Lesetipp/Swissinfo: Was ein Online-Streit über das Luxusleben der kamerunischen Herrscherfamilie in der Schweiz verrät

Lesetipp/Swissinfo: Was ein Online-Streit über das Luxusleben der kamerunischen Herrscherfamilie in der Schweiz verrät
Screenshot facebook

Wenn die Tochter des kamerunischen Präsidenten vor Gericht steht, findet das Verfahren in Genf statt. Brenda Biya hat die kamerunisch-nigerianische Sängerin Dencia in den Sozialen Netzwerken beleidigt – als «Betrügerin», «Drogendealerin» und «kokainabhängige Schlampe».

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Lesetipp/FR: Abschiebung trotz Integration – Geflüchteter algerischer Boxer bekommt mehr Zeit

Lesetipp/FR: Abschiebung trotz Integration - Geflüchteter algerischer Boxer bekommt mehr Zeit
Symbolbild

Endlich gute Nachrichten im Fall Abdelkader Selmi: Eigentlich droht dem 20-Jährigen aus Algerien die Abschiebung zurück nach Nordafrika. Doch bis zum 10. September darf er nun auf alle Fälle in Frankfurt bleiben. Das verschafft ihm, seinen Betreuerinnen und Betreuern sowie seinem Anwalt zwar eine Atempause, doch ein längerer Verbleib in Deutschland ist noch lange nicht gewiss.

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Burkina Faso: Thomas Sankara-Mausoleum in Ouagadougou eingeweiht

Burkina Faso: Thomas Sankara-Mausoleum in Ouagadougou eingeweiht
© YouTube/RTB, Screenshot

Die Zeremonie fand in Anwesenheit der Premierminister des Senegal und des Tschad statt. Das Mausoleum wurde auf dem Gelände des Thomas-Sankara-Gedenkorts errichtet, an dem Sankara, der Vater der burkinischen Revolution, und seine zwölf Gefährten ruhen, die am 15. Oktober 1987 während des Putsches, der Blaise Compaoré an die Macht brachte, ermordet wurden, berichtet RFI.

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Ehrenbürgerwürde für Pierrette Herzberger-Fofana 

Ehrenbürgerwürde für Pierrette Herzberger-Fofana 
Foto: Grüne Liste

In Anerkennung ihrer herausragenden Verdienste um die Stadt Erlangen wird Pierrette Herzberger-Fofana mit der Ehrenbürgerwürde ausgezeichnet. Dies hat der Erlanger Stadtrat am 30. April beschlossen. Durch ihr öffentliches Wirken sowie ihr weitreichendes gesellschaftliches und politisches Engagement habe die promovierte Literaturwissenschaftlerin die Entwicklung Erlangens nachhaltig geprägt und das Wohl der Bürgerschaft in besonderer Weise gefördert, heißt es in der Begründung. Die feierliche Verleihung der Ehrenbürgerwürde ist im Rahmen einer Festsitzung des Stadtrats im Herbst geplant. 

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 20/2025: Eine Frage der Schuld(en)?

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 20/2025: Eine Frage der Schuld(en)?

Erste Schuldenkonferenz der Afrikanischen Union: Am Mittwoch ging in Togos Hauptstadt Lomé die erste Schuldenkonferenz der Afrikanischen Union (AU) zu Ende. Mehr als 500 Delegierte – darunter hochrangige Regierungsvertreterinnen und -vertreter der AU-Mitgliedstaaten sowie Spitzenpersonal aus Zentralbanken und internationalen Finanzinstitutionen – diskutierten drei Tage lang über Wege aus der Schuldenkrise.

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Grenzzurückweisungen: Marokkaner sofort nach Casablanca zurückgewiesen

Grenzzurückweisungen: Marokkaner sofort nach Casablanca zurückgewiesen

Gestern Nachmittag wurde einem marokkanischen Staatsangehörigen am Grenzübergang Iffezheim im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen die Einreise verweigert. Gegenüber den Beamten konnte er sich mit einem marokkanischen Reisepass ausweisen. Weitere Dokumente, die seine Einreise und seinen Aufenthalt legitimieren würden, konnte der Mann jedoch nicht vorlegen.

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Weißes Haus ordnet US-Boykott des G20-Gipfels in Südafrika an

Weißes Haus ordnet US-Boykott des G20-Gipfels in Südafrika an

Das Weiße Haus hat US-Regierungsbehörden angewiesen, die Zusammenarbeit mit dem bevorstehenden G20-Gipfel, der in Südafrika stattfinden soll, einzustellen. Die Regierung von Präsident Donald Trump bekräftigte damit ihre Entschlossenheit, nicht an der Veranstaltung teilzunehmen, die später in diesem Jahr in Südafrika stattfinden wird. Wie die Washington Post berichtete, habe der Nationale Sicherheitsrat US-Behörden und Ministerien angewiesen, alle Vorbereitungen für den G20-Gipfel zu stoppen, der unter dem Motto „Solidarität, Gleichheit, Nachhaltigkeit“ im November geplant ist.

