Archiv der Kategorie: Allgemein

Äthiopien: Wenn aus trockenem Boden fruchtbares Land wird

Äthiopien: Wenn aus trockenem Boden fruchtbares Land wird
Luftaufnahme einer Flussschwelle mitten in der Wüste.©GIZ

Im äthiopischen Tiefland wechseln sich Dürre und Sturzfluten ab. Das schädigt die Böden und erschwert die Landwirtschaft. Die GIZ schützt die Gebiete durch den Bau von Flussschwellen. Temperaturen über 50 Grad, monatelange Trockenheit, ausgedörrte Böden. Wenn dann doch der Regen kommt, geht er in Sturzbächen auf das Tiefland Äthiopiens nieder. Statt den Boden stetig zu wässern, tragen die Fluten die oberen Erdschichten ab und strömen unkontrolliert durch die Täler. Die Folge: zerstörte Pflanzen und Felder, die Menschen sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

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Geflüchtete Menschen brauchen Schutz – keine rassistische Hetze! – Zivilgesellschaftliche Forderungen an die Innenminister*innenkonferenz

Geflüchtete Menschen brauchen Schutz – keine rassistische Hetze! - Zivilgesellschaftliche Forderungen an die Innenminister*innenkonferenz

Mit Blick auf die Innenminister*innenkonferenz (IMK) fordern Jugendliche ohne Grenzen, PRO ASYL, Flüchtlingsrat Brandenburg und terre des hommes Deutschland mit weiteren Organisationen: Geflüchtete Menschen brauchen Schutz – keine rassistische Hetze!

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Kenia: Blutige Schießerei im Gericht in Nairobi – Richterin verstirbt

Kenia: Blutige Schießerei im Gericht in Nairobi – Richterin verstirbt
Foto: Nation Africa auf X

Am Donnerstag spielte sich im Makadara-Gericht in Nairobi eine Horrorszene ab, als ein Polizist, der offensichtlich wegen eines Urteils in Rage geraten war, das Feuer auf die Richterin Monica Kivuti eröffnete. Der Beamte wurde anschließend bei einem Feuergefecht mit anderen Mitgliedern der Sicherheitskräfte erschossen. Dieser Vorfall offenbart die wachsenden Spannungen zwischen den Ordnungskräften und dem Justizsystem in Kenia.

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Lesetipp/taz: Südafrikas neue Regierung – Kein Wandel am Kap

Lesetipp/taz: Südafrikas neue Regierung - Kein Wandel am Kap

Südafrikas ANC hat sich für einen rechten Regierungspartner entschieden – ohne sich personell zu erneuern. Das kann in eine große Krise führen. Cyril Ramaphosa bleibt Südafrikas Präsident und verfügt über eine Regierungsmehrheit. Diese Nachricht gut zwei Wochen nach dem Wahldesaster des seit dreißig Jahren regierenden ANC war keine Selbstverständlichkeit. Es ist aber auch das Einzige, was jetzt am Kap sicher ist.

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Zwangsheirat ist in der Zentralafrikanischen Republik weit verbreitet

Zwangsheirat ist in der Zentralafrikanischen Republik weit verbreitet

Zwangsheirat ist dort eine gängige Praxis. In Kpockté, einem Dorf im Nordwesten der Zentralafrikanischen Republik, werden solche nicht-einverständlichen Verbindungen von einigen Familien ohne Rücksicht auf die Meinung der Mädchen im Alter von 14 bis 17 Jahren arrangiert. Manchmal sind sie gezwungen, sich der Entscheidung der Familien zu unterwerfen, da ein „Nein“ für die Mädchen viele Konsequenzen haben kann, berichtet RFI.

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DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 24/2024: Frischer Wind?

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 24/2024: Frischer Wind?

Parlamentswahlen in Madagaskar: Am Dienstag veröffentlichte die madagassische Commission Électorale Nationale Indépendante (CENI) die vorläufigen Ergebnisse der Parlamentswahlen vom 29. Mai. Demnach erhielt die Regierungskoalition von Präsident Andry Rajoelina, Isika rehetra miaraka amin’i Andry Rajoelina (Irmar), 80 von 163 Sitzen und verlor somit knapp ihre absolute Mehrheit im Parlament. Bei den letzten Parlamentswahlen 2019 konnte sich Rajoelinas Partei Tanora Malagasy Vonona noch 84 von 151 Sitzen sichern.

