Ist Freiheit in afrikanischen Ländern nur noch durch einen Putsch zu erlangen?

Ist Freiheit in afrikanischen Ländern nur noch durch einen Putsch zu erlangen?

Seit 2020 erlebt der afrikanische Kontinent eine regelrechte Welle von Staatsstreichen, bei denen Militärs die Macht übernehmen, indem sie zivile Regierungen stürzen. Warum kommt es seit 2020 zu so vielen Staatsstreichen in Afrika? Mehrere Gründe greifen ineinander und schaffen ein Umfeld, das Putsche begünstigt:

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Nigeria kommt Benin zu Hilfe – Burkina Faso setzt jedoch Flieger mit 11 Soldaten fest und will jede Bedrohung „neutralisieren“

Nigeria kommt Benin zu Hilfe - Burkina Faso setzt jedoch Flieger mit 11 Soldaten fest und will jede Bedrohung „neutralisieren“

Ein Transportflugzeug vom Typ C-130, das 11 nigerianische Soldaten an Bord hatte, soll Berichten zufolge in Burkina Faso festgesetzt worden sein, nachdem ihm eine Verletzung des burkinischen Luftraums vorgeworfen wurde. Diese Informationen wurden von der staatlichen Nachrichtenagentur Agence d’Information du Burkina in einer gemeinsamen Erklärung des Staatenbundes Allianz der Sahelstaaten (AES) veröffentlicht.

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Neue US-Entwicklungspolitik: Mit Eigenverantwortung, ohne NGO-Komplex

Neue US-Entwicklungspolitik: Mit Eigenverantwortung, ohne NGO-Komplex
Bild: US Embassy Uganda

Von *Volker Seitz • Die Neuausrichtung ihrer Entwicklungspolitik haben die USA offenbar abgeschlossen. Die neue „America First Global Health Strategy“ sieht vor, dass ärmere Länder langfristig von Hilfe zur Eigenständigkeit übergehen. Außenminister Marco Rubio und der kenianische Präsident William Ruto haben am 4. Dezember 2025 ein bilaterales Abkommen unterzeichnet.

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IPG-Journal: Tansania – Autoritäre Wende

IPG-Journal: Tansania - Autoritäre Wende

Tansania galt einst als „Insel der Stabilität“. Nach Wahlbetrug und blutiger Gewalt zerbricht das positive Bild des ostafrikanischen Staates. Wie jedes Jahr hätten die Tansanier am 9. Dezember voller Stolz den Jahrestag ihrer Unabhängigkeit von 1961 begangen. Wie immer hätten die Bürger ihr ostafrikanisches Land dankbar als „Insel der Stabilität“ gefeiert. Doch seit der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten im Umfeld der Präsidentschaftswahl vom 29. Oktober – mit Hunderten, wenn nicht gar mehr als tausend Toten – ist dieses Selbstbild tief erschüttert.

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Benin: Staatsstreichversuch im Gange – Armee hat laut Umfeld des Präsidenten wieder die Kontrolle übernommen

Benin: Staatsstreichversuch im Gange – Armee hat laut Umfeld des Präsidenten wieder die Kontrolle übernommen
Symbolbild

Beninische Militärs haben am frühen Sonntagmorgen im staatlichen Fernsehen erklärt, sie hätten Präsident Patrice Talon seines Amtes enthoben. Talon hätte im kommenden April nach zehn Jahren an der Macht sein Amt abgeben sollen. Nach Angaben aus dem Umfeld des Präsidenten sei die Lage jedoch unter Kontrolle und Patrice Talon befinde sich in Sicherheit, berichtet RFI.

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Tourismus: Die meistbesuchten afrikanischen Länder im Jahr 2025

Tourismus: Die meistbesuchten afrikanischen Länder im Jahr 2025

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu, und es zeichnet sich bereits klar ab, welche afrikanischen Länder bei Reisenden am beliebtesten waren. Jay Nevy Tours hat eine Übersicht der Länder erstellt, die die höchsten Besucherzahlen verzeichneten. In den meisten dieser Staaten ist der Tourismus im Vergleich zum Vorjahr weiter gewachsen.

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WM 2026: Marokko trifft auf Brasilien, Argentinien auf Algerien, Deutschland tritt gegen die Côte d’Ivoire an + ein Wiedersehen Senegal-Frankreich

WM 2026: Marokko trifft auf Brasilien, Argentinien auf Algerien, Deutschland tritt gegen die Côte d’Ivoire an + ein Wiedersehen Senegal-Frankreich

Die Auslosung der Vorrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 fand am Freitag, dem 5. Dezember 2025, in Washington statt. Und der Zufall zeigte sich gegenüber den neun – und möglicherweise zehn – afrikanischen Teams etwas verspielt. Vierundzwanzig Jahre nach ihrer herausragenden Leistung in Asien treffen die senegalesischen „Lions“ erneut auf die französische Nationalmannschaft. Algerien wiederum bekommt es mit den argentinischen Weltmeistern um Lionel Messi zu tun, während Marokko sich abermals mit dem prestigeträchtigen Brasilien messen muss.

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Lesetipp/Focus: Während Deutschland diskutiert, soll der Verbrenner in Ostafrika bald Geschichte werden

Lesetipp/Focus: Während Deutschland diskutiert, soll der Verbrenner in Ostafrika bald Geschichte werden

Ostafrika positioniert sich als Pionier der Elektromobilität auf dem afrikanischen Kontinent. Länder wie Äthiopien, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda wollen neue Maßstäbe für klimafreundliche Mobilität setzen.

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Diplomatie: Tshisekedi und Kagame unterzeichnen Friedensabkommen in Washington

Diplomatie: Tshisekedi und Kagame unterzeichnen Friedensabkommen in Washington

Trotz der anhaltend heftigen Kämpfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) haben die Präsidenten Félix Tshisekedi (DRK) und Paul Kagame (Ruanda) an diesem Donnerstag, dem 4. Dezember 2025, in Washington ein Friedensabkommen unterzeichnet. Unter der Schirmherrschaft des US-Präsidenten Donald Trump fand die Zeremonie in einem Gebäude statt, das kürzlich zu seinen Ehren umbenannt wurde. Der Ton der beiden afrikanischen Staatschefs blieb jedoch zurückhaltend und stand im Kontrast zur triumphalen Rhetorik des Vermittlers.

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Kenia: Anwalt prangert westliche Unternehmen an, die Afrika Gift verkaufen – ohne Rücksicht auf Menschenleben

Kenia: Anwalt prangert westliche Unternehmen an, die Afrika Gift verkaufen – ohne Rücksicht auf Menschenleben

Die Debatte über den Export minderwertiger Produkte nach Afrika hat in diesem Jahr stark zugenommen, da immer mehr Menschen ihre Besorgnis äußern. Im Juli brachte Afrikas reichster Mann, Aliko Dangote, neue Dynamik in die Diskussion, als er erklärte, dass der Kontinent zunehmend zu einer „Müllkippe für minderwertigen Treibstoff“ werde.

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Libyen verschärft Vorgehen gegen irreguläre Migration – bis zu 60.000 Abschiebungen pro Monat geplant

Libyen verschärft Vorgehen gegen irreguläre Migration – bis zu 60.000 Abschiebungen pro Monat geplant

Libyen baut seine Abschiebepolitik massiv aus und plant, monatlich bis zu 60.000 Migranten ohne gültigen Aufenthaltsstatus in ihre Herkunftsländer zurückzuführen. Damit reagiert das Land auf die wachsende Migrationskrise, die viele afrikanische Staaten betrifft.

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