Archiv der Kategorie: Migration & Flucht

Rettungsschiff OCEAN VIKING unter schwerem Beschuss durch libysche Küstenwache

Rettungsschiff OCEAN VIKING unter schwerem Beschuss durch libysche Küstenwache
©Max Cavallari / SOS MEDITERRANNEE

Gestern Nachmittag, um 15:03 Uhr Ortszeit, wurde das Seenotrettungsschiff Ocean Viking von SOS MEDITERRANEE und dem Partner IFRC gezielt von der libyschen Küstenwache unter Beschuss genommen. Obwohl niemand körperlich verletzt wurde, fürchteten alle an Bord um ihr Leben. Teile der lebenswichtigen Rettungsausrüstung sowie das Schiff selbst erlitten erhebliche Schäden.

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Lesetipp/krone.at: Justizposse in den USA – Zu Unrecht Abgeschobener aus El Salvador soll nun nach Afrika

Lesetipp/krone.at: Justizposse in den USA - Zu Unrecht Abgeschobener aus El Salvador soll nun nach Afrika
Symbolbild

Der erst am Freitag in den USA freigelassene Migrant Kilmar Ábrego García aus El Salvador soll nach Angaben seiner Anwälte kommende Woche nach Uganda abgeschoben werden. Seine Anwälte denken, dass es sich dabei um eine Strafe dafür handle, dass er sich der ersten Abschiebung widersetzt hatte.

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Uganda präzisiert Abkommen mit den USA über die Aufnahme von Migranten

Uganda präzisiert Abkommen mit den USA über die Aufnahme von Migranten
Symbolbild, KI-generiert

Nach Ruanda, Eswatini und dem Südsudan ist nun auch Uganda an der Reihe, ein Abkommen über Migranten mit der US-Regierung von Donald Trump zu schließen. Uganda, das laut den Vereinten Nationen bereits das aufnahmefähigste Land Afrikas ist und mehr als 1,7 Millionen Flüchtlinge beherbergt, gab am Donnerstag, dem 21. August, bekannt, dass es unter bestimmten Bedingungen bereit sei, Migranten aus Washington aufzunehmen, berichtet RFI.

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Abdisamed Mohamud aus Somalia: »Ich fühle mich als Deutscher, egal was die anderen sagen«

Abdisamed Mohamud aus Somalia: »Ich fühle mich als Deutscher, egal was die anderen sagen«
Foto: Lukas Metzger

„Zehn Jahre Sommer der Solidarität – Stimmen des Ankommens“: unter diesem Aspekt erzählen Geflüchtete PRO ASYL von ihren Wegen nach Deutschland und ihrem Ankommen in einer neuen Gesellschaft. Ihre Geschichten handeln von Mut, persönlicher Stärke und der Unterstützung durch eine solidarische Zivilgesellschaft. Das überwältigende ehrenamtliche Engagement von 2015 und die große Solidarität zeigen, dass die Stimmung in Deutschland auch ganz anders sein kann, als es derzeitig vermuten lässt. Die Interviewreihe erinnert daran, was gelebte Solidarität bewirken kann – damals wie heute. Und wie sie das Leben im Positiven verändert.

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PRO ASYL: Sozialleistungen für Flüchtlinge als Darlehen sind unsozial

PRO ASYL: Sozialleistungen für Flüchtlinge als Darlehen sind unsozial

PRO ASYL lehnt die Vorschläge, Sozialleistungen für Flüchtlinge künftig als Darlehen zu gewähren, ab. “Sozialleistungen für Geflüchtete als Darlehen wären unsozial und absurd und zudem aller Voraussicht nach verfassungswidrig. Dieser Vorschlag verkennt die Realität und missachtet grundlegende Rechte”, sagt Tareq Alaows, flüchtlingspolitischer Sprecher von PRO ASYL.

