Archiv der Kategorie: Migration & Flucht

Berlin, Freitag, 24. November: 2 Demos gegen EU-Lager in Afrika

Am Freitag, den 24. November, wenden sich Berliner Flüchtlingsinitiativen mit zwei Kundgebungen gegen die Migrationspolitik der EU in Afrika: vor der Botschaft von Niger und vor der Europäischen Kommission. Anlass ist der Gipfel der Afrikanischen und der Europäischen Union, der am 29. und 30. November in Abidjan, der Hauptstadt der Elfenbeinküste, stattfinden wird. Protestiert wird insbesondere gegen Macrons Pläne sogenannter ‚Hotspots‘ in Niger und Tschad sowie gegen ungleiche Handelsbeziehungen. Berlin, Freitag, 24. November: 2 Demos gegen EU-Lager in Afrika weiterlesen

Terminhinweis Berlin: Open Stage 4 Tandems auf der multicult Plaza am 4. November

Am Samstag, den 4. November, 15-18 Uhr, präsentieren vier „Sound-Tandems“ – ein einzigartiges Musikmosaik! Die Tandems aus Geflüchteten und Berliner Musikern und Musikerinnen haben im Rahmen des vom Innenministerium geförderten Projektes, multicult Plaza, ein Repertoire erarbeitet- so weit gefächert wie ihre Herkunftsländer: afghanische Liebeslieder werden begleitet von italo – deutschen Akustik Gitarren und den indischen Geigenklängen einer Schwedin. Terminhinweis Berlin: Open Stage 4 Tandems auf der multicult Plaza am 4. November weiterlesen

Speziell für Afrika entwickelt: Simulations-Tool sagt Flüchtlingsrouten vorher

 

Forscher der Brunel University London http://brunel.ac.uk haben ein Simulations-Tool entwickelt, das Flüchtlingsrouten präzise prognostiziert. Die Vorhersage erfolgt mit einer Trefferquote von bis zu 75 Prozent. Das Programm soll sowohl Regierungen als auch NGOs dabei helfen, humanitäre Ressourcen besser vor Ort bereitzustellen. Zur Entwicklung des Tools wurden geografische, personenbezogene sowie politische Daten herangezogen. Speziell für Afrika entwickelt: Simulations-Tool sagt Flüchtlingsrouten vorher weiterlesen

Gemeinsame Erklärung an die künftige Bundesregierung: Seenotrettungsorganisationen fordern Richtungswechsel in Flüchtlingspolitik

 

Mit einer gemeinsamen Erklärung wendet sich eine Reihe deutscher Seenotrettungsorganisationen während der Sondierungsgespräche an die künftige Bundesregierung. Darin fordern Jugend Rettet, Mission Lifeline, Sea Watch und SOS MEDITERRANEE ein staatlich organisiertes, ziviles Seenotrettungsprogramm auf dem Mittelmeer, das Ende der Unterstützung der libyschen Küstenwache durch die EU, sichere und reguläre Einreisewege nach Europa, sowie mehr Solidarität zwischen den EU-Mitgliedsstaaten. Gemeinsame Erklärung an die künftige Bundesregierung: Seenotrettungsorganisationen fordern Richtungswechsel in Flüchtlingspolitik weiterlesen

Libyen: Bundesregierung darf Migrationsabwehr nicht als Wohltat verkaufen!

„Das Auswärtige Amt stellt zusätzliche Mittel und Maßnahmen für die Unterbringung von Geflüchteten in Libyen bereit. Das Land soll zur Sackgasse für die Migration Richtung Europa werden. Die barbarischen Umstände in den libyschen Gefängnissen verbessern sich dadurch aber nicht. Ich befürchte stattdessen, dass sich vorhandene Lager vergrößern und weitere entstehen“, kommentiert der europapolitische Sprecher der Linksfraktion, Andrej Hunko, eine Antwort des Staatssekretärs Walter Lindner. Libyen: Bundesregierung darf Migrationsabwehr nicht als Wohltat verkaufen! weiterlesen

Berufsbildung und Engagement für Flüchtlinge – Minister Müller reist nach Ägypten und Uganda

 

Berlin/Kairo: Ganz im Zeichen der Umsetzung des Marshallplans mit Afrika steht der Besuch von Entwicklungsminister Müller in Ägypten. Gemeinsam mit der ägyptischen Ministerin für internationale Kooperation, Sahar Nasr, leitet Gerd Müller eine Sitzung der Kommission für deutsch-ägyptische Entwicklungszusammenarbeit. Im Mittelpunkt stehen dabei Berufsbildung und Beschäftigungsförderung. Berufsbildung und Engagement für Flüchtlinge – Minister Müller reist nach Ägypten und Uganda weiterlesen

Flüchtlinge in Libyen: EU nimmt systematische Ausbeutung und Gewalt in Kauf – „Florierendes Geschäft mit Entführungen, Folter und Erpressung“

Brüssel/Berlin, 7. September 2017. Deutschland und weitere EU-Mitgliedstaaten nehmen bewusst systematische Ausbeutung und schwere Misshandlungen von Flüchtlingen in Libyen in Kauf. Dies schreibt die internationale Präsidentin von Ärzte ohne Grenzen, Joanne Liu, in einem heute veröffentlichten Brief an die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union. „Sind Vergewaltigungen, Folter und Versklavung wirklich der Preis, den die europäischen Staaten bereit sind zu zahlen, um den Flüchtlingsstrom zu drosseln?“, schreibt sie. Flüchtlinge in Libyen: EU nimmt systematische Ausbeutung und Gewalt in Kauf – „Florierendes Geschäft mit Entführungen, Folter und Erpressung“ weiterlesen

Bundesregierung fördert EU-Flüchtlingslager in Niger

„Immer mehr gerät die Sahara ins Visier der europäischen Migrationsabwehr. Ich gehe davon aus, dass die Aufrüstung der Landgrenzen nach Libyen die Migration nicht verhindert. Stattdessen werden die Maßnahmen zu noch mehr Toten führen, denn Geflüchtete werden zu längeren Wegen durch die Wüste gezwungen“, kritisiert der europapolitische Sprecher der Linksfraktion Andrej Hunko entsprechende Anstrengungen der deutschen und französischen Regierung in der Sahel-Region. Bundesregierung fördert EU-Flüchtlingslager in Niger weiterlesen