Archiv der Kategorie: Vermischtes

DAS Afrika-Pressespiegel, KW 46: Demonstration der Macht

Simbabwe: Militär übernimmt Kontrolle, Mugabe unter Hausarrest. In Simbabwe ist es im Kampf um die Nachfolge von Präsident Robert Mugabe zu einer überraschenden Wendung gekommen: Das Militär übernahm am Mittwoch zeitweise mit Panzern die Straßen der Hauptstadt Harare und der 93-Jährige Präsident steht unter Hausarrest. Trotz dieser Vorgänge lehnte Generalmajor Sibusiso Moyo die Bezeichnung der Militäroperation als Putsch strikt ab. DAS Afrika-Pressespiegel, KW 46: Demonstration der Macht weiterlesen

Buchtipp: „Die Wilden“ von Sabri Louatah: lesenswerte Familiensaga der anderen Art

Wir befinden uns im Kulturkreis der algerischen Einwanderungsszene in Frankreich, in Saint Etienne, der Stadt, in der auch Autor Sabri Louatah lebt. Der Roman beginnt mit den Vorbereitungen für eine Mischehe, dem Kabylen Slim Nerrouche und einer Araberin, Kenza Zerbi. Beide sind zwar algerischen Ursprungs, aber dennoch ist diese Verbindung aufgrund der unterschiedlichen ethnischen Herkunft nicht unbedingt selbstverständlich für die jeweiligen Familien. Buchtipp: „Die Wilden“ von Sabri Louatah: lesenswerte Familiensaga der anderen Art weiterlesen

DAS Afrika-Pressespiegel, KW 45: Stagnation und Innovation

DR Kongo: Präsident Kabila bleibt vorerst im Amt: In der Demokratischen Republik Kongo hat die unabhängige Wahlkommission CENI die Präsidentschaftswahlen auf den 23. Dezember 2018 terminiert. Damit wird Joseph Kabila auch im kommenden Jahr Präsident des Kongo sein und somit die konstitutionell vorgesehene Amtszeit um zwei Jahre überschreiten. DAS Afrika-Pressespiegel, KW 45: Stagnation und Innovation weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 44: Rückschritte und Fake News

Burundi verlässt Internationalen Strafgerichtshof: Als erster afrikanischer Staat ist Burundi aus dem Internationalen Strafgerichtshof (ICC) ausgetreten und hat damit seine Ankündigung vom vergangenen Jahr umgesetzt. Von Seiten der burundischen Regierung wird als Grund für den Austritt das angeblich einseitige Vorgehen des Gerichts gegen afrikanische Machthaber vorgeschoben. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 44: Rückschritte und Fake News weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 43: Enttäuschung und Hoffnung

Kenia wählt, Kenia wählt nicht …: In Kenia zeichnet sich bei der Wiederholung der Präsidentenwahl eine geringere Wahlbeteiligung ab, als allein durch den Boykott der Opposition erklärbar scheint. Nach einer ersten Schätzung der Wahlkommission IEBC belief sich die Wahlbeteiligung noch auf 48%, doch wurde diese kurz darauf vom Vorsitzenden Wafula Chebukati auf ca. 34% revidiert. In einigen Wahllokalen Nairobis und Mombasas lag die Wahlbeteiligung gar unter 15%. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 43: Enttäuschung und Hoffnung weiterlesen

Speziell für Afrika entwickelt: Simulations-Tool sagt Flüchtlingsrouten vorher

 

Forscher der Brunel University London http://brunel.ac.uk haben ein Simulations-Tool entwickelt, das Flüchtlingsrouten präzise prognostiziert. Die Vorhersage erfolgt mit einer Trefferquote von bis zu 75 Prozent. Das Programm soll sowohl Regierungen als auch NGOs dabei helfen, humanitäre Ressourcen besser vor Ort bereitzustellen. Zur Entwicklung des Tools wurden geografische, personenbezogene sowie politische Daten herangezogen. Speziell für Afrika entwickelt: Simulations-Tool sagt Flüchtlingsrouten vorher weiterlesen

„Blade Gunner“: Kostüm verhöhnt Südafrikaner Oscar Pistorius

Fancy Dress Company sorgt mit Halloween-Verkleidung für Empörung. Das britische Unternehmen Fancy Dress http://fancydresscompany.co.uk hat mit dem unter anderem auf Amazon angebotenen Halloween-Kostüm „Blade Gunner“ für einen handfesten Skandal gesorgt. Die Verkleidung spielt auf den südafrikanischen Sprintstar Oscar Pistorius an, der wegen des Mordes an seiner Freundin Reeva Steenkamp 2016 verurteilt wurde. Wegen massiver Proteste im Social Web wurde das Kostüm wieder zurückgezogen. „Blade Gunner“: Kostüm verhöhnt Südafrikaner Oscar Pistorius weiterlesen

Demokratische Republik Kongo: Familie appelliert an deutsche Regierung nachdem Sohn in Nationalpark getötet wurde

 

Mobutu Nakulire Munganga im Krankenhaus

Eine Batwa-Familie appelliert in einer formalen Beschwerde verzweifelt an die deutschen Entwicklungshilfeorganisationen GIZ und KfW, nachdem ihr 17-jähriger Sohn von einem Parkwächter erschossen wurde. Demokratische Republik Kongo: Familie appelliert an deutsche Regierung nachdem Sohn in Nationalpark getötet wurde weiterlesen