Kategoriearchiv: Politik

Nigeria ignoriert Warnungen des IWF und treibt 5-Milliarden-Dollar-Abkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten voran

Trotz der Warnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat Nigeria sein Kreditabkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) über 5 Milliarden US-Dollar weiter vorangetrieben. Berichten zufolge hat das westafrikanische Land bereits 1,5 Milliarden US-Dollar aus der Anfang des Jahres vereinbarten Finanzierungslinie über insgesamt 5 Milliarden US-Dollar abgerufen.

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Israelische Medien zeigen sich besorgt über den wachsenden militärischen Einfluss eines afrikanischen Landes

Die Medien in Israel stufen die wachsenden militärischen Fähigkeiten Ägyptens zunehmend als Anlass zur Sorge ein, da das nordafrikanische Land seine militärische Präsenz auf der Sinai-Halbinsel weiter ausbaut.

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Burkina Fasos größte Studentenorganisation nach Kritik an der Militärjunta suspendiert

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Verfasser einer Erklärung – Repression gegen Kritiker verschärft sich: Die Suspendierung der größten Studentenorganisation Burkina Fasos durch die Militärjunta ist der jüngste Schritt in einer Reihe von Maßnahmen gegen die Vereinigungs- und Meinungsfreiheit.

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Lesetipp/IPG-Journal/Côte d’Ivoire: Drogbas Erben – Vom Bürgerkrieg zum Wirtschaftsboom

Die Côte d’Ivoire gilt als Erfolgsmodell. Doch unter der Oberfläche wachsen die Probleme. Am 20. Juni bestreitet Deutschland bei der Fußball-WM in Toronto sein zweites Gruppenspiel – gegen das Team der Éléphants aus der Côte d’Ivoire, auf Deutsch meistens „Elfenbeinküste“ genannt.  Als sich das Land vor 20 Jahren erstmals für eine Weltmeisterschaft qualifizierte, befand es sich mitten in einem brutalen Bürgerkrieg. Noch aus der Mannschaftskabine heraus rief der damals größte Star des Landes, Didier Drogba, die Konfliktparteien in einer sehr emotionalen Rede zu Friedensverhandlungen auf.

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Coltan aus der DR Kongo: Wie Ruanda das „Kriegsmineral“ des M23 reinwäscht

Hinter der Militäroffensive, die den Osten der Demokratischen Republik Kongo erschüttert, verbirgt sich ein ebenso entscheidender wirtschaftlicher Kampf. In Rubaya in der Provinz Nord-Kivu befindet sich eines der strategisch wichtigsten Coltan-Vorkommen der Welt, das rund 15 % der weltweiten Tantalproduktion liefert. Dieses Vorkommen ist inzwischen zur finanziellen Lebensader des Konflikts geworden. Laut der Organisation Global Witness gelangt dieses kongolesische Mineral jedoch mit einem ruandischen Herkunftsnachweis auf die Weltmärkte.

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medico: Ebola als politisches Versagen


Das Wiederauftreten von Ebola in Uganda und der Demokratischen Republik Kongo offenbart nicht nur Schwachstellen in den öffentlichen Gesundheitssystemen, sondern auch die Folgen jahrzehntelanger politischer Entscheidungen auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene. Das Virus mag natürlich sein. Die Bedingungen, die es zu einer wiederkehrenden Krise werden lassen, sind es nicht.

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DR Kongo: Ruanda und die M23 zwangsrekrutieren und inhaftieren Tausende Menschen

Weitverbreitete Übergriffe gegen Zivilisten und ehemalige Soldaten in wichtigen Ostprovinzen: Ruandische Streitkräfte und die bewaffnete M23-Gruppe haben im Osten der Demokratischen Republik Kongo eine Kampagne der Zwangsrekrutierung und missbräuchlichen Inhaftierung von Tausenden gefangenen Kämpfern und Zivilisten durchgeführt. Dies erklärte Human Rights Watch (HRW) in einem heute veröffentlichten Bericht.

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Westsahara: Drei Mitglieder der Polisario getötet, darunter der Sohn eines historischen Anführers

Drei Mitglieder der Polisario, der Unabhängigkeitsbewegung in der Westsahara, darunter ein hochrangiger Funktionär und Sohn des historischen Anführers Mohamed Abdelaziz, wurden am Sonntag getötet, als sie einen Angriff auf den marokkanischen Verteidigungswall durchführten. Dies teilte lt. RFI die Polisario mit.

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Marokko: 7.500 Millionäre, 1,4 Millionen zusätzliche Arme

Glänzende Stadien für 2030, gigantische Häfen mit weltweiter Anbindung, neue Hochgeschwindigkeitszugstrecken – und gleichzeitig ein öffentliches Gesundheitssystem in Trümmern. In Marokko wird die soziale Kluft zunehmend unerträglich. Das Königreich, das sich international als afrikanische Erfolgsgeschichte, stabil, modern und äußerst attraktiv präsentiert, wird heute von seinen eigenen Widersprüchen eingeholt. Es sind die Brüche eines Entwicklungsmodells, das immer mehr Vermögen hervorbringt, während Millionen Menschen zurückgelassen werden.

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USA bestimmen 19 afrikanische Länder als Visa-Bearbeitungszentren im Rahmen einer Umstrukturierung der Botschaften

Die Vereinigten Staaten haben 19 afrikanische Länder ausgewählt, die künftig als regionale Zentren für die Bearbeitung von Visa-Anträgen dienen sollen. Dies ist Teil einer geplanten Neustrukturierung der konsularischen Dienstleistungen auf dem Kontinent und könnte den Zugang von Millionen Afrikanern zu US-Visa grundlegend verändern.

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Ghana, Senegal: Kann ein Spieler in diesem politischen Klima während der WM 2026 noch die Rechte von LGBT-Personen verteidigen?

Der afrikanische Fußball versteht es zu schweigen. Über Verletzungen, Prämien oder Machtkämpfe mit den Verbänden wird gern gesprochen. Andere Themen hingegen bleiben streng tabu. Homosexualität ist das wohl deutlichste Beispiel dafür. Kein afrikanischer Nationalspieler von internationalem Rang hat sich bislang öffentlich geoutet. Nicht, weil der Kontinent von menschlichen Realitäten verschont bliebe – Homosexualität existiert dort ebenso wie überall sonst –, sondern weil die sozialen, familiären und beruflichen Kosten eines solchen Bekenntnisses schlicht verheerend wären.

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