Die neue Ministerin Reem Alabali-Radovan (SPD) ist nicht mit entwicklungspolitischer Kompetenz aufgefallen. Das war für die Besetzung des Amtes wohl nicht entscheidend. Aber wird dieses Ministerium überhaupt gebraucht?
Nur eine Autostunde von Freetown entfernt soll ein neuer Fischereihafen mit chinesischen Investoren entstehen. Doch das hat Folgen: Die Menschen in Black Johnson sollen ihr Land verlassen – und wehren sich.
Ein von den US-Milliardären Bill Gates und Jeff Bezos unterstütztes Bergbauunternehmen weitet seine Aktivitäten im rohstoffreichen Sektor der Demokratischen Republik Kongo aus.
Weil Industrie- und zunehmend auch Schwellenländer altern, brauchen sie die legale Einwanderung der afrikanischen Jugend. Beispiel China: Dort leben bereits mehr Nigerianer als Indonesier.
Die Republik Kongo positioniert sich als bevorzugter Partner von Abu Dhabi in Zentralafrika durch ein multidimensionales Abkommen, das von der Diplomatin Françoise Joly und Scheich Shakhbout bin Nahyan Al Nahyan ausgehandelt wurde. Dieses historische Bündnis, begrüßt von den Präsidenten Denis Sassou-Nguesso und Mohammed bin Zayed, eröffnet neue Perspektiven in den Bereichen Energie, Digitalisierung, Landwirtschaft und Logistik.
Afrika zählt zu den weltweit wichtigsten Goldproduzenten. An der Spitze steht Ghana, während Länder wie Mali, Burkina Faso, Guinea und Tansania ebenfalls bedeutende Exporteure sind. Südafrika, früher führend, hat an Bedeutung verloren. Gold wird sowohl industriell als auch handwerklich gefördert – insbesondere Letzteres sichert Millionen Menschen das Überleben, berichtet La Nouvelle Tribune.
Deutschland hat einen Fachkräftemangel. Kliniken und Logistiker etwa werben daher weltweit Personal an. So wie Elaine und Yassine aus Tunesien. „37°“ begleitet die beiden bei ihrem Start in Deutschland.
Berlin – Die (vermutlich) künftige Bundesregierung unter dem Dann-Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will einiges neu machen. Weniger Bürokratie, einen strafferen Haushalt, Entlastungen für den Mittelstand. Auch in der Entwicklungspolitik sieht Schwarz-Rot Änderungsbedarf. Entwicklungsgelder sollen gekürzt, strategische Interessen ins Zentrum gestellt werden. Der frühere Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) kritisiert Teile der neuen politischen Linie scharf, unterstützt andere aber ausdrücklich. Der heute für die UN tätige Allgäuer fordert ein europäisches Bündnis mit Nordafrika und ein neues „Außenhandelsministerium“.
Der Parlamentarische Staatssekretär im Entwicklungsministerium, Niels Annen, ist zu einer zweitägigen Reise nach Äthiopien aufgebrochen. In Addis Abeba, Äthiopiens Hauptstadt und zugleich Sitz der Afrikanischen Union (AU), wird sich Annen als erster hochrangiger Repräsentant der Bundesregierung mit dem neuen Vorsitzenden der AU-Kommission, Mahmoud Ali Youssouf, und weiteren Mitgliedern der neu gewählten AU-Kommission über die Zukunft der Beziehungen zwischen AU und EU und zwischen AU und Deutschland austauschen.
Madagaskar könnte wegen der 47%igen Zölle von US-Präsident Donald Trump rund 60.000 Arbeitsplätze im Textilsektor verlieren, sagte ein Vertreter der Industrie.
Donald Trump skizziert seine Afrika-Politik und zeigt sich bereit, das gigantische Eisenbahnprojekt auf dem Kontinent zu unterstützen – ein Vorhaben, das als Schlüsselprojekt seines Vorgängers Joe Biden gilt.
Perspektiven gegen Hunger und Armut durch Kooperation und agrarindustriellen Aufbruch: Ausgangspunkt unserer Betrachtung ist die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Bericht „Entwicklungssache 13 (2023)“ formulierte Frage, die uns weiterhin ernsthaft umtreibt: „Wie lässt sich Hunger weltweit langfristig bekämpfen?“
In Sierra Leone zeigt sich wie unter dem Brennglas, welche Folgen Chinas wachsender Einfluss in Afrika hat. Eine Reise durch ein Land, dessen Bevölkerung kaum vom eigenen Rohstoffreichtum profitiert.
Im Rahmen seines weltweiten Handelskriegs verhängt der US-Präsident außergewöhnlich harte Zölle gegen Madagaskar – eines der am stärksten betroffenen Länder, obwohl es wirtschaftlich relativ unbedeutend ist – sowie gegen La Réunion. Diese Maßnahmen bedrohen Tausende von Arbeitsplätzen und stören das regionale Gleichgewicht im Indischen Ozean.
Namibias Energiepotenzial steht seit einigen Jahren im Fokus. Dieses Potenzial hat inzwischen das Interesse einer bedeutenden Weltmacht geweckt: Russland. Moskau zeigt sich offenbar an einem Nuklearabkommen mit dem südwestafrikanischen Land interessiert.