Archiv der Kategorie: Allgemein

Côte d’Ivoire: Tödlicher Einsturz einer im Bau befindlichen Moschee in Abidjan

Côte d’Ivoire: Tödlicher Einsturz einer im Bau befindlichen Moschee in Abidjan
Symbolbild

Eine im Bau befindliche Moschee stürzte am Donnerstagnachmittag, den 15. August, in Akouédo, einem Viertel im östlichen Teil von Cocody in Abidjan, über den betenden Gläubigen ein. Die vorläufige Bilanz lautet: acht Tote und zwei Verletzte, berichtet RFI.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 33/2024: Rivalen und Verbündete

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 33/2024: Rivalen und Verbündete

Verhaftung von 520 Oppositionsangehörigen in Tansania: Am Dienstag waren mehrere verhaftete Führungspersonen der größten tansanischen Oppositionspartei Chama cha Demokrasia na Maendeleo (CHADEMA) auf Kaution freigelassen worden. Unter ihnen befanden sich auch der prominente CHADEMA-Politiker und frühere Präsidentschaftskandidat Tundu Lissu sowie der Parteivorsitzende Freeman Mbowe. Vorausgegangen war eine Verhaftungswelle von rund 520 Parteiangehörigen sowie Unterstützerinnen und Unterstützern aufgrund einer geplanten Versammlung der Jugendvereinigung der Partei in der südwestlichen Stadt Mbeya.

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Eskalation der Diskriminierung vor Wahlen in Tansania: Maasai von Wählerregistrierung ausgeschlossen

Eskalation der Diskriminierung vor Wahlen in Tansania: Maasai von Wählerregistrierung ausgeschlossen

Vor einer neuen Eskalation der Diskriminierung gegen die indigenen Maasai in Tansania vor den bevorstehenden Lokalwahlen sowie den für 2025 geplanten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). „Zehntausende Bürgerinnen und Bürger in Tansania, die überwiegend Angehörige der Maasai sind, wurden aus dem Prozess der Wählerregistrierung ausgeschlossen. Betroffen sind 25 Dörfer in elf Bezirken, die alle in der Ngorongoro Conservation Area liegen“, berichtet Sarah Reinke, Leiterin der Menschenrechtsarbeit der GfbV am Freitag in Göttingen.

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Lesetipp/Cicero/Volker Seitz: Abschaffung des Entwicklungsministeriums – Die Entwicklungshilfe gehört ins Auswärtige Amt

Lesetipp/Cicero/Volker Seitz: Abschaffung des Entwicklungsministeriums - Die Entwicklungshilfe gehört ins Auswärtige Amt

Die FDP will offenbar das Entwicklungsministerium (BMZ) abschaffen und ins Auswärtige Amt eingliedern. Das geht aus einem internen Papier der Fraktion hervor, das dieser Tage bekannt wurde. Dies ist eine Forderung, die Praktiker mit Erfahrung in Entwicklungsländern seit Jahren stellen. Aber erst jetzt – nach den vielen bekannt gewordenen Fehlleistungen – wird in der Öffentlichkeit diskutiert, dass Entwicklungshilfe oft ohne jeglichen Bezug zu deutschen Interessen geleistet wird.

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taz-Kommentar zur FDP-Forderung zu Entwicklungspolitik: Zum Schlagwort verkommen

taz-Kommentar zur FDP-Forderung zu Entwicklungspolitik: Zum Schlagwort verkommen

Die FDP will das Entwicklungsministerium abschaffen. Bei der Forderung nach mehr Effizienz geht es aber vor allem um mehr Wirtschaftsförderung. Sie will den Bereich ins Auswärtige Amt eingliedern. So steht es in einer internen Argumentationshilfe der Partei zu den Haushaltsverhandlungen, die zuerst Politico veröffentlichte.

