Kategoriearchiv: Politik

Marokko: Ein Jahr nach GenZ 212 – Einsatz für Freilassung der Inhaftierten geht weiter

Ein Jahr nach der ersten Demonstration der Protestbewegung GenZ 212 befinden sich in Marokko noch immer mehr als 600 Menschen im Zusammenhang mit den Protesten in Haft. Mit der Kampagne „Free Koulchi“ („Befreit sie alle“) wollen Unterstützer an diesem Wochenende auf ihre Situation aufmerksam machen. Geplant sind Veranstaltungen in mehreren marokkanischen Städten sowie in Paris, Brüssel und Madrid, berichtet RFI.

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Mali: Nein zur weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) – Ja zur körperlichen Unversehrtheit von Mädchen und Frauen

Dr. Pierrette Herzberger-Fofana

Seit Mitte August 2026 erlebt Mali eine beunruhigende digitale Kampagne zugunsten der weiblichen Genitalverstümmelung. In den sozialen Medien, insbesondere auf Facebook, rufen mit künstlicher Intelligenz erzeugte Bilder offen dazu auf, diese Praxis fortzuführen. Darauf ist etwa zu lesen: „Ja zur Beschneidung in Mali“ oder „Wir wollen sie schützen“.

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Parlamentswahlen in Marokko: Wahlsieger PAM soll Regierungskoalition bilden

Nach den Parlamentswahlen in Marokko und der Bekanntgabe der vorläufigen Ergebnisse zeichnet sich bereits die nächste entscheidende Etappe ab: die Bildung einer Regierungsmehrheit. Die Konsultationen sollen beginnen, sobald der König den Regierungschef ernannt hat. Die Parteien bringen sich jedoch schon jetzt in Stellung, berichtet RFI.

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UN-Generalversammlung: In seiner Abschiedsrede fordert Antonio Guterres einen Sicherheitsrat mit ständiger Vertretung Afrikas

UN Photo/Loey Felipe 

Der amtierende UN-Generalsekretär, dessen Mandat Ende des Jahres ausläuft, hat am Dienstag, dem 22. September, seine letzte Eröffnungsrede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen gehalten. Darin setzte sich Antonio Guterres für die Vision einer gerechteren Welt ein und rief die Staats- und Regierungschefs unter anderem dazu auf, den Sicherheitsrat zu reformieren und Afrika einen ständigen Sitz in diesem Gremium einzuräumen, berichtet RFI.

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Marokko–Israel: Militärische Rechnung aufgegangen, beim Westsahara-Konflikt nicht

Marokko und Israel wandeln ihre Verbindungsbüros in Botschaften um – sechs Jahre nach der Normalisierung ihrer Beziehungen, deren militärische Komponente sich tatsächlich deutlich vertieft hat. Doch bei der Westsahara, dem für Rabat wichtigsten Ziel dieser Allianz, fällt die Bilanz wesentlich schwächer aus. Wenige Wochen vor der Verlängerung des Mandats der MINURSO betrachtet Washington Algerien weiterhin als unverzichtbaren Gesprächspartner, mit dem zusammengearbeitet werden muss.

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Marokko und Israel wollen Botschaften eröffnen

Marokko und Israel wollen ihre diplomatischen Beziehungen weiter ausbauen und ihre bisherigen Verbindungsbüros zu Botschaften aufwerten. Die Entscheidung wurde am 16. September in New York unter Vermittlung der USA bekannt gegeben. Ein konkreter Termin für die Eröffnung der Botschaften steht noch nicht fest, berichtet RFI.

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Marokko–Israel: Marokkos Spagat zwischen demonstrativem Boykott und erhofftem Tourismus

Drei Jahre nach der Einstellung der Direktflüge infolge des 7. Oktober 2023 landen wieder israelische Touristen in Marrakesch. Eine Nachricht, die bei den marokkanischen Tourismusunternehmen für Erleichterung sorgt, zugleich aber auch einen großen Widerspruch innerhalb der marokkanischen Gesellschaft sichtbar macht: Auf der Straße wird die Normalisierung der Beziehungen zu Israel abgelehnt, während Hotels, Restaurants und Fremdenführer gleichzeitig auf die Deviseneinnahmen und israelischen Besucher angewiesen sind.

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Algerien–Marokko: Der Kampf um Einfluss in der Sahelzone ist in vollem Gange

Nach mehr als einem Jahr der Spannungen deuten der Besuch des algerischen Premierministers Sifi Ghrieb am 14. September 2026 in Bamako, dem zuvor am 24. August der Besuch seines malischen Amtskollegen Abdoulaye Maïga in Algier vorausgegangen war, sowie die Ankunft algerischer Militärflugzeuge am 30. August in Niger auf eine Wiederaufnahme des Dialogs zwischen Algier und der Allianz der Sahelstaaten (AES) hin.

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Mali: amerikanischer Bericht untersucht Rolle des russischen Africa Corps bei Drohnenangriffen

Drei Jahre nach der Gründung der Allianz der Sahelstaaten (AES), der Mali, Burkina Faso und Niger angehören, hat die US-amerikanische Organisation The Sentry am Mittwoch, dem 16. September 2026, einen Bericht über den Einsatz von Drohnen in Mali veröffentlicht. Die NGO, die auf Untersuchungen zu Finanznetzwerken im Zusammenhang mit Konflikten und Korruption spezialisiert ist, weist auf eine Diskrepanz zwischen den Souveränitätsansprüchen der herrschenden Junta und der tatsächlichen Situation hinsichtlich der Finanzierung und Kontrolle eines Teils der malischen Luftstreitkräfte hin, berichtet RFI.

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Nigeria: Ein Thron, 18 Anwärter

In Nigeria wurde von der Wahlkommission die endgültige Liste der Kandidaten für die Präsidentschaftswahl am 16. Januar 2027 veröffentlicht. Die Bewerbungen von 18 Kandidaten um das höchste Staatsamt wurden zugelassen, darunter die des amtierenden Präsidenten Bola Ahmed Tinubu sowie der beiden einflussreichen Oppositionspolitiker Atiku Abubakar und Peter Obi. Der frühere Staatschef Goodluck Jonathan, der auf eine Rückkehr an die Spitze des Landes gehofft hatte, wurde hingegen nicht zugelassen, da seine Kandidatur von einer abtrünnigen Fraktion seiner Partei, der Demokratischen Volkspartei (PDP), eingereicht worden war.

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