
In Mauretanien sammeln sich Geflüchtete aus ganz Afrika. Spanien und die EU bezahlen das Land dafür, Menschen mit dem Ziel Kanaren aufzuhalten.
Sehr lesenswerte taz-Reportage: Geflüchtete in Mauretanien – Bis hier und nicht weiter weiterlesen
In Mauretanien sammeln sich Geflüchtete aus ganz Afrika. Spanien und die EU bezahlen das Land dafür, Menschen mit dem Ziel Kanaren aufzuhalten.
Sehr lesenswerte taz-Reportage: Geflüchtete in Mauretanien – Bis hier und nicht weiter weiterlesen
Berlin, 27. Juni 2024. Das Zivilgericht im italienischen Crotone (Kalabrien) urteilte am gestrigen Mittwoch, 26. Juni, abschließend, dass die Festsetzung des Schiffes der zivilen Seenotrettungsorganisation SOS Humanity am 4. März 2024 rechtswidrig war. Das Gericht stellte auch fest: Die libysche Rettungsleitstelle und die sogenannte libysche Küstenwache können nicht als legitime Such- und Rettungsakteure im Mittelmeer betrachtet werden.
Gericht in Italien entscheidet abschließend: Festsetzung der Humanity 1 war Unrecht! weiterlesen
Der amerikanische Traum wurde für mehrere Migranten aus dem Tschad zum Albtraum, da sie auf ihrer gefährlichen Reise in die USA ums Leben kamen. Die jungen Männer, die in einem Fluss in Mexiko ertrunken waren, waren auf der Flucht vor der Armut und Unsicherheit in ihrem Heimatland und auf der Suche nach einer besseren Zukunft.
Migranten aus dem Tschad sterben in Mexiko auf dem Weg in die USA weiterlesen
Im „Hope Hostel“ wohnten bis vor zwei Jahren noch Waisenkinder des Völkermords in Ruanda. Dann wurde das Hotel geräumt – und für den Einzug abgeschobener Flüchtlinge aus Großbritannien bereit gemacht. Passiert ist das bisher nicht. Aus dem „Hope Hostel“ wurde ein Geisterhotel.
Lese- und Videotipp/stern: Ruanda: Geisterhotel wartet seit zwei Jahren auf Abschiebe-Deal weiterlesen
Die Bundespolizei hat am Montagmorgen (24. Juni) bei Grenzkontrollen an der A93 nahe Kiefersfelden in einem Reisebus mit italienischen Kennzeichen einen Jungen angetroffen, der ohne Begleitung unterwegs war. Papiere führte er nicht mit.
Bundespolizeidirektion München: Zehnjähriger aus Guinea allein unterwegs weiterlesen
In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Flüchtlinge weltweit auf 36,4 Millionen Menschen mehr als verdoppelt. Ein häufiges Missverständnis ist jedoch, wohin sie fliehen. Tatsache ist, dass die Menschen, die von den größten Flüchtlingskrisen der Welt betroffen sind, nicht in der Lage sind, in die einkommensstarken Länder Europas oder Nordamerikas zu gelangen. Stattdessen suchen sie Schutz in den Nachbarländern. Mit der Eskalation des Krieges in der Ukraine hat sich die Lage jedoch ein wenig geändert.
Lesetipp/Stars Insider: Wohin fliehen die meisten Flüchtlinge? weiterlesen
Berlin, Mittwoch 19 Juni 2024. Zum morgigen Weltflüchtlingstag veröffentlicht SOS Humanity heute den Bericht „Menschlichkeit über Bord“ mit Analysen zur andauernden humanitären Notsituation auf dem Mittelmeer. Der Bericht basiert auf Einsatzdaten, Zeugenberichten von aus Seenot geretteten Menschen sowie der Auswertung einer Umfrage, die an Bord des Rettungsschiffs Humanity 1 durchgeführt wurde. Dabei weist die zivile Seenotrettungsorganisation Rechtsbrüche und Menschenrechtsverletzungen seitens EU-Mitgliedstaaten nach und zeigt die unmenschlichen Folgen für schutzsuchende Menschen auf. Den Bericht finden Sie HIER.
