Uganda: Wo Gaddafi noch einen Ruf hat – Große Moschee von Kampala sucht Sponsoren

Blick ins Innere der Gaddafi-MoscheeBald fünf Jahre nach seinem Tod trauert die muslimische Gemeinschaft Ugandas noch immer um Muammar Gaddafi. Der libysche Revolutionsführer hat einst das größte Bauwerk Kampalas gestiftet, und wohl nirgendwo in der Welt wird er verehrt wie hier. 2007 erst wurde die “Gaddafi-Moschee” eröffnet, sie fasst 12.000 Pilger und weitere 3000 Frauen auf der Galerie, noch einmal so viele haben im Außenbereich Platz. Von seinem 60 Meter hohen Minarett auf einem der sieben Hügel der Altstadt genießt man den besten Ausblick über die 2-Millionen-Metropole Ugandas. Weiterlesen

Buchtipp: Ostafrika – zwischen Massai und Tausendundeiner Nacht

PrinzessinDas Abenteuer Sansibar beginnt auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg. Auf einem Gedenkstein entdeckt Wolf-Ulrich Cropp den Hinweis auf Emily Ruete, geborene Salme, Prinzessin von Oman und Sansibar (1844-1924). Unter der Grabinschrift steht in klaren Lettern ein Zusatz: „Zuwanderin“. „…welch ein moderner, ja aktueller Begriff, der nicht nur Deutschland, der ganz Europa so brennend beschäftigt! Weiterlesen

Gelbfieber-Epidemie : 1. Einsatz des „European Medical Corps“ in der Demokratischen Republik Kongo

Gelbfiebermücke“Das European Medical Corps steht vor seinem ersten Einsatz. Deutschland leistet dabei durch Entsendung von Experten des Bernhard-Nocht-Instituts und des Robert-Koch-Instituts einen wichtigen Beitrag. Es ist gut, dass diese von uns im Zuge der Ebola-Krise mitentwickelte Idee Wirklichkeit geworden ist. Mit dem European Medical Corps haben wir ein Instrument, das unsere Einsatzfähigkeiten auf europäischer Ebene zusammenführt, um zukünftig durch gemeinsames, koordiniertes und schnelles Handeln effektiv auf Epidemien reagieren zu können – egal, wo sie in der Welt auftreten“, so Bundesaußenminister Steinmeier.  Weiterlesen

Nigeria: 500.000 Menschen im Bundesstaat Borno brauchen Wasser und Nahrung

Nigeria-MSFRund 15 Prozent der Kinder in Bama wegen Mangelernährung in Lebensgefahr Abuja/Paris/Berlin, 20. Juli 2016. Eine halbe Million Menschen im Bundesstaat Borno im Nordosten Nigerias braucht umgehend Hilfe. Die Menschen wurden durch Kämpfe vertrieben, lebten monatelang von der Außenwelt abgeschnitten und brauchen umgehend Wasser, Nahrung, medizinische Hilfe und Unterkünfte, teilte Ärzte ohne Grenzen am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Paris mit. „Wir brauchen jetzt einen massiven Hilfseinsatz, um auf diese schwere Krise zu reagieren“, sagte Isabelle Defourny, Leiterin der Projektabteilung von Ärzte ohne Grenzen in Frankreich. In Borno bekämpfen sich Regierungstruppen und die sogenannte Westafrika-Provinz des Islamischen Staates (ISWAP), auch bekannt als Boko Haram.  Weiterlesen

Uganda / Klimawandel: Abschied von den Mondbergen – Massiver Gletscherschwund im Ruwenzori-Gebirge bedroht Ökosystem

Ruwenzori: Afrikas letzter Gletscher
Ruwenzori: Afrikas letzter Gletscher

Als hätten Land und Leute keine anderen Probleme. Nun soll auch noch Afrikas letzte Eis- und Wasserreserve dahinschmelzen. Nur noch 15 Jahre gibt der britische Geologe Richard Taylor dem Gletscher im Ruwenzori-Gebirge in Westuganda. Der Eispanzer auf rund 5000 m Seehöhe speist immerhin Nil und Kongo, die zwei größten Flüsse Afrikas, und auch den größten See des Kontinents, den Lake Viktoria. Nicht auszudenken, wenn diese hochwertige Wasserressource bis 2030 versiegt, wie Taylor vermutet. Eine pressetext-Expedition hat die Gletscherreste Anfang Juli 2016 unter die Lupe genommen. Weiterlesen

Wochenpressespiegel der Deutschen Afrika Stiftung

PressespiegelKontroversen beim 27. AU-Gipfel in Ruanda
Die erste Frau an der Spitze der AU-Kommission, Dr. Dlamini-Zuma, blickt auf ein beeindruckendes Ergebnis ihrer Amtszeit, in welcher sie sich besonders der Gleichstellung der Geschlechter und der Stärkung der Frauenrechte verschrieben hatte. Die Vision der Afrikanischen Union ein friedlicher, selbstregierter und global im Sinne der eigenen Bürger und Bürgerinnen agierender Zusammenschluss zu sein, wurde von Dlamini-Zuma ein gutes Stück vorangebracht, auch wenn sie 2012 zunächst unter viel kritisierten Umständen ins Amt gekommen war. Weiterlesen