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Katar schiebt 75 tansanische Lkw-Fahrer ab – moderne Fahrzeuge überfordern sie

Katar schiebt 75 tansanische Lkw-Fahrer ab – moderne Fahrzeuge überfordern sie

75 tansanische Lkw-Fahrer wurden aus Katar abgeschoben, weil sie mit den hochmodernen Fahrzeugen vor Ort nicht umgehen konnten. Die Fahrer, die in Tansania auf veralteten, manuellen Lkw geschult worden waren, reagierten nach ihrer Ankunft in Katar schockiert auf die automatisierten Volvo-Trucks. Diese hochentwickelten Fahrzeuge sind mit digitalen Bedienfeldern und GPS-gestützter Navigation ausgestattet – Technik, die die Fahrer überforderte.

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Gabun: Familie Bongo geht ins Exil nach Angola

Gabun: Familie Bongo geht ins Exil nach Angola
Ali Bongo Ondimba bei seiner Ankunft in Luanda. An seiner Seite, seine Ehefrau Sylvia – ihr Profil ist hinter der rechten Wange des Ex-Präsidenten zu erkennen. © Facebook/Presidência da República – Angola

Wie mehrere Medien berichten, haben Ali Bongo Ondimba und seine Angehörigen Gabun verlassen. Die ehemalige Präsidentenfamilie wurde diskret ausgeflogen und befindet sich nun in Angola. Die angolanische Präsidentschaft selbst gab dies auf ihrer offiziellen Facebook-Seite bekannt. Demnach ist die Familie Bongo unter Vermittlung des angolanischen Präsidenten João Lourenço – zugleich amtierender Vorsitzender der Afrikanischen Union – kürzlich in Luanda eingetroffen.

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Guinea: „Aluminium: Deutschlands Profit ist Guineas Schaden“

Guinea: "Aluminium: Deutschlands Profit ist Guineas Schaden“

Petitionsübergabe mit 42.000 Unterschriften an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE): Aufgrund anhaltender schwerer Menschenrechtsverletzungen beim Bauxitabbau durch die Compagnie des Bauxites de Guinée (CBG) für die deutsche Industrie haben die NGOs FIAN, PowerShift und Rettet den Regenwald heute dem BMWE eine Petition mit rund 42.000 Unterschriften übergeben. 

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Senegal: Die Talibé-Kinder weiterhin auf der Straße trotz staatlicher Versprechen

Senegal: Die Talibé-Kinder weiterhin auf der Straße trotz staatlicher Versprechen

Das Phänomen der Straßenkinder im Senegal, insbesondere der sogenannten „Talibés“ – junge Jungen, die von ihren Familien in Koranschulen (Daaras) geschickt werden – bleibt trotz staatlicher Verpflichtungen und der Bemühungen zahlreicher NGOs eine anhaltende Realität. Obwohl Anstrengungen unternommen wurden, um das erzwungene Betteln zu beenden und die Lebensbedingungen dieser Kinder zu verbessern, ist die Lage weiterhin besorgniserregend.

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Äquatorialguinea verlegt seine Hauptstadt auf das afrikanische Festland

Äquatorialguinea verlegt seine Hauptstadt auf das afrikanische Festland

Seit über einem Jahrzehnt verfolgt Äquatorialguinea ein ehrgeiziges Projekt: Die Verlegung seiner Hauptstadt von der Insel Malabo auf das Festland, in die neu errichtete Stadt Ciudad de la Paz. Zwischen modernistischer Vision, wirtschaftlichen Herausforderungen, Misswirtschaft und Korruption symbolisiert dieser Umzug sowohl die Ambitionen als auch die Widersprüche dieses kleinen, ölreichen Landes in Zentralafrika.

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Senegal: Wenn das leere Meer die Fischer in die Flucht nach Spanien treibt

Senegal: Wenn das leere Meer die Fischer in die Flucht nach Spanien treibt

Im Senegal ist das Meer, einst Lebensquelle für viele, heute für tausende Fischer ein Symbol der Verzweiflung geworden. Der Grund: massive Überfischung durch ausländische Fangflotten, die die lokalen Fischbestände drastisch dezimieren und ganze Gemeinschaften ihrer Lebensgrundlage berauben. Angesichts wachsender Not bleibt vielen Senegalesen keine andere Wahl, als ihr Glück anderswo zu suchen – oft unter Lebensgefahr – indem sie sich in Pirogen auf den gefährlichen Weg zu den Kanarischen Inseln machen. Ein menschliches Drama, das sich weitgehend unbeachtet zwischen den senegalesischen Küsten und den Seegrenzen Europas abspielt.

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