
Kigali bestreitet, dass seine Soldaten in der DR Kongo kämpfen. Todesanzeigen im Internet zeichnen jedoch ein anderes Bild.
Lesetipp/infosperber: Asyl-Partner Ruanda vertuscht einen Krieg weiterlesen
Kigali bestreitet, dass seine Soldaten in der DR Kongo kämpfen. Todesanzeigen im Internet zeichnen jedoch ein anderes Bild.
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In einem „Kurzum“ erklärt die Konrad Adenauer Stiftung Aktuelles und Hintergründe: Die Proteste gegen die geplanten Steuererhöhungen in Kenia sind am Dienstag eskaliert als Demonstranten das Parlament in Nairobi stürmten. Unter anderem wurde das Büro des Gouverneurs in Brand gesteckt und zahlreiche Politiker mussten evakuiert werden. Bei den Ausschreitungen kam es bereits zu mehreren Todesfällen. Seit Amtsantritt der derzeitigen kenianischen Regierung unter Präsident Ruto im Jahr 2022 kämpft diese mit einer enormen Staatsverschuldung und versucht sich daher an einer Konsolidierung des Staatshaushalts.
Alles zum Thema „Die Republik Kenia in Aufruhr“ weiterlesen
Nach einer blutigen Eskalation mit mehr als zwanzig Toten knickt die kenianische Regierung überraschend ein: Sie zieht ein umstrittenes Finanzgesetz zurück und sucht den Dialog mit der Jugend.
Lesetipp/NZZ: Ruto gibt nach – Gen-Z-Proteste in Kenia bringen die Steuerpläne der Regierung zu Fall weiterlesen
Ante Mortem, Leben vor dem Tod, ist ein außergewöhnlicher Titel für die gedankenreichen Schilderungen dieser Neuerscheinung. Die zentrale Figur der Erzählungen ist Katmé Abbia, verheiratet mit Tashun, dem Präfekten der Hauptstadt. Der Roman beginnt mit dem plötzlichen Tod ihrer Mutter, die bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Diesen Tod sieht ihre Tante als unausweichliche Konsequenz des gesellschaftlich nicht akzeptierten Lebenswandels derselben. Katmés Mann legt Wert auf eine weitere, publikumswirksame Beerdigungszeremonie seiner Schwiegermutter. Daraus sollen sich Vorteile für seine politische Karriere entwickeln.
Buchtipp: Osvalde Lewat „Ante Mortem“ weiterlesen
Die kenianische Aktivistin Auma Obama, Schwester des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama, wurde in Kenia mit Tränengas angegriffen. Dies geschah am Dienstag, als die Aktivistin dem Sender CNN ein Interview gab und dabei ihr Recht auf Protest wahrnahm. Sie betonte, dass die jungen Kenianer einfach nur ihren Unmut äußern wollten, aber von den kenianischen Behörden aggressiv angegriffen würden.
Kenia: Obamas Schwester zeigt sich solidarisch mit kenianischen Jugendlichen und wird mit Tränengas angegriffen weiterlesen
In den staubigen Weiten Südmarokkos bahnen sich Mehdi und Hamid ihren Weg als Angestellte eines Inkassobüros. In ihrem schrottreifen Auto fahren sie von Dorf zu Dorf, um die dort lebenden Schuldner aufzusuchen und dazu zu bringen, ihre Kredite zurückzuzahlen.
Neu im Kino: Déserts – Für eine Handvoll Dirham – Film aus Marokko weiterlesen
Welthungerhilfe und terre des hommes mahnen die Bundesregierung, die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe nicht noch weiter zu kürzen. Die aktuelle Lage weltweit gibt Anlass zu großer Sorge: die Zahl der akut von Hunger betroffenen Menschen nimmt seit 2016 kontinuierlich zu und liegt im letzten Jahr bei rund 280 Millionen. Besonders betroffen sind davon auch Kinder und Jugendliche.
Schwerpunkt Afrika: Bericht zur Wirklichkeit der deutschen Entwicklungspolitik fordert Trendwende bei Finanzierung weiterlesen
Der amerikanische Traum wurde für mehrere Migranten aus dem Tschad zum Albtraum, da sie auf ihrer gefährlichen Reise in die USA ums Leben kamen. Die jungen Männer, die in einem Fluss in Mexiko ertrunken waren, waren auf der Flucht vor der Armut und Unsicherheit in ihrem Heimatland und auf der Suche nach einer besseren Zukunft.
