Archiv der Kategorie: Kultur

Buchtipp: Max Lobe – Vertraulichkeiten

In Vertraulichkeiten begibt sich der Autor Max Lobe auf eine eindringliche Spurensuche in seiner Heimat Kamerun. Er will mehr über die Unabhängigkeitsbewegung des Landes erfahren – über ihre Anfänge, ihre Anführer und ihre Folgen. Seine Reise führt ihn in den Bassa-Wald, wo er auf die alte, kluge Ma Maliga trifft. Sie ist eine lebendige Zeugin der Geschichte und erinnert sich eindrucksvoll an die Zeit des Widerstands – besonders an die zentrale Figur: Ruben Um Nyobé.

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Tiken Jah Fakoly in Berlin: „Dass ich heute hier bin, ist ein kleines Wunder“

Tiken Jah Fakoly ist eine zentrale Stimme des afrikanischen Reggae – und weit mehr als nur Musiker. Seit über 30 Jahren kämpft er mit seinen Songs für politische Gerechtigkeit, Bildung, Einheit und das Erwachen Afrikas. Geboren in der Côte d’Ivoire, in Mali zuhause, ist er auf den Bühnen der Welt unterwegs, um Botschaften zu verbreiten, die bewegen. Anlässlich seines heutigen Auftritts in Berlin hatten wir die Gelegenheit, mit ihm über Musik, Politik, afrikanische Einheit – und sein neues Live-Album aus der Pariser Salle Pleyel – zu sprechen.

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Save the date! Tiken Jah Fakoly am 26. April im Haus der Kulturen der Welt in Berlin

Tiken Jah Fakoly (c) @l__dhr

Tiken Jah Fakoly steht mit seiner Musik und seiner Persönlichkeit für Zusammenhalt und die Idee des Panafrikanismus. Unter diesen Vorzeichen tritt er am Samstag, den 26. April mit seiner zehnköpfigen Reggae-Band im Rahmen der „Deberlinisierung“ im Haus der Kulturen der Welt in Berlin auf. Die Reggaeikone und seine Band werden dabei u.a. an das neue Live-Album anknüpfen. Wir hoffen, dass er wieder seine „Berliner Version“ des legendären Titels „Un Africain à Paris“ singen wird – ein Song über das Schicksal eines Migranten in Paris, dessen Situation der afrikanischen Migranten in Berlin in Nichts nachsteht. Wir haben den Text HIER mal übersetzt.

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Buchtipp: Sulaiman Addonia, Die Sehenden

London 2019. Die minderjährige eritreische Geflüchtete Hannah kommt in der britischen Hauptstadt an. Ihre Vergangenheit ist allgegenwärtig. Immer wieder tauchen Bilder ihrer Mutter auf, die 1941 geboren wurde – in jenem Jahr, als britische Truppen die Italiener besiegten. Hannahs Großvater feierte die Befreiung vom Faschismus mit Stolz und Dankbarkeit. Doch ein britischer Offizier sagte ihm: „Ich habe das nicht für dich gemacht, Nigger.“

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Leipziger Buchmesse 2025: Ein Interview mit Blick auf Afrika

 „Worte bewegen die Welt“, das Motto der diesjährigen viertägigen Veranstaltung: Mit Spannung erwartet wird die Preisverleihung des Deutschen Buchpreises sowie die breite Palette an Lesungen auf der Messe. „Leipzig liest“ an 300 unterschiedlichen Orten der Messestadt. Es gilt als das größte Lesefest in Europa.

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CD-Tipp: AMAMERE, ein aufregendes neues Musikprojekt aus Cape Coast, Ghana

AMAMERE bringt frischen Wind in die Highlife-Tradition und verbindet den unverwechselbaren Gitarren-Highlife der 1960er- und 70er-Jahre mit einem afro-funkigen Vintage-Stil.  Gegründet im Jahr 2022 von Schlagzeuger und Komponist Rim Akandoh Jnr., schöpft die Band ihre Inspiration aus der reichen Musikgeschichte Ghanas und vverleiht ihr gleichzeitig eine  moderne, energiegeladene Note. 

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Buchtipp: Charline Effah – „Die Frauen von Bidi Bidi“

Die Hauptfigur des Romans ist Minga. Sie lebt mit ihrem Vater in Paris. Ihre Mutter verlässt sie, als sie acht Jahre alt ist – gedemütigt und wehrlos kann sie die brutalen Schläge ihres Mannes nicht länger ertragen. Mit Unterstützung ihrer Tochter flieht sie heimlich. Gemeinsam packen sie die wichtigsten Dinge zusammen: das Krankenschwester-Diplom, unentbehrliche Papiere und notwendige Kleidung. Um ihrer Mutter zu helfen, übergibt Minga ihr ihr erspartes kleines Vermögen.

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Berliner Buchpremiere mit Chimamanda Ngozi Adichie (Nigeria): »Dream Count«

Chimamanda Ngozi Adichie © Manny Jefferson

Gespräch, Lesung und Signierstunde am 19. März 2025, 19h00 im Humboldt Forum, Schloßplatz, 10178 Berlin. Im 25. Jubiläumsjahr des internationalen literaturfestivals berlin(ilb), das vom 11. – 24. September 2025 stattfindet, hat das Festival Adichie für den einzigen Auftritt in Berlin, einen von insgesamt zwei in Deutschland, gewinnen können.

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Berlinale: 40. Friedensfilmpreis geht an „Khartoum“ (Sudan)

Der Friedensfilmpreis der 75. Berlinale geht an den Dokumentarfilm „Khartoum“ von Anas Saeed, Rawia Alhag, Ibrahim Snoopy, Timeea M Ahmed und Phil Cox aus der Programmsektion Panorama der Berlinale. Mit den Geschichten von fünf Menschen, die trotz Krieg und Flucht ihre Träume nicht aufgeben, gelingt hier ein hoffnungsvoller Ausblick auf die Zukunft und die Gestaltung von Frieden.

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