Afrika wählt – und alles bleibt, wie es ist. Ross Thomas’ Roman über einen afrikanischen Wahlkampf aus den 60ern liest sich wie ein Bericht von heute: korrupte Eliten, gekaufte Wahlen, westliche Einflüsterer.
Ägypten ist als zentraler Vermittler im Gaza-Konflikt aufgetreten. Präsident Abdel-Fattah El-Sisi empfing in dieser Woche den katarischen Premierminister Scheich Mohammed bin Abdulrahman Al-Thani in Kairo, um die Friedensgespräche voranzutreiben.
Burkina Faso hat die UNO-Koordinatorin Carol Flore-Smereczniak (Foto) zur persona non grata erklärt, nachdem ein Bericht als verfälscht eingestuft wurde. Das Dokument, das sich mit Kindern und dem bewaffneten Konflikt befasst, wirft sowohl den Dschihadisten als auch der burkinischen Armee schwere Verstöße vor. Ouagadougou verurteilt diese Gleichsetzung als inakzeptabel und stellt die Verantwortung der UNO infrage. New York betont hingegen, dass nur der Generalsekretär die Abberufung eines Vertreters anordnen könne.
Anlässlich des Afrikanischen Wassergipfels in Kapstadt hat Südafrika erneut seine beständige Unterstützung für das unveräußerliche Recht des sahrauischen Volkes auf Selbstbestimmung und Unabhängigkeit bekräftigt. Getreu seinem Erbe des Kampfes gegen den Kolonialismus hat Pretoria abermals seine Solidarität mit den Befreiungsbewegungen auf dem Kontinent zum Ausdruck gebracht.
Die gabunische Regierung hat am 12. August 2025 ein Dekret verabschiedet, das eine Generalamnestie für die Urheber des Staatsstreichs vom 30. August 2023, bei dem Ali Bongo entmachtet wurde, sowie für die noch inhaftierten Teilnehmer des Putschversuchs vom 7. Januar 2019 gewährt.
Anfang August hatte Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa die ungewöhnliche Gelegenheit, schnell und direkt sowohl mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin als auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu sprechen. Innerhalb von 48 Stunden informierte ihn jeder der beiden Staatschefs über den Krieg, der die Welt gespalten hat – und bestätigte damit Pretorias Engagement für Friedensbemühungen, während Südafrika gleichzeitig seine blockfreie Position beibehält.
Während sich Marokko unter der Herrschaft von Mohammed VI in die Zukunft richtet, markiert die Beförderung des Kronprinzen Moulay El Hassan zum Rang eines Oberstmajors einen strategischen Meilenstein. Mit 22 Jahren festigt der junge Prinz seine Präsenz in den militärischen und institutionellen Kreisen des Königreichs. Diese Entscheidung, von hoher Symbolkraft, fügt sich in eine sorgfältig vorbereitete Übergangsstrategie ein.
Ein Tweet der UEFA würdigte Al-Obeid, der getötet wurde, während er auf humanitäre Hilfe wartete – ohne die Umstände zu erwähnen oder das Massaker an hungernden Menschen zu verurteilen. „Sagen Sie uns, wie er gestorben ist?“, antwortete der Liverpool-Star auf X.
Nur wenige Wochen nach Unterzeichnung des Abkommens zwischen der DR Kongo und der M23 wurde es gebrochen, und erneut sind bewaffnete Kämpfe zwischen den beiden Parteien ausgebrochen.
Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa führte am Donnerstag ein Telefongespräch mit Russlands Präsident Wladimir Putin. Dabei ging es um den anhaltenden Konflikt in der Ukraine sowie um weitergehende Fragen der bilateralen Zusammenarbeit zwischen Pretoria und Moskau. Nach einer Erklärung des südafrikanischen Präsidialamts wurde das Gespräch auf Wunsch Putins geführt. Ziel war es, Ramaphosa über die jüngsten Entwicklungen im Friedensprozess zur Ukraine zu informieren und Themen von gemeinsamem strategischem Interesse zu erörtern.
Die Vereinigten Staaten passen ihre militärische Ausrichtung in Afrika an – mit stärkerem Fokus auf Luft- und Weltraumoperationen. U.a. hat das US-Afrika-Kommando (AFRICOM) hat erstmals einen Befehlshaber aus der Luftwaffe ernannt – ein bedeutender Schritt mit Blick auf die künftige strategische Ausrichtung.
Monatelang spielte sich Donald Trump als Retter der südafrikanischen Buren auf. Nun werden ausgerechnet die weißen Landwirte von seinen neuen Zöllen besonders hart getroffen. In der Kleinstadt Citrusdal hatten sie voll auf den US-Export gesetzt – und fürchten nun um ihre Existenz.
In einer Botschaft anlässlich des marokkanischen Thronfestes hat US-Präsident Trump erneut die Anerkennung der marokkanischen Souveränität über die Westsahara durch die USA bekräftigt. Er unterstrich dabei die Unterstützung der Vereinigten Staaten für den marokkanischen Autonomieplan als „einzige Grundlage für eine gerechte und dauerhafte Lösung dieses Konflikts“, berichtet Le Matin.
Die US-Regierung plant anscheinend, Investitionen von US-Firmen in die von Marokko besetzte Westsahara zu unterstützen. Das berichtete die Nachrichtenseite Africa Intelligence am Donnerstagabend. Demnach wolle die Regierung unter Präsident Donald Trump kommerzielle Projekte US-amerikanischer Unternehmen in der Region durch die International Development Finance Corporation finanziell fördern.