In einem am 6. Januar in „Russia in Global Affairs“ veröffentlichten Artikel bekräftigte Russland sein Engagement, afrikanische Nationen bei der Erreichung echter Unabhängigkeit zu unterstützen.
In den letzten Jahren hat Russland ein deutlich gesteigertes Interesse am afrikanischen Nuklearsektor gezeigt. Dieses Wachstum spiegelt Russlands ehrgeizige Bestrebungen wider, seinen geopolitischen Einfluss auszubauen und sich als führend bei der Bewältigung der Energieprobleme des Kontinents zu positionieren.
Die Desinformationskampagnen in den sozialen Netzwerken Westafrikas nehmen massiv zu – vor allem in den Putsch-Staaten der Sahelregion. Das hat Folgen für die tägliche Arbeit von Journalistinnen und Journalisten.
Nach Informationen von RFI hat Russland seit Dezember 2023 zahlreiche Schiffe seiner „Phantomflotte“ unter gabunischer Flagge registriert, um die westlichen Sanktionen gegen russisches Öl zu umgehen. Mindestens 40 der insgesamt 95 unter gabunischer Flagge fahrenden Tanker haben in jüngster Zeit russische Häfen angelaufen. Dies geht aus einem Bericht der Kyiv School of Economics hervor.
Nachdem sich Gabun in den letzten Monaten als einer der wichtigsten Verbündeten Russlands erwiesen hat, die ihm helfen, die westlichen Sanktionen gegen sein Öl zu umgehen, versichert es, dass es bereits fast 30 Schiffe unter gabunischer Flagge aus seinem Register gestrichen habe, die im Verdacht stehen, zur russischen „Geisterflotte“ zu gehören.
Die Zentralafrikanische Republik sei eine Art Pilotprojekt von Russlands Afrika-Politik, erklärt Dimitri Sytyi im DW-Interview. Der Leiter des russischen Kulturzentrums in Bangui steht der Söldnergruppe Wagner nah.
Südafrika betrachte Russland als einen geschätzten Verbündeten, erklärte Präsident Cyril Ramaphosa während eines bilateralen Treffens mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Dienstag. Das Treffen fand am Vorabend des BRICS-Gipfels der aufstrebenden Volkswirtschaften statt, der in der russischen Stadt Kasan abgehalten wird, wie Reuters berichtete.
Inmitten des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hat Putin längst einen anderen Kontinent fest im Blick: Afrika. Es geht um Rohstoffe, Rüstungsdeals, internationale Anerkennung – und darum, den Westen zurückzudrängen. Wie geht Russland dabei vor? Welche Rolle spielen Söldner? Und: geht diese Strategie auf?
Werbeanzeigen in sozialen Medien versprechen Frauen ein Abenteuer in der Ferne. In Russland angekommen, werden sie für die Drohnenproduktion eingesetzt.
Der Premierminister von Burkina Faso, Kyélem de Tambèla (Foto), hat bei seinem Besuch das Engagement des Landes für eine Partnerschaft mit Russland bekräftigt und darauf hingewiesen, dass Russland mehr als nur Waffen anbietet.
Milizenführer Hemeti und Armeechef al Burhan stehen sich im Sudan feindlich gegenüber. Obwohl sie grausamste Kriegsverbrechen begehen, sind die meisten Hilfsorganisationen aus dem Land abgezogen. Auch Deutschland ignoriert den Krieg weitgehend – dabei ist er entscheidend für die Sicherheitslage in Europa.
Malis Wirtschaftsminister Alousseni Sanou, Foto: X
Die Beziehungen Russlands zu verschiedenen westafrikanischen Ländern, insbesondere zu denen der Allianz der Sahel-Staaten (AES), haben sich gelinde gesagt ausgeweitet. Von Sicherheitsvereinbarungen bis hin zu Energieverträgen hat Russland begonnen, seinen Einfluss in diesen Ländern geltend zu machen, anstelle der abgelehnten westlichen Zugehörigkeit. Kürzlich haben einige dieser westafrikanischen Länder, darunter Mali, ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit Russland bei Raumfahrtabkommen bekundet.
Nathalie Yamb, Kemi Seba und Co. finden deutliche Worte, wenn es um Frankreich geht. In Videos wettern die Influencer unverhohlen gegen die einstige Kolonialmacht. Neuer Heilsbringer ist aus ihrer Sicht Wladimir Putin.
Die Beziehungen zwischen Südafrika und Russland haben sich aufgrund des gemeinsamen Sitzes in der BRICS-Gruppe gut entwickelt. Ein südafrikanischer Beamter erklärte daher, Südafrika werde seine Beziehungen zu dem nordasiatischen Land weiter ausbauen. Beide Länder würden auch gegenseitige Tourneen mit zwei Orchestern aus beiden Ländern organisieren.