Archiv der Kategorie: Politik

Weißes Haus ordnet US-Boykott des G20-Gipfels in Südafrika an

Das Weiße Haus hat US-Regierungsbehörden angewiesen, die Zusammenarbeit mit dem bevorstehenden G20-Gipfel, der in Südafrika stattfinden soll, einzustellen. Die Regierung von Präsident Donald Trump bekräftigte damit ihre Entschlossenheit, nicht an der Veranstaltung teilzunehmen, die später in diesem Jahr in Südafrika stattfinden wird. Wie die Washington Post berichtete, habe der Nationale Sicherheitsrat US-Behörden und Ministerien angewiesen, alle Vorbereitungen für den G20-Gipfel zu stoppen, der unter dem Motto „Solidarität, Gleichheit, Nachhaltigkeit“ im November geplant ist.

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Gabun: Familie Bongo geht ins Exil nach Angola

Ali Bongo Ondimba bei seiner Ankunft in Luanda. An seiner Seite, seine Ehefrau Sylvia – ihr Profil ist hinter der rechten Wange des Ex-Präsidenten zu erkennen. © Facebook/Presidência da República – Angola

Wie mehrere Medien berichten, haben Ali Bongo Ondimba und seine Angehörigen Gabun verlassen. Die ehemalige Präsidentenfamilie wurde diskret ausgeflogen und befindet sich nun in Angola. Die angolanische Präsidentschaft selbst gab dies auf ihrer offiziellen Facebook-Seite bekannt. Demnach ist die Familie Bongo unter Vermittlung des angolanischen Präsidenten João Lourenço – zugleich amtierender Vorsitzender der Afrikanischen Union – kürzlich in Luanda eingetroffen.

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IPG-Journal: Deutschlands Afrikapolitik – Realistisch und pragmatisch

Deutschland wird in Afrika eine ungewohnte Führungsrolle spielen müssen. Am Horn von Afrika bietet sich eine Kooperation mit China und der Türkei an. Die neue Bundesregierung sollte die Gelegenheit für eine moderne Afrikapolitik und eine postkolonial sensible Entwicklungspolitik nutzen. Sie will laut Koalitionsvertrag „dem strategischen Stellenwert Afrikas gerecht werden“. Das ergibt Sinn. Wer einen regelbasierten Multilateralismus verteidigen und damit auch den wirtschaftlichen Wohlstand Deutschlands absichern will, wird dies kaum ohne afrikanische Länder tun können. Wer Fachkräfte für ein alterndes Land anwerben will, wird dafür attraktive Angebote an afrikanische Gesellschaften entwickeln müssen. Und wer den Frieden in Europa schützen will, muss gemeinsam mit afrikanischen Partnern auch für Stabilität an der Südflanke der NATO sorgen, wo sich derzeit vom Horn von Afrika bis nach Westafrika bewaffnete Konflikte ausbreiten.

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Lesetipp/it-Boltwise: China stärkt militärische Beziehungen zu Afrika durch Ausbildungsprogramme

China intensiviert seine militärischen Beziehungen zu Afrika durch die Einladung von fast 100 jungen und mittleren Offizieren aus 40 Ländern zu einem umfassenden Ausbildungsprogramm. Diese Initiative ist Teil einer langfristigen Strategie, die darauf abzielt, die Verteidigungskooperation auf dem afrikanischen Kontinent zu vertiefen.

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Togos Präsident bekommt neues Amt und könnte damit auf Lebenszeit regieren – Opposition spricht von Staatsstreich

Faure Gnassingbé (Foto: ia)

Togos Präsident Faure Gnassingbé wurde in das neu geschaffene Amt des Präsidenten des Ministerrats berufen, ein mächtiger Posten ohne Amtszeitbegrenzung, was von der Opposition als „verfassungsmäßiger Staatsstreich“ verurteilt wird, da es ihm ermöglichen könnte, unbegrenzt an der Macht zu bleiben.

