Kategoriearchiv: Politik

UNO: Nun zwei afrikanische Kandidaten für die Nachfolge von Guterres

Nach dem ehemaligen senegalesischen Präsidenten Macky Sall hat auch Uganda offiziell die Kandidatur seines Diplomaten Olara Otunnu für die Nachfolge von UN-Generalsekretär António Guterres eingereicht. Beide gehören nun zu den Bewerbern um die Führung der Vereinten Nationen. Der künftige Generalsekretär wird im Rahmen eines Auswahlverfahrens bestimmt, das vom Sicherheitsrat geleitet wird.

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Mali: Warum ein möglicher US-Angriff auf die JNIM Moskau in Verlegenheit bringen würde

In der weiterhin instabilen Sahelregion gewinnt die Möglichkeit eines amerikanischen Militäreinsatzes in Mali zunehmend an Bedeutung. Hintergrund sind verstärkte Luftaufklärung, die anhaltende Bedrohung durch dschihadistische Gruppen und die strategische Neuausrichtung der US-Politik in der Region.

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Marokko: Die „Donald-Trump-Autobahn“ – 1.055 Kilometer Diplomatie auf Knien

Donald Trump erklärte auf seinem sozialen Netzwerk Truth Social, dass die Schnellstraße zwischen Tiznit und Dakhla künftig seinen Namen tragen werde. Der US-Präsident dankte König Mohammed VI. persönlich für diese Aufmerksamkeit. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hatte jedoch keine marokkanische Behörde diese Umbenennung bestätigt.

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Trump-Regierung prüft Militärschläge gegen die Terrorgruppe JNIM in Mali, berichten Regierungsvertreter

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump prüft nach Angaben aktueller und ehemaliger US-Beamter militärische Angriffe gegen die Al-Qaida-nahe Terrorgruppe JNIM (Jama’at Nusrat al-Islam wal-Muslimin) in Mali. Innerhalb der Regierung gibt es jedoch Uneinigkeit über ein solches Vorgehen, berichtet die Washington Post.

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Lesetipp/tagesschau.de: Wadephul auf viertägiger Reise – „Afrika sollte für uns ein Chancenkontinent sein“

Außenminister Wadephul wirbt im Rahmen seiner Afrika-Reise für mehr Zusammenarbeit. Der Kontinent biete Chancen, aber diese müsse man auch nutzen – denn China sei in der Region bereits jetzt präsent.

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Kamerun: Längere Abwesenheit von Paul Biya entfacht erneut Debatte über eine mögliche Vakanz des Präsidentenamtes

Der kamerunische Präsident Paul Biya, der am 7. Juni 2026 zu einem privaten Aufenthalt nach Europa gereist war, ist auch mehr als sechs Wochen nach seiner Abreise noch nicht in sein Heimatland zurückgekehrt. Die ungewöhnlich lange Abwesenheit hat einen Teil der Opposition dazu veranlasst, den Verfassungsrat anzurufen, damit dieser prüft, ob eine Vakanz des Präsidentenamtes vorliegt.

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Uganda: Militär geht gegen Regierungskritiker vor

Oppositionspolitiker und Journalisten im Visier – Grundrechte werden verletzt: Ugandas Militär nimmt nach Angaben von Human Rights Watch willkürlich Regierungskritiker fest, hält sie über Tage an geheimen Orten ohne Kontakt zur Außenwelt fest und übergibt sie anschließend den Justizbehörden, wo sie auf Grundlage fragwürdiger Anklagen strafrechtlich verfolgt werden. Diese Vorgehensweise diene offenbar dazu, Opposition und unabhängige Medien zum Schweigen zu bringen.

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Pegasus: Marokko soll während der Nachfolgekrise nach dem Schlaganfall von Präsident Ali Bongo 2018 mehrere gabunische Spitzenpolitiker überwacht haben

Laut einer Untersuchung von Forbidden Stories, einer Plattform des Journalistennetzwerks Freedom Voices Network, die von Reporter ohne Grenzen unterstützt wird, sollen die marokkanischen Geheimdienste während der Nachfolgekrise nach dem Schlaganfall von Ali Bongo im Jahr 2018 mehrere gabunische Politiker sowie mehrere Oppositionspolitiker mithilfe der Spionagesoftware Pegasus überwacht haben.

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„Wir haben keine Nation. Wir haben Stämme.“

Von * Fatimoh Danjuma Bintu aus Lagos. Sie sprach mit Franck Zanu (Foto), einem in den USA lebenden Journalisten, Blogger und Enfant Terrible aus Benin – über Journalismus, Geld, Korruption, Identität und das bis heute unabgeschlossene Kapitel von Sklaverei und Kolonialismus.

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Russland verstärkt seine Sicherheitsdiplomatie in Afrika und sucht eine engere Zusammenarbeit mit den drei afrikanischen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats

Bild KI-generiert

Russland will seinen Einfluss auf Afrikas Friedens- und Sicherheitsagenda ausbauen und strebt eine engere Abstimmung mit den drei afrikanischen gewählten Mitgliedern des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen (A3) an. Damit setzt Moskau seine wachsenden diplomatischen und sicherheitspolitischen Aktivitäten auf dem Kontinent fort.

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Äthiopiens Zugang zum Roten Meer – zwischen Geopolitik und innerer Krise

Symbolbild, KI-generiert

Seit Monaten gibt es Gerüchte über die Gefahr eines neuen Konfliktes am Horn von Afrika – ein Wiederaufleben des Krieges zwischen Äthiopien und Eritrea scheint zu drohen. Die äthiopische Regierung fordert Zugang zum Roten Meer. Selbst die BBC thematisiert die äthiopisch-eritreischen Spannungen am Roten Meer.

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Afrikaner für ein Ende der mildtätigen Fürsorge: Gegen das Interesse am Erhalt des Elends

Von *Volker Seitz: Die heftigsten Kritiker von Entwicklungshilfe sind afrikanische Intellektuelle, die Handel, direkte Investitionen und Bildung statt Almosen fordern. Wole Soyinka, Teju Cole, Ken Ochieng Apolo, Aly Khan Satchu, Victoria Abla Kuzorli und José Eduardo Agualusa wehren sich gegen die Darstellung, dass Afrika „hilfsbedürftig“ sei.

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Wer sind die Tuareg und arabischen Malier, die im Norden die Unabhängigkeit anstreben?

Die separatistische Front de Libération de l’Azawad (FLA) hat sich mit der jihadistischen Gruppe JNIM (Gruppe zur Unterstützung des Islams und der Muslime) zusammengeschlossen und am vergangenen Wochenende eine zweite Militäroffensive gestartet. Ziel ist es, die Kontrolle über Regionen im Norden und Zentrum Malis zurückzuerlangen, die derzeit von den Regierungstruppen kontrolliert werden.

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