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Wenn Südafrika Nein sagt: Afrika ist nicht die Migrations-Müllhalde der USA

Wenn Südafrika Nein sagt: Afrika ist nicht die Migrations-Müllhalde der USA

Die Ankunft von fünf aus den USA ausgewiesenen ausländischen Kriminellen in Eswatini sorgt im südlichen Afrika für wachsende Unruhe. Diese Personen, verurteilt wegen Vergewaltigung oder Mordes, wurden in das kleine Königreich in Afrika abgeschoben, obwohl sie keinerlei geografische oder kulturelle Verbindung dazu haben – gestützt auf ein US-Dekret aus der Trump-Ära. Südafrika, die regionale Großmacht, schlägt nun Alarm: Es geht nicht nur um Sicherheit, sondern um Würde, Souveränität und internationale Gerechtigkeit.

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Marokkaner schändet den Pariser Triumphbogen – Frankreichs Innenminister will ihn ausweisen

Marokkaner schändet den Pariser Triumphbogen - Frankreichs Innenminister will ihn ausweisen
Symbolbild

Hakim H., 47 Jahre alt, Baggerfahrer auf einer Pariser Baustelle, hat im alkoholisierten Zustand das Undenkbare getan: Er benutzte die Ewige Flamme am Arc de Triomphe als Feuerzeug. Eine Tat, die eine politische Welle auslöste, seinen Aufenthaltstitel gefährden könnte und die Debatte über Migration neu entfacht.

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Rwanda wird bis zu 250 aus den USA abgeschobene Migranten aufnehmen

Rwanda wird bis zu 250 aus den USA abgeschobene Migranten aufnehmen

Nach dem Südsudan und Eswatini bereitet sich nun auch Rwanda darauf vor, Migranten aufzunehmen, die aus den Vereinigten Staaten abgeschoben wurden. Ein entsprechendes Abkommen wurde bereits zwischen Kigali und Washington unterzeichnet. Laut der Nachrichtenagentur Reuters, die sich auf die Sprecherin der ruandischen Regierung beruft, ist von bis zu 250 Personen ohne regulären Aufenthaltsstatus die Rede. Die Vereinbarung wurde im Juni in Kigali unterzeichnet, und eine erste Liste mit zehn Namen wurde bereits von den US-Behörden übermittelt, berichtet RFI.

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Frankreich: Marokkanische und algerische Minderjährige am stärksten von krimineller Ausbeutung betroffen

Frankreich: Marokkanische und algerische Minderjährige am stärksten von krimineller Ausbeutung betroffen

In Frankreich werden unbegleitete minderjährige Kinder, insbesondere aus Marokko und Algerien, zunehmend von kriminellen Netzwerken ausgenutzt. Sie werden auf der Straße oder über soziale Netzwerke angeworben und für Straftaten wie Drogenhandel, Diebstahl oder illegale Grenzübertritte instrumentalisiert. Laut UNICEF stammen 81 % der betroffenen Kinder aus diesen beiden nordafrikanischen Ländern. Anstatt Schutz zu erhalten, werden viele dieser Jugendlichen jedoch strafrechtlich verfolgt, berichtet Le Matin.

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Südafrika: Über 9.000 afrikanische Migranten ohne Papiere innerhalb von drei Monaten abgeschoben

Südafrika: Über 9.000 afrikanische Migranten ohne Papiere innerhalb von drei Monaten abgeschoben
Symbolbild

Angesichts eines anhaltenden Migrationsdrucks haben die südafrikanischen Behörden ihre Grenzkontrollen verschärft. Zwischen April und Juni 2025 wurden fast 10.000 Menschen ohne gültige Aufenthaltserlaubnis festgenommen und abgeschoben, erklärte Michael Masiapato, Leiter der südafrikanischen Grenzkontrollbehörde, bei einer Lagebesprechung.

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Lesetipp/ND: Sudanesen in Kenia – Deutschland bricht Versprechen

Lesetipp/ND: Sudanesen in Kenia - Deutschland bricht Versprechen

Nach plötzlich abgesagtem Flug nach Deutschland: Petition fordert Einhaltung der Verpflichtungen aus EU-Resettlement-Programm. Sudanesische Geflüchtete im Südsudan – insgesamt hat der anhaltende Krieg im Sudan 14 Millionen Menschen zur Flucht gezwungen. 183 von ihnen wurde nun die zugesagte Aufnahme in Deutschland bis auf Weiteres verweigert.

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