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Massaker vom 8. Mai 1945 in Algerien: „Diese Geschichte wird sehr wenig gelehrt“

Vor 80 Jahren, am 8. Mai 1945, genau an dem Tag, an dem Frankreich den Sieg über die Nazis feierte, brachen in Algerien Unabhängigkeitsdemonstrationen aus. Sie wurden massiv und gewaltsam von der französischen Armee niedergeschlagen. Es kam zu mehreren Massakern in Sétif, Guelma und Kherrata, bei denen Zehntausende Menschen getötet wurden. Anlässlich des Gedenkens an diese blutige Repression hat ein Zusammenschluss von Forschern und Historikern einen Appell zur Anerkennung dieser Verbrechen gestartet, berichtet RFI.

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Mali-Mètre 2025: Neue Partnerschaften – bekannte Herausforderungen

Das Mali-Mètre ist eine jährliche politische Meinungsumfrage der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), die seit Ende 2012 in Mali durchgeführt wird. Die aktuelle Erhebung ist die 16. und einzige ihrer Art und findet in einem Kontext großer Spannungen und politischer Herausforderungen statt.

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Lesetipp/msn: Russlands neue Allianzen – Afrikas Führer bei Siegesparade

Denis Sassou Nguesso, Präsident der Republik Kongo, ist mit dabei. Foto: ia

Trotz des Boykotts durch westliche Staaten ist es Moskau gelungen, bei der diesjährigen Parade anlässlich des Tags des Sieges Vertreter aus acht afrikanischen Staaten zu versammeln. Die Anwesenheit von Führern aus Ländern wie Simbabwe, Ägypten oder Burkina Faso zeigt den zunehmenden Einfluss Russlands auf dem afrikanischen Kontinent.

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Freiheit.org/Südafrika: Unter Beschuss – Wie Trump & Co sich in Südafrikas Debatte um Landrechte einmischen

Die jüngste Kritik von Donald Trump und Elon Musk an Südafrikas Enteignungsgesetz hat eine hitzige Debatte über Landrechte, Investitionssicherheit und geopolitische Spannungen entfacht. Freiheit.org hat mit Inge Herbert, Leiterin des Regionalbüros Subsahara-Afrika, über die Hintergründe der Gesetzesreform, die politischen Folgen und die Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Südafrika und dem Westen gesprochen.

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Gabun: Oligui Nguema als 4. Präsident der Republik vereidigt

Foto: Présidence de la République

Gabun schlägt ein neues Kapitel in seiner Geschichte auf. Nach fast zwanzig Monaten Übergangszeit infolge des Putsches vom 30. August 2023 legte Brice Clotaire Oligui Nguema, am 12. April 2025 zum Präsidenten gewählt, am Samstag, dem 3. Mai, seinen Amtseid ab.

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Die VAE melden, sie hätten heimlichen Privatjet mit Munition für den Sudan gestoppt

Die staatlichen Medien der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) berichteten am Mittwoch, dass die Behörden einen Versuch sudanesischer Militärführer und ihrer Verbündeten vereitelt hätten, Munition illegal an die sudanesische Armee zu schmuggeln. Laut der Nachrichtenagentur WAM entdeckten die Sicherheitsdienste rund fünf Millionen Schuss Munition an Bord eines Privatflugzeugs auf einem nicht näher bezeichneten Flughafen und nahmen anschließend mehrere Festnahmen vor.

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Diplomatische Krise zwischen Tunesien und Marokko: Das Kräftemessen verschärft sich

Tunesien hat offiziell die Amtszeit des marokkanischen Botschafters in Tunis beendet und damit einen Bruch besiegelt, der sich seit fast drei Jahren angebahnt hatte. Diese Entscheidung, die in einem angespannten regionalen Kontext fällt, markiert eine neue Etappe in der Verschlechterung der Beziehungen zwischen den beiden Maghreb-Staaten. Hinter diesem diplomatischen Schritt verbergen sich Fragen von Souveränität, regionalen Allianzen und innenpolitisches Kalkül. Analyse einer Krise mit vielen Facetten.

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