stuttgarter Künstlerin Astrid S. Klein ging dem Fall nach – und traf dabei auf Nachkommen von Gast und Gastgeber. Afrika-Lesetipp / Kamerun / kontextwochenzeitung: Justizmord in der Kolonialzeit – Rudolf, der gute Deutsche weiterlesen

Afrika-Videotipp/arte: „Die Wilden“ in den Menschenzoos

Afrika-Videotipp/arte: "Die Wilden" in den Menschenzoos
Screenshot arte

Sie wurden aus weit entfernten Ländern geholt – zwischen 1810 und 1940, über 100 Jahre lang –, um sie in Menschenzoos wie exotische Tiere zur Schau zu stellen: Ureinwohner aus Kolonialstaaten. Der Dokumentarfilm beschreibt mit der Unterstützung angesehener internationaler Experten das Schicksal von sechs Personen, die in solchen sogenannten Völkerschauen ausgestellt waren. Afrika-Videotipp/arte: „Die Wilden“ in den Menschenzoos weiterlesen

Buchtipp: „Koloniale Vergangenheit-Postkoloniale Zukunft? Die deutsch-namibischen Beziehungen neu denken“.

Buchtipp: „Koloniale Vergangenheit-Postkoloniale Zukunft? Die deutsch-namibischen Beziehungen neu denken“.26 Autor:innen haben sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu den Themen des Verhältnisses von Deutschland und Namibia geäußert. Die Beiträge beinhalten ein reichhaltiges Spektrum an Reflektionen und Einschätzungen. Buchtipp: „Koloniale Vergangenheit-Postkoloniale Zukunft? Die deutsch-namibischen Beziehungen neu denken“. weiterlesen

Neue Dauerausstellung in Berlin: Rückblick auf eine diskrimierende „Völkerschau“

Neue Dauerausstellung in Berlin: Rückblick auf eine diskrimierende "Völkerschau"
Bild: Museum Treptow

Seit dem 15. Oktober ist im Berliner Museum Treptow die grundlegend überarbeitete Ausstellung „zurückgeschaut / looking back – Die Erste Deutsche Kolonialausstellung von 1896 in Berlin-Treptow“ zu sehen. Es ist die erste Dauerausstellung zu Kolonialismus, Rassismus und Schwarzem Widerstand in einem Berliner Museum. Entstanden ist die Ausstellung in Kooperation der Museen Treptow-Köpenick mit dem Projekt Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt. Neue Dauerausstellung in Berlin: Rückblick auf eine diskrimierende „Völkerschau“ weiterlesen

Buchtipp: Ein Frankfurter aus Afrika

Buchtipp: Ein Frankfurter aus AfrikaUnaufgeregt erzählt und mit Fotos illustriert, voller Leben, Bewunderung und Empathie für den Familienvater, Freund und politischen Weggefährten erhalten die Leser:innen Einblicke in die Persönlichkeit Jean Claude Diallos. Zugleich ist der Band eine Zeitreise in die bundesrepublikanische und guineische Geschichte der achtziger und neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Buchtipp: Ein Frankfurter aus Afrika weiterlesen

Buchtipp: Robert Kochs Affe – Die grausamen Menschenversuche des Dr. Robert Koch in Afrika

Buchtipp: Robert Kochs Affe - Die grausamen Menschenversuche des Dr. Robert Koch in AfrikaVom dunkelsten Fleck auf der Weste des Robert Koch: In der Corona-Krise ist sein Name in aller Munde: Robert Koch gilt als eine der Lichtgestalten der deutschen Medizingeschichte. Die Expedition indes, die er 1906 ins »Schutzgebiet« Deutsch-Ostafrika unternimmt, bezeichnet auch das nach ihm benannte Institut als dunkelstes Kapitel in Kochs Geschichte. Buchtipp: Robert Kochs Affe – Die grausamen Menschenversuche des Dr. Robert Koch in Afrika weiterlesen

Ethnologin Carola Lentz spricht sich im Programmheft des Deutschlandradios für eine differenziertere Debatte über Kolonialismus aus

Ethnologin Carola Lentz spricht sich im Programmheft des Deutschlandradios für eine differenziertere Debatte über Kolonialismus ausDesignierte Präsidentin des Goethe-Instituts wirbt für mehr Perspektiven und weniger Eurozentrismus: In der Debatte über das koloniale Erbe Deutschlands und Europas fordert die Ethnologin Carola Lentz eine differenziertere Diskussion. In einem Gastbeitrag für das Deutschlandradio-Programmheft (November-Ausgabe) spricht sich die künftige Präsidentin des Goethe-Instituts dafür aus, der Vielstimmigkeit in der Erinnerungskultur mehr Raum zu geben und sich von einer eurozentristischen Sichtweise zu lösen. Ethnologin Carola Lentz spricht sich im Programmheft des Deutschlandradios für eine differenziertere Debatte über Kolonialismus aus weiterlesen