Archiv der Kategorie: Migration & Flucht

Exportverbot von Schlauchbooten nach Libyen ist widersinnig und tödlich

„Der Rat für Auswärtige Angelegenheiten beschließt heute ein Exportverbot für Schlauchboote und Außenbordmotoren nach Libyen. Die Europäische Union will auf diese Weise erreichen, dass weniger Migranten die Fahrt über das zentrale Mittelmeer wagen. Diese Idee ist nicht nur widersinnig, sondern auch tödlich. Sie führt zu weiteren Toten auf dem Mittelmeer, wenn Geflüchtete in noch klapprigere Boote oder auf Flöße gezwungen würden“, kritisiert der europapolitische Sprecher der Linksfraktion Andrej Hunko die für heute geplanten Ratsschlussfolgerungen zu Libyen. Exportverbot von Schlauchbooten nach Libyen ist widersinnig und tödlich weiterlesen

Baby an Bord eines Holzboots geboren: „Ein Wunder inmitten des Dramas im Mittelmeer“

 Während eines Rettungseinsatzes gestern wurde im Mittelmeer an Bord eines in Seenot geratenen Holzbootes ein kleiner Junge geboren. Mutter und Kind waren noch durch die Nabelschnur verbunden, als sie an Bord der Aquarius kamen. Baby an Bord eines Holzboots geboren: „Ein Wunder inmitten des Dramas im Mittelmeer“ weiterlesen

Fernsehtipp Sonntag, 02.07. 18 Uhr: „ZDF.reportage“ über Asylbewerber auf dem Weg zurück

Bundespolizisten eskortieren Abzuschiebende in den Bus zum Flugzeug. Foto: obs/ZDF/Lars Seefeld

Mainz (ots) – Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, die Zahl der Nicht-Bleibeberechtigten möglichst effizient zu senken. Abschiebungen sollen konsequent umgesetzt, Menschen ohne Schutzstatus schneller zurückgeschickt werden, um andere besser integrieren zu können. Die „ZDF.reportage“ geht am Sonntag, 2. Juli 2017, 18.00 Uhr, der Frage nach: Wie sieht die Abschiebepraxis derzeit wirklich aus? Die Filmautoren Lars Seefeldt und Kersten Schüßler erkunden in „Abgelehnt und abgeschoben – Asylbewerber auf dem Weg zurück“, inwiefern die Vorgaben der Politik überhaupt umsetzbar sind. Fernsehtipp Sonntag, 02.07. 18 Uhr: „ZDF.reportage“ über Asylbewerber auf dem Weg zurück weiterlesen

Libyen / Seenotrettung im Mittelmeer: Hilfsorganisationen fordern Unterstützung von Bundeskanzlerin Merkel

Die Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen, Sea Watch und SOS Méditerranée haben Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem offenen Brief zu einem klaren Bekenntnis zur Seenotrettung im Mittelmeer aufgefordert. Deutschland als größter EU-Mitgliedstaat müsse für genug staatliche Rettungsschiffe sorgen, sichere und legale Fluchtwege schaffen und den zunehmenden verbalen Angriffen auf Seenotretter entgegentreten. Libyen / Seenotrettung im Mittelmeer: Hilfsorganisationen fordern Unterstützung von Bundeskanzlerin Merkel weiterlesen

Südsudan: Cholera und Mangelernährung gefährden tausende Vertriebene

Unter den 27.000 Vertriebenen, die im Buschland um Pieri südlich von Malakal Schutz suchen, treten vermehrt Mangelernährung und Cholera-Verdachtsfälle auf. Nach Kämpfen zwischen der Sudanesischen Volksbefreiungsarmee (SPLA) und Oppositionsgruppen sind sie seit Mitte Februar vor allem aus der Stadt Yuai und aus Waat geflohen. Ärzte ohne Grenzen warnt, dass die Gesundheit tausender Vertriebener in Gefahr ist.   Südsudan: Cholera und Mangelernährung gefährden tausende Vertriebene weiterlesen

Auswärtiges Amt: Schleuser in Libyen tragen Polizeiuniformen

„Der Bundesregierung liegen Lageberichte von FRONTEX vor, wonach Schleuser auf dem Mittelmeer libysche Polizeiuniformen getragen haben. Die Grenzagentur hatte bereits vor über einem Jahr geschrieben, dass sich das Schleusergeschäft in Libyen fest in der Hand von Angehörigen des Militärs und der Polizei befindet. Spätestens jetzt muss die Bundesregierung die Notbremse ziehen und auf das Ende der Ausbildung libyscher Behörden drängen“, erklärt der europapolitische Sprecher der Linksfraktion, Andrej Hunko.  Auswärtiges Amt: Schleuser in Libyen tragen Polizeiuniformen weiterlesen

Südsudan: Schwere Kämpfe rund um Kodok zwingen 25.000 Menschen zur Flucht

sudan-msfDie Menschen haben weder ausreichend Wasser, noch Nahrung oder humanitäre Hilfe
Knapp 25.000 Menschen sind in den vergangenen drei Tagen vor Kämpfen aus dem Gebiet um die Stadt Kodok im Norden des Südsudan geflohen. Dort haben sich die Auseinandersetzungen zwischen der südsudanesischen Armee (SPLA) und der bewaffneten Gruppe Agwelek intensiviert. Die Vertriebenen haben weder ausreichend Wasser, noch Nahrungsmittel und kaum Zugang zu medizinischer und humanitärer Hilfe. Aufgrund der zunehmenden Unsicherheit an den Westufern des Nils mussten Hilfsorganisationen ihre Aktivitäten in der Region aussetzen.   Südsudan: Schwere Kämpfe rund um Kodok zwingen 25.000 Menschen zur Flucht weiterlesen

SOS MEDITERRANEE widmet UNESCO Friedenspreis denjenigen Menschen, die auf der Suche nach einer besseren Zukunft ihr Leben im Mittelmeer verloren haben

prix-unescoSOS MEDITERRANEE, die europäische Organisation zur Rettung Schiffbrüchiger im Mittelmeer, erhält gemeinsam mit Lampedusas (Italien) Bürgermeisterin Giuseppina Nicolini den UNESCO-Félix Houphouët-Boigny-Friedenspreis. SOS MEDITERRANEE widmet diese Auszeichnung denjenigen, die auf der Suche nach Zuflucht in Europa ihr Leben auf See verloren haben. SOS MEDITERRANEE widmet UNESCO Friedenspreis denjenigen Menschen, die auf der Suche nach einer besseren Zukunft ihr Leben im Mittelmeer verloren haben weiterlesen