Archiv der Kategorie: Vermischtes

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 40: Kamerun – Unabhängige Entscheidungen

 

Englischsprachige Regionen Kameruns erklären ihre Unabhängigkeit: Erst vor fünf Wochen entließ Kameruns Präsident Paul Biya führende Vertreter der anglophonen Zivilbevölkerungen aus dem Gefängnis. Am 1. Oktober, dem Tag der Wiedervereinigung, stand Kamerun nun alles andere als friedlich und vereint da. Die anglophonen Regionen im Westen des Landes verkündeten ihre Unabhängigkeit, und riefen symbolisch die Republik „Ambazonia“ aus. Der Name leitet sich aus der Ortsbezeichnung Ambas Bay ab, welcher als die natürliche Grenze in Kamerun zwischen den anglophonen und frankophonen Regionen angesehen wird.

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DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 38: Drastische Entwicklungen

Massaker an burundischen Flüchtlingen in der Demokratischen Republik Kongo
Am vergangenen Freitag kam es im Osten der Demokratischen Republik Kongo in Kamanyola an der Grenze zu Burundi zu einer Auseinandersetzung zwischen burundischen Geflüchteten und kongolesischen Soldaten, bei der 36 Burunder getötet und rund 120 verletzt wurden. Die Informationslage ist unübersichtlich. Während einige Medien von vorangegangenen Demonstrationen gegen Relokalisierungspläne berichten, melden andere eine Demonstration aufgrund der Verhaftung von vier Geflüchteten. Kongolesische Behörden erklärten, dass Soldaten in die Luft schossen, um die Demonstration zu beenden und dabei mit Steinen beworfen wurden. Sie hätten das Feuer erst aus Notwehr eröffnet, als ein Offizier getötet wurde und die Menschenmenge die Soldaten zu überwältigen drohte. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 38: Drastische Entwicklungen weiterlesen

Kamerun: WWF verletzt indigene Rechte – OECD-Gespräche gescheitert

Diese Baka-Frau und ihr Mann sind unter den vielen Indigenen in Kamerun, die von WWF-finanzierten Wildhütern geschlagen wurden. Sie wurden angegriffen und ihre Sachen einbehalten, als sie wilde Mangos ernteten.

Survival International hat den Versuch aufgegeben, einen formalen Beschluss über unsere Beschwerde zu erhalten, der zufolge der World Wildlife Fund (WWF) gegen internationale Standards der Unternehmensverantwortung verstößt. Survival wird nun wieder versuchen, die Missstände durch öffentlichen Druck zu stoppen. Kamerun: WWF verletzt indigene Rechte – OECD-Gespräche gescheitert weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 37: Reibung und Elektrizität

Spannungen zwischen Opposition und Regierung in Tansania
Die Beziehung zwischen Regierung und Opposition in Tansania wird zunehmend angespannter. Kritiker werfen Präsident John Magufuli vor massiv gegen Oppositionelle vorzugehen und die Medienfreiheit zu beschneiden. Regelmäßig werden Vertreter der politischen Opposition, darunter auch Parlamentarier, von der Polizei verhaftet und aus nicht rechtskonformen Gründen für längere Zeit festgehalten. Der vergangene Freitag könnte die ohnehin angespannte Lage weiter verschärfen. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 37: Reibung und Elektrizität weiterlesen

Mitmachen – bewerben Sie sich jetzt! Rechercheförderungen für Autoren, Fotografen und Filmemacher u.a. für Ägypten, Algerien, Ghana, Kenia, Libyen, Marokko, Südafrika und Tunesien

Künstlerische Werke bedürfen oft der gründlichen Recherche vor Ort, um Stereotypen zu vermeiden und ein hohes inhaltliches Niveau zu erreichen. Mit dem Programm Grenzgänger fördern die Robert Bosch Stiftung und das Literarische Colloquium Berlin internationale Rechercheaufenthalte von Autoren, Filmemachern und Fotografen (m/w) in den Ländern Afrikas, Asiens und Europas. Mitmachen – bewerben Sie sich jetzt! Rechercheförderungen für Autoren, Fotografen und Filmemacher u.a. für Ägypten, Algerien, Ghana, Kenia, Libyen, Marokko, Südafrika und Tunesien weiterlesen

DAS Afrika-Pressepiegel, KW 33: Terror kennt keine Grenzen

Burkina Faso: Anschlag auf Restaurant in Ouagadougou Mindestens 20 Menschen sind einem Terroranschlag in Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou am vergangenen Sonntagabend zum Opfer gefallen, darunter auch der Landeschef der Deutschen Welthungerhilfe. Die mutmaßlichen Islamisten eröffneten das Feuer auf die Gäste eines türkischen Restaurants, nahmen Geiseln und lieferten sich einen mehrstündigen Schusswechsel mit Sicherheitskräften. Bereits 2016 kam es in rund 200 Meter Entfernung des Anschlagortes zu einer Terrorattacke auf ein Café, bei der mehr als 30 Menschen starben. DAS Afrika-Pressepiegel, KW 33: Terror kennt keine Grenzen weiterlesen

Zentralafrikanische Republik: 10.000 Vertriebene campieren im Krankenhaus von Batangafo

Nach einem erneuten Gewaltausbruch zwischen rivalisierenden Gruppen suchen in der Stadt Batangafo im Norden der Zentralafrikanischen Republik mehr als 10.000 Menschen Schutz in den Ruinen des dortigen Krankenhauses. Kämpfe zwischen Anhängern der Rebellenkoalition Séléka und so genannten Selbstverteidigungsgruppen haben die Stadt seit Ende Juli ins Chaos gestürzt. Es gab unzählige Raubüberfälle und Ermordungen. Mehrere Hilfsorganisationen wurden überfallen, darunter Ärzte ohne Grenzen. Ein Großteil des städtischen Lagers für Vertriebene wurde niedergebrannt und geplündert. Die Menschen waren gezwungen, andernorts Schutz zu suchen. Zentralafrikanische Republik: 10.000 Vertriebene campieren im Krankenhaus von Batangafo weiterlesen