Burkina Faso, Mali und Niger wenden sich an Russland für den ersten gemeinsamen Telekommunikationssatelliten des Sahel

Burkina Faso, Mali und Niger wenden sich an Russland für den ersten gemeinsamen Telekommunikationssatelliten des Sahel

Burkina Faso, Mali und Niger planen gemeinsam mit Russland den Aufbau eines Telekommunikationssatelliten für die Allianz der Sahelstaaten (AES). Der Satellit soll Internet- und Mobilfunkversorgung, sichere Kommunikation sowie Überwachung und Katastrophenschutz in abgelegenen Regionen verbessern.

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Wenn der US-Präsident sich auf eine schutzlose Frau somalischer Herkunft einschießt

Wenn der US-Präsident sich auf eine schutzlose Frau somalischer Herkunft einschießt
Symbolbild

Es gibt Worte, die vor allem denjenigen beschmutzen, der sie ausspricht – mehr als jene, gegen die sie gerichtet sind. Die jüngsten Angriffe Donald Trumps auf Somalia, auf die Somali­erinnen und Somali­er und insbesondere auf die US-Abgeordnete Ilhan Omar gehören eindeutig in diese Kategorie. Sie sind weder Ausrutscher noch vereinzelte Provokationen. Sie folgen einer wohlkalkulierten politischen Strategie: durch Hass regieren, durch Demütigung herrschen, durch die Benennung bequemer Feindbilder politische Existenz sichern. In diesem toxischen Schauspiel ist Ilhan Omar zur idealen Zielscheibe geworden.

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Schauspieler Omar Sy, die „Gerechtigkeit Gottes“ und das Unbehagen derer, die der Sieg Senegals stört

Schauspieler Omar Sy, die „Gerechtigkeit Gottes“ und das Unbehagen derer, die der Sieg Senegals stört
Symbolbild

Es brauchte nur einen einzigen Satz. Einen Satz, ausgesprochen im Rausch eines Sieges, mitten in einem brodelnden Stadion, um eine Lawine aus giftigen Kommentaren, Unterstellungen und identitären Verdächtigungen auszulösen. „Bis zum Ende, die Gerechtigkeit Gottes.“ Damit wurde Schauspieler Omar Sy – „Ziemlich beste Freunde“ – innerhalb weniger Sekunden vom glücklichen Fan zum moralischen Unruhestifter, fast schon zum professionellen Provokateur erklärt.

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Lesetipp/Agenzia Nova/mit Video: Trump in Davos: „Somalia ist kein Land, seine Bevölkerung hat einen niedrigen IQ“  

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Symbolbild, KI-generiert

„Es hat keine Regierung, keine Armee, keine Polizei.“ Somalia sei „nicht einmal ein Land“, „es hat keine Regierung, keine Armee, keine Polizei, nichts“, und Somalis seien „Menschen mit niedrigem IQ“, die trotzdem nach Minnesota ausgewandert seien und Milliarden von Dollar aus der Staatskasse gestohlen hätten. Das sagte der Präsident der Vereinigten Staaten.

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USA: Antiisraelischer Aktivist Mahmoud Khalil soll nach Algerien abgeschoben werden

USA: Antiisraelischer Aktivist Mahmoud Khalil soll nach Algerien abgeschoben werden
Symbolbild

US-Behörden zufolge steht die Abschiebung des syrischstämmigen Aktivisten und ehemaligen Columbia-Studenten Mahmoud Khalil nach Algerien kurz bevor. Damit würde ein längerer Rechtsstreit um seinen Aufenthaltsstatus enden. Die Regierung wirft ihm vor, bei seinem Green-Card-Antrag falsche Angaben gemacht zu haben, berichtet die New York Post.

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Lesetipp/achgut.com: Afrikas Medizintourismus – Behandlung im Ausland, Sterben zuhause

Lesetipp/achgut.com: Afrikas Medizintourismus - Behandlung im Ausland, Sterben zuhause

Erste Klasse für die Privilegierten, Zweite Klasse für die breite Bevölkerung. Der Medizintourismus der Reichen und Mächtigen offenbart eine tiefe Ungleichheit, die Afrika durchzieht: Zugang zu medizinischer Versorgung richtet sich nach Wohlstand, Macht und Einfluss – nicht nach aktuellem Bedarf.