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Humanitäre NGOs einzige Zeugen einer blutigen Katastrophe im zentralen Mittelmeer

Humanitäre NGOs einzige Zeugen einer blutigen Katastrophe im zentralen Mittelmeer
Fotocredit: Tess Barthes / SOS MEDITERRANEE

Am Wochenende wurde eine neue blutige Katastrophe im zentralen Mittelmeer bekannt, als NGOs auf mindestens 17 im Meer treibende Leichen aufmerksam wurden. Zwölf der Körper konnten von den zivilen Such- und Rettungsschiffen Geo Barents und Ocean Viking geborgen werden. Die Todesfälle deuten auf ein Schiffsunglück hin, bei dem eine unbekannte Zahl von Menschen gestorben ist.

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Marokko: Startschuss in Casablanca für den Bau der größten Meerwasserentsalzungsanlage Afrikas

Marokko: Startschuss in Casablanca für den Bau der größten Meerwasserentsalzungsanlage Afrikas

Marokkos Kronprinz Moulay El Hassan gab am Montag, den 10. Juni 2024, den Startschuss für den Bau der Mega-Meerwasserentsalzungsanlage in Casablanca. Die in der Gemeinde Lamharza Essahel gelegene Anlage wird die größte ihrer Art in Afrika sein und eine jährliche Produktionskapazität von 300 Millionen m3 Trinkwasser für 7,5 Millionen Menschen haben.

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Lesetipp/Der Spiegel: Südafrikas ANC einigt sich mit vier Parteien auf Regierungskoalition

Lesetipp/Der Spiegel: Südafrikas ANC einigt sich mit vier Parteien auf Regierungskoalition
ANC-Generalsekretär Fikile Mbalula. Foto: X

30 Jahre lang konnte der ANC Südafrika allein regieren, jetzt ist er auf vier Koalitionspartner angewiesen. ANC-Generalsekretär Fikile Mbalula verkündet, »ein Kabinett der nationalen Einheit« gefunden zu haben.

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Welt-Sichten: Ungleiche Verteilung von Reichtum – Die Nigerianer sind einfach nur noch zornig

Welt-Sichten: Ungleiche Verteilung von Reichtum - Die Nigerianer sind einfach nur noch zornig
Symbolbild

Während die Superreichen in Nigeria in Privatjets durch die Welt reisen, plündern die Armen Lebensmittellager, um etwas zu essen zu haben. Die Ungleichheit im bevölkerungsreichsten Land Afrikas hat obszöne Ausmaße angenommen.

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Falsche Schamanen ahmen mithilfe von KI die Stimmen Verstorbener nach und betrügen verzweifelte Südafrikaner

Falsche Schamanen ahmen mithilfe von KI die Stimmen Verstorbener nach und betrügen verzweifelte Südafrikaner

Die Polizei des Landes warnt vor einer Zunahme von Straftaten, die mit Hilfe eines Computerprogramms begangen werden, das die vermeintlichen Stimmen verstorbener Verwandter nachahmt, und vor falschen Predigern, die sich den weit verbreiteten Glauben an diese alten Kulte zunutze machen, berichtet die spanische Zeitung El Pais.

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IGB-Bericht: Lage der afrikanischen Arbeitnehmer verschlechtert sich weiter

IGB-Bericht: Lage der afrikanischen Arbeitnehmer verschlechtert sich weiter

Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) hat am Mittwoch, den 12. Juni, seinen Jahresbericht über die Rechte der Arbeitnehmer in der Welt veröffentlicht. Der IGB veröffentlicht ein spezielles Dossier über den afrikanischen Kontinent, einen Bericht, der auf einer Umfrage unter 107 Gewerkschaften auf dem Kontinent basiert. Das Dokument beschreibt die Lage der Gewerkschaften auf dem Kontinent, die aus der Sicht des Gewerkschaftsbundes nicht sehr gut ist, berichtet RFI.

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