Kategoriearchiv: Gesellschaft

Videotipp/arte: Malis Hauptstadt Bamako: Alltag trotz Ausnahmezustand

Screenshot arte

In Malis Hauptstadt Bamako herrscht weiterhin Ausnahmezustand, seitdem die Zufahrten dorthin von islamistischen Milizen blockiert werden. Spürbar ist die Angst vor möglichen terroristischen Überfällen und auch die Lebensmittel werden knapp. Frankreich hat seine Staatsbürger:innen zur Rückkehr aufgefordert.

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WELT-SICHTEN: Streit um Orania, die Stadt nur für Afrikaaner in Südafrika

Symbolbild

Die Apartheid in Südafrika ist überwunden, aber in einer kleinen Stadt wollen Weiße – genauer gesagt Afrikaans sprechende Weiße – unter sich bleiben: in Orania. Kritiker erinnert das an das System der institutionalisierten Rassentrennung und der weißen Herrschaft, das 1948 errichtet und erst in den frühen 1990er Jahren mit Nelson Mandela, dem ersten schwarzen Präsidenten, wieder abgeschafft wurde. Als Architekt dieses rassistischen Systems, unter dem schwarze, farbige (coloured) und indischstämmige Südafrikaner weitgehend rechtlos waren, gilt Hendrik Verwoerd.

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Infolge politischer Unruhen leiden junge Menschen in Afrika vermehrt unter häuslicher und anderer Gewalt

Studie zeigt erstmals direkten Zusammenhang zwischen politischer Gewalt und Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene durch Familienangehörige, Bekannte und Peer-Groups. Befragt wurden über 35.000 jungen Menschen in neun Ländern Afrikas.

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Buchtipp: Andrea Böhm “ Fighting like a woman: die Geschichte der Frauen, die zurückschlagen“

Andrea Böhm formuliert im Eingangsartikel ihre Motivation, ihren Anspruch, sich der Thematik Frauen und Gewalt anzunähern. Frauen haben schon immer gekämpft. Die Autorin will diese vergangenen und gegenwärtigen Spuren aufdecken.

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DR Kongo: Psychose nach Gerüchten über das Verschwinden von Geschlechtsorganen

In der Demokratischen Republik Kongo (DRK) kursieren in der Region Katanga seit etwa zwei Wochen Gerüchte über das mysteriöse Verschwinden männlicher Geschlechtsorgane – angeblich durch einfachen körperlichen Kontakt. Diese Theorien werden durch die sozialen Netzwerke weiter angeheizt, sodass etwa zehn Personen, denen diese angeblichen Taten vorgeworfen wurden, von Menschenmengen angegriffen wurden. Mindestens vier Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Die Polizei droht nun damit, jeden festzunehmen, der sich an solchen Gewalttaten beteiligt, berichtet RFI.

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Viele weiße Südafrikaner, die im Ausland leben, entscheiden sich für eine Rückkehr nach Südafrika

Symbolbild

Kaum angekommen und noch mitten beim Auspacken der Umzugskartons, erzählt Naomi Saphire von ihrer Rückkehr nach Südafrika. Nach 25 Jahren als Auswanderin in den Vereinigten Staaten begann sie nach einer Familienreise in ihr Geburtsland darüber nachzudenken, zurückzukehren.

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Studie: Migranten haben es schwer, Eltern im Ausland zu unterstützen

Millionen Menschen, die in Deutschland leben, unterstützen regelmäßig Eltern, die im Ausland wohnen – doch das bringt laut einer neuen Studie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) oft erhebliche finanzielle, emotionale und berufliche Belastungen mit sich. Die Forschung beleuchtet sogenannte „transnationale Familienbeziehungen“ – also familiäre Bindungen, die über nationale Grenzen hinweg bestehen. In Deutschland sind solche Familienkonstellationen heute immer häufiger, besonders bei Menschen mit Migrationsgeschichte.

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Ugandas Polizei verhaftet zwei Frauen wegen angeblichen Kusses

Symbolbild

Zwei Frauen befinden sich derzeit in Uganda in Gewahrsam, weil sie sich angeblich in der Öffentlichkeit geküsst haben. Die beiden, die von der ugandischen Polizei am 18. Februar festgenommen wurden, werden auf Grundlage des Anti-Homosexualitätsgesetzes des Landes festgehalten – eines der weltweit strengsten Gesetze gegen LGBT-Menschen.

