Kenia: Präsident Ruto will Kleinhandel stärker Kenianern vorbehalten – Vorsicht, südafrikanische Verhältnisse drohen!

Kenias Präsident William Ruto will bestimmte Bereiche des Kleinhandels stärker einheimischen Bürgern vorbehalten. Dazu zählen insbesondere der Straßenhandel sowie andere kleinere gewerbliche Tätigkeiten, die nach Ansicht des Staatschefs nicht von Ausländern ausgeübt werden sollten. Die Regierung sei angewiesen worden, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

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Südafrika: Alkoholwerbung sorgt für Empörung

Symbolillustration

Eine Werbung sorgt in Südafrika für heftige Kritik. Die Whiskymarke Glenlivet, die zum Pernod-Ricard-Konzern gehört, hat versucht, den 70. Jahrestag des historischen Frauenmarsches für einen Werbespot zu nutzen. Bei diesem Marsch hatten sich Tausende Südafrikanerinnen vor dem Regierungssitz in Pretoria versammelt, um sich dem Apartheidregime zu widersetzen. Nach der Veröffentlichung löste das Video jedoch sehr schnell eine Kontroverse aus, berichtet RFI.

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Demoaufruf heute, Montag 07.09., 18:00h , Berlin

Es ist eine Zäsur. 43,8 Prozent der Wähler*innen haben in Sachsen-Anhalt die AfD gewählt. Auf ihrem Weg zu bundespolitischer Macht haben die Rechtsextremen gestern einen großen Erfolg erzielt. Zudem droht jetzt das Ungeheuerliche: AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund könnte die erste rechtsextreme Regierung in Deutschland seit dem Ende der Nazi-Diktatur führen. Das BSW, das knapp über die Fünf-Prozent-Hürde gesprungen ist, könnte ihm zur Mehrheit verhelfen. Oder auch einzelne Überläufer*innen aus der CDU.

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Afrikas tödlichste Schlange könnte sich als unerwartete Helferin der Landwirtschaft erweisen

Puffottern halten Nagetiere auf natürliche Weise in Schach und schützen dadurch Ernten. Damit könnten sie eine wichtige Rolle für eine nachhaltige Landwirtschaft spielen. Eine von der University of the Witwatersrand in Johannesburg, Südafrika, geleitete Studie hat ergeben, dass Puffottern (Bitis arietans) bemerkenswert effektiv dabei sind, Nagetierpopulationen einzudämmen, die in weiten Teilen des afrikanischen Kontinents die landwirtschaftliche Produktion bedrohen.

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Die Hindernisse, die junge Afrikanerinnen von naturwissenschaftlichen Studiengängen und Tech-Berufen fernhalten

Das Forum über Frauen in den Bereichen Technologie und Innovation in Afrika ist am Freitag, dem 4. September, in Nairobi, Kenia, zu Ende gegangen. Fachleute und Wissenschaftler des Kontinents sind sich in einem Punkt einig: Frauen sind in den Naturwissenschaften nach wie vor deutlich unterrepräsentiert – in Afrika ebenso wie anderswo. Laut einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey sind auf dem Kontinent nur 23 bis 30 % der Stellen in Wissenschaft und Technologie mit Frauen besetzt. Diese Ungleichheit beginnt bereits in der Schule, berichtet RFI.

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UNO fordert die Welt auf: Hört auf, Afrika klein erscheinen zu lassen

Quelle: UN auf X

Die UN-Generalversammlung hat mit überwältigender Mehrheit dafür gestimmt, Regierungen, Schulen und Technologieunternehmen weltweit dazu aufzufordern, keine Karten mehr zu verwenden, auf denen Afrika wesentlich kleiner erscheint, als es tatsächlich ist.

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Frankfurter Flughafen als Versuchslabor für die neuen Grenzverfahren: Zwei schutzsuchenden Frauen aus Somalia droht die Abschiebung

Zwei somalische Frauen berichten von Genitalverstümmelung und weiteren schweren Gewalterfahrungen. Dennoch lehnte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ihre Asylanträge im neuen Asylverfahren an der Grenze als „offensichtlich unbegründet“ ab; auch ihre Eilanträge blieben erfolglos.

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Migrationspolitik: Der nächste EU-Haushalt – und was er für die migrationspolitische Zusammenarbeit mit Afrika bedeutet

Die Diskussionen rund um den Mehrjährigen EU-Finanzrahmen 2028–2034 nehmen an Fahrt auf. Der Migrationszusammenarbeit mit Afrika könnte dieser Haushalt eine neue Form geben. Entsteht eine tatsächliche Partnerschaft oder lediglich neue Konditionalität unter anderem Namen?

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Kamerun: Familien fordern Antworten zum Schicksal junger Menschen, die von Russland für den Kampf in der Ukraine rekrutiert wurden

In Kamerun dokumentiert das Kollektiv „Bringt unsere Söhne und Brüder zurück“ Fälle junger Menschen, die für eine Reise nach Russland angeworben und nach Angaben ihrer Familien anschließend zum Kampf in der Ukraine geschickt wurden. Die Initiative steht eigenen Angaben zufolge mit rund zehn Familien in Kontakt, deren Angehörige ums Leben gekommen oder verschwunden sind, und fordert Auskunft über deren Schicksal. Die kamerunische Regierung bestätigte ihrerseits im Jahr 2026 den Tod von 16 Staatsangehörigen, die an der Seite russischer Streitkräfte an Militäroperationen in der Ukraine beteiligt waren.

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Brände in Algerien: Präsident Tebboune kündigt Rückkehr zur Vollstreckung der Todesstrafe für Brandstifter an

Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune hat angeordnet, das Strafgesetzbuch bis zum 15. September zu ändern, um für Personen, die an vorsätzlich gelegten Bränden beteiligt sind, wieder die Todesstrafe einschließlich ihrer Vollstreckung vorzusehen. Die Entscheidung folgt auf die Brände, die mehrere Provinzen im Norden, im Zentrum und im Osten Algeriens heimgesucht haben. Nach der offiziellen Bilanz kamen zwölf Menschen ums Leben. In Béjaïa wurden 54 Menschen verletzt, sechs von ihnen schwer.

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