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Fast 100.000 sudanesische Geflüchtete in Libyen: IRC leitet Soforthilfemaßnahmen ein

Fast 100.000 sudanesische Geflüchtete in Libyen: IRC leitet Soforthilfemaßnahmen ein

Tripolis, Libyen, 14. August 2024 —  Seit der Konflikt in Sudan im April 2023 ausgebrochen ist, sind über 96.000 Sudanes*innen nach Libyen geflohen. In den kommenden Monaten wird die Ankunft von täglich durchschnittlich 2.500 bis 3.000 weiteren Geflüchteten erwartet. International Rescue Committee (IRC) warnt vor den dringenden und eskalierenden humanitären Bedarfen.

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Nigeria entwickelt sich zur ersten Adresse für Hightech-Militärgüter in Afrika

Nigeria entwickelt sich zur ersten Adresse für Hightech-Militärgüter in Afrika

Nach Angaben der nigerianischen Regierung entwickelt sich Nigeria immer mehr zum bevorzugten Zielland für afrikanische Staaten, die auf der Suche nach High-Tech-Militärgütern sind. Dies erklärte der Staatsminister für Verteidigung, Bello Matawalle, auf einer Pressekonferenz anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Defence Industries Corporation of Nigeria (DICON).

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Guterres/UNO: „Afrika verdient ständigen Sitz im Sicherheitsrat“

Guterres/UNO: „Afrika verdient ständigen Sitz im Sicherheitsrat“
UN Photo/Manuel Elias

Der UN-Generalsekretär António Guterres hat am Montag eine dringende Reform des Sicherheitsrates gefordert und dabei die veraltete Struktur sowie den Mangel an Repräsentation Afrikas kritisiert. Laut Guterres untergräbt dies die Glaubwürdigkeit und die weltweite Legitimität des Organs. In seiner Ansprache an den Rat betonte er, dass die Zusammensetzung des Sicherheitsrates das Machtgleichgewicht am Ende des Zweiten Weltkriegs widerspiegelt und nicht mit der sich wandelnden Welt Schritt gehalten habe.

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Lesetipp/NZZ: In einem illegalen Militärcamp in Südafrika werden 95 Libyer verhaftet – wie kam es dazu?

Lesetipp/NZZ: In einem illegalen Militärcamp in Südafrika werden 95 Libyer verhaftet – wie kam es dazu?
Lässt Haftar in Südafrika ausbilden?

Vieles deutet darauf hin, dass der libysche Kriegsherr Haftar Kämpfer in Südafrika ausbilden ließ. Die Affäre wird zum internationalen Skandal. Ein Besuch in einer aufgeschreckten Kleinstadt am Rande des Krüger-Nationalparks.

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Große Barrieren für Selbstbestimmung junger Menschen in Afrika

Große Barrieren für Selbstbestimmung junger Menschen in Afrika

In Afrika wächst die größte Jugendgeneration der Welt heran: drei von fünf Menschen auf dem Kontinent sind jünger als 25 Jahre. Nach wie vor sind Kinderheirat und Teenagerschwangerschaften in vielen Gegenden üblich und junge Menschen machen einen wachsenden Anteil der Menschen aus, die mit HIV leben. Eine aktuelle Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung beleuchtet diese und weitere Schlüsselbereiche für die reproduktive und sexuelle Selbstbestimmung von Jugendlichen in Afrika: Zum Beispiel Sexualaufklärung, LSBTIQ*-Rechte, Zugang zu Verhütungsmitteln und gesundheitliche Versorgung.

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Klasse Kommentar im St. Galler Tagblatt zur algerischen Boxerin Imane Khelif: „Das ist keine Frau!“ – Wie wir online plötzlich zu Experten mutieren

Klasse Kommentar im St. Galler Tagblatt zur algerischen Boxerin Imane Khelif: „Das ist keine Frau!“ - Wie wir online plötzlich zu Experten mutieren
Imane Khelif, Foto: X

„Sie ist ein Mann!“ „Sie sieht männlich aus!“ „Sie hat männliche Geschlechtsorgane!“ All das sind Kommentare über Imane Khelif, die olympische Boxerin, die angeblich ein Boxer sein soll. Weil Menschen das online behaupten. Weil sie das „wissen“.

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