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UN-Kommissar für Menschenrechte Volker Türk fordert Senegals Präsidenten auf, neues Anti-LGBT-Gesetz nicht zu unterzeichnen

Quelle: X

„Die Verabschiedung eines neuen Gesetzes durch das senegalesische Parlament, das die maximale Haftstrafe für einvernehmliche gleichgeschlechtliche Beziehungen auf zehn Jahre verdoppelt und die sogenannte „Förderung, Unterstützung oder Finanzierung“ von Homosexualität, Bisexualität und Transsexualität unter Strafe stellt, ist zutiefst besorgniserregend. Es steht im Widerspruch zu den grundlegenden Menschenrechten, die wir alle genießen: dem Recht auf Respekt, Würde, Privatsphäre, Gleichheit sowie den Freiheiten der Meinungsäußerung, der Vereinigung und der friedlichen Versammlung.

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Marokko: Gesetz aus der französischen Kolonialzeit bringt noch immer junge Menschen ins Gefängnis, weil sie während des Ramadans gegessen haben

Symbolbild

Während sich das Königreich darauf vorbereitet, die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 auszurichten und international zahlreiche Signale der Modernisierung sendet, wurde ein junger Mann gerade in das Gefängnis El Arjat 2 eingewiesen – unter anderem, weil er in der Öffentlichkeit das Fasten gebrochen hat. Ein Vorfall, der viel über die weiterhin bestehende Kluft zwischen dem Bild, das Marokko nach außen vermittelt, und der Realität der individuellen Freiheiten im Land aussagt.

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Ein Frauenschicksal aus Gabun: Adieu Marie-Louise, adieu Hühnerrestaurant

„Souvenir“

Zum 8. März eine persönliche Geschichte: Marie-Louise war Ende 50, klapperdürr und ausgemergelt, als ich sie 2014 zum ersten Mal sah. Sie hatte am Ende der Straße, in der meine Freundin Josèphe in Libreville wohnt, ein Restaurant aufgemacht. Mit ihrem nutzlosen Mann, der nichts anderes konnte als fremden Röcken hinterherzulaufen und Geld an Spielautomaten zu verlieren, hatte sie sich im fortgeschrittenen Alter noch aus Kamerun aufgemacht, um im „Eldorado“ Gabun ein neues Leben anzufangen.

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„Bringt uns unsere Söhne zurück“: In Kenia sind Familien ohne Nachrichten von Angehörigen, die nach Russland gegangen sind

In Kenia sollen laut einem Bericht der kenianischen Geheimdienste, der im vergangenen Monat dem Parlament vorgelegt wurde, mehr als 1.000 Männer in den russischen Streitkräften angeworben worden sein. Einige waren ehemalige Soldaten, die von Versprechen hoher Gehälter angelockt wurden. Andere glaubten, sie würden als Fahrer oder Sicherheitskräfte arbeiten, landeten jedoch schließlich an der russisch-ukrainischen Front. In Kenia sorgen sich ihre Familien um ihr Schicksal. Mehrere Dutzend von ihnen demonstrierten am Donnerstag, dem 5. März, im Stadtzentrum von Nairobi, berichtet RFI.

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Tunesien verurteilt seinen reichsten Geschäftsmann Marouan Mabrouk wegen Korruption zu Haft

Symbolbild, KI-generiert

Tunesien hat Marouan Mabrouk, den reichsten Geschäftsmann des Landes und Schwiegersohn des ehemaligen Präsidenten Zine El Abidine Ben Ali, in einem Korruptionsfall zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt.

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Kinotipp: NAWI – DEAR FUTURE ME (Deutschland / Kenia)

Ab 5. März im Kino. Nawis (Michelle Lemuya Ikeny) Traum, die High School zu besuchen, wird zerstört, als sie erfährt, dass ihr Vater Eree (Ochungo Benson) plant, sie an einen Fremden, Shadrack (Ben Tekee), zu verheiraten. Trotz der Notwendigkeit ihrer Familie, das Brautgeld zu erhalten – eine beträchtliche Menge an Vieh – weigert sich Nawi, ihr Schicksal zu akzeptieren, und wehrt sich gegen diese arrangierte Kinderehe. Ihr unerschütterlicher Verbündeter in diesem Kampf ist ihr Bruder und engster Freund, Joel (Joel Liwan).

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