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Eritrea/Teil 03: Wie sich der Westen selbst ins Abseits stellte

Eritrea/Teil 03: Wie sich der Westen selbst ins Abseits stellte
Im Kontrollraum wird der Flotationsprozess überwacht

Beim Abbau von Bodenschätzen im ostafrikanischen Eritrea haben heute chinesische Investoren die Nase vorn. Die Geschichte, wie es dazu kam, birgt Stoff für einen schlechten Politkrimi: Waren es doch westliche Bergbauunternehmen aus Kanada und Australien, die als erste im neugegründeten Staat Eritrea an die Tür des Ministeriums für Energie und Bergbau klopften, als Partner willkommen geheißen wurden und dem eritreischen Bergbausektor den ersten Schub gaben. Von Anfang an wurde diese Entwicklung jedoch von Eritreas Nachbarstaat Äthiopien und dessen engstem Verbündeten USA nicht nur misstrauisch beäugt, sondern bekämpft – unterstützt von europäischen Ländern.

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Eritrea/Teil 02: Eritrea als Wirtschaftspartner? 

Eritrea/Teil 02: Eritrea als Wirtschaftspartner? 

Eritrea ist in den westlichen Medien eine Art Paria. Dies fällt umso mehr auf als zahlreiche andere Länder, die sich als Diktaturen durch Gewalt und Menschenrechtsverletzungen disqualifiziert haben, durchaus als Partner westlicher Regierungen behandelt werden. An Eritrea hingegen werden außergewöhnlich strenge Maßstäbe angelegt. Dabei stand man vor Jahren bereits am Beginn einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit, die von der deutschen Förderbank KfW maßgeblich mitfinanziert werden sollte.

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Eritrea/Teil 01: Goldsucher ohne Schaufel, Sieb und Waschschüssel – Ein Besuch in der Emba Derho-Mine in Eritrea

Eritrea/Teil 01: Goldsucher ohne Schaufel, Sieb und Waschschüssel - Ein Besuch in der Emba Derho-Mine in Eritrea
Eritrea Emba Derho Minings Site November 22 Bau der Zuleitung zum Auffangsbecken TSF (Tailings Storage Facility)

Von *Martin Zimmermann: Knappe 20 Minuten dauert die Fahrt von Asmara zur Mine Emba Derho, dem „Herzstück“ der Asmara Mining Share Company (AMSC). Das chinesische Unternehmen Sichuan Road and Bridge Mining Investment Company (SRBM) hält 60 Prozent an dem Joint Venture, die staatliche Eritreische Nationale Bergbau Company (ENAMCO) weitere 40 Prozent. AMSC hat drei weitere Lizenzen für den Abbau von Gold, Silber, Kupfer und Zink in Debarwa, Adi Nefas und Gupo.

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Senegal: „Teranga“ + der Respekt vor Älteren

Senegal: „Teranga“ + der Respekt vor Älteren

Ich war gerade 2 Wochen im Senegal, wo meine Schwester – ebenso afrikabegeistert wie ich – ein Haus gekauft hat. „Teranga“, das ist das senegalesische Wort für ihre Willkommenskultur und Gastfreundlichkeit, für die die Senegalesen in ganz Afrika bekannt sind und die auch die Touristen zu schätzen wissen. Während mir in Gabun am Flughafen bei der Einwanderungskontrolle oft ein mürrisches „Was wollen Sie hier?“ entgegengeschleudert wird, strahlt hier der Beamte mich an und sagt: „Willkommen im Senegal!“

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Lesetipp/msn: «Angriff wird schnell, böse und süß»: Trump droht wegen Tötung von Christen mit Einmarsch in Nigeria

Lesetipp/msn: «Angriff wird schnell, böse und süß»: Trump droht wegen Tötung von Christen mit Einmarsch in Nigeria

US-Präsident Donald Trump in einem Post auf seiner Plattform Truth Social einen Einmarsch von US-Truppen in das afrikanische Land Nigeria ins Spiel gebracht. Er wirft der nigerianischen Regierung vor, nicht genug gegen radikale Islamisten zu tun, die Christen töten würden. Die nigerianischen Behörden weisen Vorwürfe zurück, in dem Land würden Christen verfolgt werden.

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