Migranten aus dem Tschad sterben in Mexiko auf dem Weg in die USA weiterlesen
Im Senegal kam es bei der Ankunft der aus Mekka zurückkehrenden Pilger zu einer besorgniserregenden Entdeckung: mehrere Dutzend Reisende wurden positiv auf Covid-19 getestet. Bei ihrer Landung auf dem internationalen Flughafen von Dakar waren 78 von 124 durchgeführten Schnelltests positiv. Diese Zahlen werfen Fragen über das Ausmaß der gesundheitlichen Situation auf.
Senegal: Erneuter Anstieg von Covid-19-Fällen im Zusammenhang mit Mekka-Pilgerreisen weiterlesen
In Kenia sind die Proteste gegen die Regierung eskaliert, das Parlament wurde gestürmt, es gab Tote. Demonstriert haben vor allem junge Menschen. Es ist ein Tag, der das Land verändern wird – und auch für den Westen Konsequenzen hat.
Lese-/Audiotipp/Der Spiegel: Proteste in Kenia – Darling des Westens, verhasst im eigenen Land weiterlesen
Berlin: (hib/HAU) Bei einer öffentlichen Anhörung des Auswärtigen Ausschusses zum Thema „Der Einsatz von privaten Sicherheits- und Militärdienstleistern in bewaffneten Konflikten“ am Montag haben die geladenen Sachverständigen deutlich gemacht, dass insbesondere die russische Firma Wagner kein rein privates Militärunternehmen ist, sondern „einen klaren Kampfauftrag durch den russischen Staat“ hat, wie Susanne Conrad, Referentin für Recht und Sicherheit in der Abteilung Subsahara-Afrika bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, sagte.
Bundestagsanhörung: Russische Einflussnahme in Afrika durch Militärdienstleister weiterlesen
In Mauretanien stehen am 29. Juni 2024 die Präsidentschaftswahlen an. Trotz der allgemeinen Erwartungen, dass der amtierende Präsident Mohamed Ould Ghazouani erneut gewählt wird, bleibt eine politische Anspannung, auch für die Partner in Europa. Denn in der von Putschen geprägten Sahelregion hat Mauretanien in den letzten Jahren für die EU an Bedeutung gewonnen.
KAS-Länderbericht: Präsidentschaftswahlen 2024 in Mauretanien – Hoffnungsträger in der Sahelregion weiterlesen
In Bangui kursiert seit dem Wochenende eine schockierende, mit Fotos belegte Geschichte. Ein Kunsthandwerker musste am Samstag, den 22. Juni, in die Notaufnahme geschickt werden, nachdem er durch die Hände der russischen Ex-Wagner-Söldner gegangen war. Er wurde abgeführt und verprügelt, weil seine Kunden sich weigerten, den für Gravuren festgesetzten Preis zu zahlen, berichtet RFI.
Zentralafrika: Kunsthandwerker in Hauptstadt Bangui brutal misshandelt, nachdem er einen Auftrag von Wagner ausgeführt hatte weiterlesen
Im „Hope Hostel“ wohnten bis vor zwei Jahren noch Waisenkinder des Völkermords in Ruanda. Dann wurde das Hotel geräumt – und für den Einzug abgeschobener Flüchtlinge aus Großbritannien bereit gemacht. Passiert ist das bisher nicht. Aus dem „Hope Hostel“ wurde ein Geisterhotel.
Lese- und Videotipp/stern: Ruanda: Geisterhotel wartet seit zwei Jahren auf Abschiebe-Deal weiterlesen
Die Bundespolizei hat am Montagmorgen (24. Juni) bei Grenzkontrollen an der A93 nahe Kiefersfelden in einem Reisebus mit italienischen Kennzeichen einen Jungen angetroffen, der ohne Begleitung unterwegs war. Papiere führte er nicht mit.
Bundespolizeidirektion München: Zehnjähriger aus Guinea allein unterwegs weiterlesen