Montag, 26. Mai 2025, 9-18.30 Uhr, Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin und online und Dienstag, 27. Mai 2025, 17-18.30 Uhr, Humboldt-Universität zu Berlin, Hauptgebäude, Erdgeschoss, Unter den Linden 6, 10117 Berlin.
In der Demokratischen Republik Kongo (DRK) hat das Verfassungsgericht am Dienstag, dem 20. Mai, den Oppositionspolitiker und ehemaligen Premierminister Augustin Matata Ponyo (Amtszeit: 2012–2016) zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Grund ist die Veruntreuung von über 245 Millionen US-Dollar, die für das Projekt des agroindustriellen Parks von Bukangalonzo im Umland der Hauptstadt Kinshasa bestimmt waren. Seine Mitangeklagten, der ehemalige Gouverneur der Zentralbank, Deogratias Mutombo, und der südafrikanische Geschäftsmann Christo Grobler, die sich derzeit im Ausland aufhalten, erhielten jeweils fünf Jahre Haft, berichtet RFI.
Am Bahnhof Offenburg wurde gestern Morgen (20.05.) ein algerischer Staatsangehöriger angetroffen. Der 31-Jährige konnte sich den Beamten gegenüber lediglich mit einem Foto seines algerischen Reisepasses auf dem Smartphone ausweisen. Zur Identitätsfeststellung wurde er auf die Dienststelle gebracht.
Wie kann man traumatisierten Flüchtlingen besser helfen? Recherchen zeigen: Häufig kommt die Hilfe spät. Für eine gute Integration ist sie aber bedeutend. Ein Beispiel.
Der Konflikt um die Insel Mbanié sowie die beiden kleinen Nachbarinseln Cocotiers und Conga geriet lange in Vergessenheit – bis Anfang der 2000er-Jahre das Interesse am Golf von Guinea durch potenzielle Erdölvorkommen neu entfacht wurde. Nach Jahren der Vermittlung durch die Vereinten Nationen unterzeichneten Gabun und Äquatorialguinea, beide bedeutende Erdölproduzenten, im Jahr 2016 ein Abkommen, das es dem Internationalen Gerichtshof (IGH) schließlich ermöglichen sollte, den Territorialstreit beizulegen.
Ein Video soll belegen, dass eine französische Spionin in Burkina Faso festgenommen wurde. Doch das Video ist gefälscht. Kein Einzelfall. Wie Russland in Afrika mit Fake News die Stabilität untergräbt.
PRO ASYL kritisiert das Vorhaben der Europäischen Kommission und der deutschen Bundesregierung, bei Abschiebungen das bislang verpflichtende Verbindungskriterium für „sichere Drittstaaten“ streichen zu wollen. Das ist nicht weniger als der Versuch, sich aus dem Flüchtlingsschutz zurückzuziehen.
Sie sind mit den Augen auf Bildschirme geheftet aufgewachsen. Die Welt haben sie nicht durch Bücher oder Erzählungen der Älteren entdeckt, sondern durch Feeds, 30-Sekunden-Videos, Instant-Messages und flüchtige Livestreams. Sprache, Schreiben, Lesen – all das wurde vom digitalen Schock überlagert. Sie sind im Netz geboren, im Virtuellen aufgewachsen – und ertrinken im Realen. Unsere Generation ist die erste in der Geschichte, die digitalisiert wurde, bevor sie überhaupt alphabetisiert war.
Sogar Völkermord an den Weißen wirft US-Präsident Donald Trump Südafrika vor. Nun reist Präsident Cyril Ramaphosa nach Washington. Und hofft trotz allem auf einen Deal.
Staatliche Stellen, private Anleger und Investoren gaben Africa Greentec Millionen, um die Sahelzone mit Solarstrom zu elektrifizieren. Doch nach WDR-Recherchen steckt die Aktiengesellschaft in finanziellen Nöten.
John Foster Dulles, der spätere Außenminister der USA, sagte 1950: „From the point of view of justice, the opinions of the Eritrean people must receive consideration. Nevertheless, the strategic interest of the United States in the Red Sea basin and considerations of security and world peace make it necessary that the country has to be linked to our ally, Ethiopia.“ Selten ist der Vorrang von Interessenpolitik gegenüber Recht und Gerechtigkeit deutlicher und freimütiger formuliert worden.
2015: Im sogenannten „Sommer der Migration“ wagen hunderttausende mutige Menschen die gefährliche Überfahrt nach Europa. Foto: Sea-Watch e.V.
„Wenn wir eine Zeitreise zu den Anfängen von Sea-Watch machen, landen wir in der Talk-Show von Günther Jauch. „Herr Jauch, Deutschland sollte eine Minute Zeit haben, um diesen Menschen zu gedenken.“ Mit diesen Worten crasht Sea-Watch-Gründer Harald Höppner die Moderationspläne von Jauch und bringt ihn und das Publikum dazu, für „eine Minute Menschlichkeit“ innezuhalten. Die erste große mediale Aufmerksamkeit für das Projekt Sea-Watch.
Nach einem demokratischen Machtwechsel erklärt Ndaba Gaolathe im STANDARD-Gespräch, was sein bevölkerungsarmes Land in Afrika anders macht als andere Staaten.
Laut der marokkanischen Energieministerin Leila Benali kommt das Offshore-Gaspipeline-Projekt Atlantik-Afrika zwischen Nigeria und Marokko, das einen jährlichen Gastransport von 15 bis 30 Milliarden Kubikmetern vorsieht, voran, berichtet RFI.
Der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm „Das leere Grab“ begleitet zwei Familien aus Tansania auf der Suche nach ihren Vorfahren. Ihre Spurensuche führt sie nach Deutschland, wo noch immer Zehntausende menschliche Gebeine aus den ehemaligen deutschen Kolonien lagern. Sie wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts geraubt – teils zu Forschungszwecken, teils als Trophäen. Der Film entstand in einer länderübergreifenden Co-Regie zwischen Deutschland und Tansania.