Kategoriearchiv: Wirtschaft

Mangel an Gesundheitsfachkräften: Afrika beschließt Zehnjahresplan zur Ausbildung und Einstellung von 3 Millionen Fachkräften

Angesichts eines Mangels, der bis 2035 auf mehr als sechs Millionen Gesundheitsfachkräfte anwachsen und den Zugang zur medizinischen Versorgung für Millionen Menschen auf dem gesamten Kontinent gefährden könnte, wollen die afrikanischen Länder ihre Anstrengungen deutlich verstärken. Im Rahmen der 76. Tagung des Regionalkomitees der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Afrika haben die Gesundheitsminister am Mittwoch, dem 26. August 2026, ein Zehnjahresprogramm verabschiedet, mit dem drei Millionen zusätzliche Gesundheitsfachkräfte auf dem Kontinent ausgebildet, beschäftigt und langfristig im Beruf gehalten werden sollen.

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Lesetipp/Merkur: Lohnzettel-Rassismus? Ausländer verdienen 1.038 Euro weniger als Deutsche – Afrikaner besonders benachteiligt

Der Lohnabstand bei Vollzeitbeschäftigten ist 2025 auf 1.038 Euro gestiegen. Besonders groß sind die Unterschiede bei mehreren afrikanischen Staatsangehörigkeiten.

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Wo sind die 265 Millionen Dollar aus den Handelsgeschäften zwischen Marokko und Israel geblieben?

Die offiziellen Handelszahlen zwischen Marokko und Israel weisen für das Jahr 2025 eine erhebliche Diskrepanz auf. Während Rabat Importe aus Israel im Wert von fast 381 Millionen US-Dollar verbucht, weisen die israelischen Statistiken lediglich Exporte von rund 116 Millionen US-Dollar aus. Diese Differenz von 265 Millionen US-Dollar lässt für sich genommen noch nicht auf Unregelmäßigkeiten schließen. Sie wirft jedoch Fragen hinsichtlich der Transparenz auf – zumal der größte Teil der von Marokko angegebenen Summe in einer nur sehr wenig detaillierten Warenkategorie zusammengefasst ist.

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Lesetipp/vietnam.vn/de: Angriffe auf Öltanker in der Straße von Hormuz erhöhen den Treibstoffdruck auf Afrika

Die komplexen Entwicklungen in Hormuz erhöhen den Druck auf die Energiesicherheit Afrikas zusätzlich, da viele Volkswirtschaften des Kontinents weiterhin stark von importierten Brennstoffen abhängig sind.

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Burkina Faso auf der Suche nach den „klugen Köpfen“ der Diaspora

Burkina Faso verstärkt seine Bemühungen, die Kompetenzen seiner im Ausland lebenden Staatsangehörigen für die Entwicklung des Landes zu nutzen. Die jüngste Initiative richtet sich auf einen besonders strategischen Bereich: die Nukleartechnologie. Das burkinische Generalkonsulat in New York hat die Erfassung von Experten und Studierenden aus Burkina Faso angekündigt, die in diesem Bereich tätig sind.

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DR Kongo: Untersuchung deckt mutmaßliche Uranexporte nach China über Kobaltlieferungen auf

Eine Untersuchung von Lighthouse Reports deutet darauf hin, dass zwischen 2000 und 2024 möglicherweise Uran aus der Demokratischen Republik Kongo (DRK) über Kobaltexporte nach China gelangt ist. Die Recherche stützt sich auf interne Dokumente, eine wissenschaftliche Studie und Zeugenaussagen. Die betroffenen Unternehmen weisen die Vorwürfe zurück.

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Heute satt, morgen abhängig: NGO-Ernährungsprogramme untergraben die Selbsthilfe

Von *Fatimoh Danjuma. Nahrungsmittelhilfen sollte es im Notfall geben – selbstverständlich – aber nicht als Dauerzustand. Eine dauerhafte Verteilung von Lebensmitteln unterminiert die Eigenverantwortung und raubt den lokalen Bauern die Existenz.

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EU startet weitere Mission in Afrika gegen Russlands 100-Milliarden-Dollar-Schattenflotte unter afrikanischen Flaggen

Als Reaktion auf Russlands sogenannte Schattenflotte, die unter afrikanischen Flaggen operiert, haben zwei Marineeinsätze der Europäischen Union (EU) ihre Aktivitäten in afrikanischen Gewässern ausgeweitet. Die EU-Seestreitkräfte übernehmen dabei die Aufgabe, nachrichtendienstliche Informationen über Russlands Schattenflotten-Operationen zu sammeln.

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Lesetipp/tagesschau.de: Wadephul auf viertägiger Reise – „Afrika sollte für uns ein Chancenkontinent sein“

Außenminister Wadephul wirbt im Rahmen seiner Afrika-Reise für mehr Zusammenarbeit. Der Kontinent biete Chancen, aber diese müsse man auch nutzen – denn China sei in der Region bereits jetzt präsent.

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