SOS Humanity: Neuer Bericht belegt Rechtsbruch und Unmenschlichkeit der EU auf dem Mittelmeer weiterlesen
In einem gemeinsamen offenen Brief an Bundeskanzler Scholz und die Ministerpräsident*innen bekräftigen 309 Organisationen – von lokalen Initiativen der Flüchtlingshilfe bis hin zu bundesweiten Organisationen –, dass sie zu einer Gesellschaft gehören wollen, die fliehende Menschen menschenwürdig aufnimmt. Kurz vor deren Treffen fordert das Bündnis den Bundeskanzler und die Ministerpräsident*innen auf, die Auslagerung von Asylverfahren klar abzulehnen und sich stattdessen gemeinsam mit der Zivilgesellschaft für eine zukunftsfähige Aufnahme von Schutzsuchenden in Deutschland stark zu machen.
Über 300 Organisationen fordern zum Treffen von Bundeskanzler und Ministerpräsident*innen: Menschen schützen statt Asylverfahren auslagern! weiterlesen
Der BBC zufolge, die sich auf Augenzeugen beruft, sind dadurch mehrere Menschen gestorben. Die griechische Behörde weist alle Vorwürfe zurück.
Lesetipp/Der Standard: Griechische Küstenwache soll laut Bericht Migranten gefesselt ins Meer geworfen haben weiterlesen
Das Bundesinnenministerium hat Sachverständige befragt, inwiefern Asylverfahren in Drittstaaten wie Ruanda ausgelagert werden können. Nach Informationen von WDR, NDR und SZ haben viele der Befragten große Zweifel.
Lesetipp/Tagesschau: Ruanda-Modell – Sachverständige zweifeln an Asyl-Auslagerung weiterlesen
Mit Blick auf die Innenminister*innenkonferenz (IMK) fordern Jugendliche ohne Grenzen, PRO ASYL, Flüchtlingsrat Brandenburg und terre des hommes Deutschland mit weiteren Organisationen: Geflüchtete Menschen brauchen Schutz – keine rassistische Hetze!
Geflüchtete Menschen brauchen Schutz – keine rassistische Hetze! – Zivilgesellschaftliche Forderungen an die Innenminister*innenkonferenz weiterlesen
Am Wochenende wurde eine neue blutige Katastrophe im zentralen Mittelmeer bekannt, als NGOs auf mindestens 17 im Meer treibende Leichen aufmerksam wurden. Zwölf der Körper konnten von den zivilen Such- und Rettungsschiffen Geo Barents und Ocean Viking geborgen werden. Die Todesfälle deuten auf ein Schiffsunglück hin, bei dem eine unbekannte Zahl von Menschen gestorben ist.
Humanitäre NGOs einzige Zeugen einer blutigen Katastrophe im zentralen Mittelmeer weiterlesen
Kenia und Deutschland arbeiten an einem Migrationsabkommen, das Kenianern in Deutschland Jobs bieten soll. Die DW traf einen Busfahrer und eine Busfahrerin, die bald in Norddeutschland arbeiten werden.
Videotipp/DW: Busfahrer:innen aus Kenia stärken den deutschen Nahverkehr weiterlesen
Die senegalesischen Migranten, die aus Algerien abgeschoben und in der Wüste von Niger ausgesetzt wurden, befinden sich in einer dramatischen Situation. Diese Menschen sind seit mehreren Wochen im Norden des Landes gestrandet und versuchen verzweifelt, in ihre Heimat zurückzukehren.
Niger: Die Verzweiflung der senegalesischen Migranten, die in der Wüste ausgesetzt wurden weiterlesen
Mit der Chancenkarte können Personen aus Nicht-EU-Staaten nach Deutschland einreisen, um sich dort eine geeignete Arbeitsstelle zu suchen. Sie müssen dafür keinen festen Arbeitsvertrag vorweisen. Die Chancenkarte bekommt, wer als Fachkraft anerkannt ist, oder, wer im Punktesystem mindestens sechs Punkte erreicht. Außerdem muss der Lebensunterhalt für die Zeit des Aufenthaltes gesichert sein.
„Die Chancenkarte ist eine Chance für uns alle“ weiterlesen