Wo Abtreibung tödlich sein kann: In Kenia werden viele Frauen ungewollt schwanger und stehen ohne Hilfe da. Weil sichere Abtreibungen in den ärmsten Vierteln Nairobis unerreichbar sind, sind gefährliche und gesundheitsschädliche Methoden gang und gäbe.
So hatten sie es sich vorgestellt – die grausame Realität sieht anders aus
Unter fadenscheinigen Umständen lockt Russland Hunderte Frauen aus Afrika ins Land. Sie müssen Killer-Drohnen in Fabriken herstellen und verletzen sich bei der Arbeit. Luftangriffe durch die Ukraine kommen dazu.
Während die mit al-Qaida verbundene Gruppierung JNIM (Jama’at Nusrat al-Islam wal-Muslimin) bereits seit anderthalb Monaten ein Embargo auf Treibstoffimporte nach Mali verhängt hat – begleitet von nahezu täglichen Angriffen, die zu einer schweren Benzinknappheit im Land geführt haben –, hat sie am Freitag, dem 17. Oktober, neue Vorschriften für Reisende erlassen. Die Dschihadisten wollen unter anderem Frauen zum Tragen des Schleiers in Verkehrsmitteln verpflichten – eine Ankündigung, die bei vielen Frauen Wut und Angst auslöst.
Das Schicksal von Imane ist ein brutaler Weckruf: Geschlechtsspezifische Gewalt ist noch lange nicht überwunden. Ein entstelltes Gesicht, ein zerstörtes Leben, ein vierjähriges Kind, das seine Mutter nicht mehr erkennt. Seit der grausamen Attacke ihres Ex-Mannes überschlagen sich die Reaktionen in sozialen Netzwerken, und das Thema dringt bis in private Gespräche vor, berichtet Le Matin. Neben der Forderung nach Gerechtigkeit und einer harten Strafe für den Täter muss dieser Fall vor allem eines deutlich machen: Die bestehenden Schutzmechanismen für Frauen reichen noch immer nicht aus – trotz juristischer Fortschritte und vieler Bemühungen, geschlechtsspezifische Gewalt einzudämmen. Imanes entstelltes Gesicht ist zugleich das Spiegelbild einer Gesellschaft, in der Frauen weiterhin nicht sicher sind.
In Ägypten ist die weibliche Genitalverstümmelung seit 2008 verboten. Doch noch immer gilt für viele Männer nur eine beschnittene Frau als „heiratsfähig“. Besuch bei einem Beschneider, einer Betroffenen und einer Aktivistin.
Die Reiseschriftstellerin Blanche de Richemont reist nach Mauretanien, um sich dort mit den Frauen der Wüste zu treffen. In der Bergregion Adrar, wo die Nomadenkultur noch sehr lebendig ist, spielen die Frauen eine wichtige Rolle in den Gesellschaften. Blanche de Richemont ist beeindruckt von der Kraft und dem Mut, den die Wüstenbewohnerinnen ausstrahlen.
Südafrika untersucht Berichte über russische Unternehmen, die junge Frauen für Auslandsjobs anwerben, welche möglicherweise Moskaus Krieg in der Ukraine unterstützen – insbesondere durch Drohnenfabriken. Diese Rekrutierungskampagne, die nun von Südafrika geprüft wird, ist Teil einer größeren russischen Strategie, den akuten Arbeitskräftemangel abzufedern, der durch den demografischen Niedergang und die Kriegsmobilisierung verschärft wird.
Über die Hälfte der Bevölkerung Burkina Fasos arbeitet in der informellen Wirtschaft, etwa als Händlerin oder als Schneider. Das ist ein hartes Geschäft, aber in der Not hilft man sich gegenseitig.
Ein Imam der Chninat-Moschee hat in Oulad Teïma nahe der Stadt Taroudant für Aufsehen gesorgt, nachdem er ein Video veröffentlichte, in dem er Frauen auffordert, nicht mehr an den Gemeinschaftsgebeten teilzunehmen – insbesondere an den Tarawih-Gebeten während des heiligen Monats Ramadan. Er begründete dies mit angeblichem respektlosem Verhalten gegenüber der Heiligkeit der Moschee.
Ein inspirierendes, aber zugleich herausforderndes Phänomen steht im Zentrum des Übergangs im afrikanischen Sektor für erneuerbare Energien: die Beteiligung von Frauen. Besonders in der Solar-Photovoltaik (PV)-Industrie, die neue wirtschaftliche Möglichkeiten schafft und Lebensgrundlagen verbessert, nehmen Frauen in Afrika zunehmend an der Entwicklung erneuerbarer Energien teil.
Die arabische Revolution hat das Leben einer ganzen Generation beeinflusst – derjenigen, die jetzt zwischen 30 und 40 sind. Sie hatte jedoch auch große Auswirkungen auf das Leben derer, die damals noch Kinder waren. Wie prägt die Revolution von 2011 sie noch immer? Ein Gespräch zwischen zwei Augenzeug:innen.
Kein afrikanisches Land war so von Männern beherrscht wie Somalia. Doch dagegen begehren die Frauen seit einiger Zeit auf. Ob im Parlament, wo es jetzt eine Frauenquote gibt, im Journalismus oder bei Schönheitswettbewerben. Doch sie haben einen gefährlichen Gegner.
Seit 2013 ist die politische Lage in Kamerun instabil. Im Norden des Landes wird die Bevölkerung von der islamistischen Terrormiliz Boko Haram bedroht. Obwohl kein offizieller Bericht über die genaue Zahl der Todesopfer vorliegt, steht jetzt schon fest, dass Frauen den höchsten Preis für diesen Krieg zahlen. Ihr Lebenswille ist dennoch ungebrochen. Es ist die Geschichte von drei Frauen mit unterschiedlichen Hintergründen, aber einem Lebensweg, der eine ähnliche Wendung genommen hat. Denn eines haben sie gemeinsam: sie alle wurden Opfer der Gräueltaten der Terrorsekte Boko Haram. Und sie alle haben ihr Martyrium in Kolofata, einem Ort im hohen Norden Kameruns, im Herzen Afrikas, erlitten.
Marokkanische Familien fordern die Rückführung ihrer in Saudi-Arabien festgehaltenen Töchter
Marokkanische Mütter riefen dringend zu Intervention seitens des Königs auf, um die Rückkehr ihrer in Saudi-Arabien inhaftierten Töchter zu erwirken, von denen einige bereits verurteilt wurden und andere noch auf ihr Urteil warten. Viele andere Frauen aus Subsaha-Afrika befinden sich in der gleichen Situation mit willkürlichen Inhaftierungen.
Im kenianischen Flüchtlingslager Kakuma leben Tausende junge Frauen aus Südsudan. In der europäischen Modeindustrie, in Paris und London, ist ihr Typ derzeit gefragt. Doch wer profitiert davon?