Ghana hat nach Gerichtsurteilen im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität, Prostitution und anderen Straftaten 68 ausländische Staatsangehörige aus der Ashanti-Region abgeschoben. Dabei ist Nigeria das am stärksten betroffene Land der jüngsten Durchsetzungsmaßnahme.
Das Europaparlament hat für eine Verschärfung des Asylrechts gestimmt – mit gemeinsamen Stimmen von Union und AfD. Unter anderem soll künftig die Einrichtung von Asylzentren in Drittstaaten möglich werden.
Zwei Familien aus dem Südsudan klagten mit Unterstützung von PRO ASYL gegen die im Mai 2025 ergangene Absage ihres Resettlementflugs. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gab einer Klägerin Recht und verpflichtete die Bundesregierung, der betroffenen Familie die Einreise zu ermöglichen. Das führte auch zu einem positiven Ausgang des Verfahrens der anderen Familie. Heute landeten die beiden Familien mit weiteren Flüchtlingen – insgesamt 143 Personen – in Leipzig.
Die Vereinigten Staaten haben ihre Reisebeschränkungen ausgeweitet und mehrere weitere Länder einbezogen. Betroffen sind insbesondere Staaten, die der Allianz der Sahelstaaten (Alliance of Sahel States – AES) angehören, sowie Nigeria und andere afrikanische Nationen. Die neuen Maßnahmen vom 16. Dezember 2025 zielen darauf ab, die nationale Sicherheit zu stärken, indem Defizite bei Überprüfungsverfahren, Informationsaustausch und Sicherheitskontrollen behoben werden.
Über 30 Stunden lang warteten die Somalier und österreichische Beamte in der Transitzone in Kenia. Dann mussten sie zurückreisen – die nötigen Papiere fehlten.
Mitten in der Nacht wird in Berg bei München eine Familie aus einer Asylbewerberunterkunft geholt und in ein Flugzeug nach Nigeria gesetzt. Der Ort ist geschockt. Die Kinder besuchten Schulen im Umkreis, das Mädchen hatte geplant, von der Mittel- auf die Realschule zu wechseln. Sie wurde von der Stiftung Startchance gefördert. Jetzt wurde die Familie abgeschoben.
Berlin/Ortona, 10.12.2025. Gestern wurde zum ersten Mal ein Rettungsschiff der neu gegründeten Allianz „Justice Fleet“ festgesetzt, weil es die Einsatzkommunikation mit der libyschen Rettungsleitstelle verweigert hat. Die Justice Fleet erkennt libysche Akteure auf dem Mittelmeer aufgrund ihrer dokumentierten Menschenrechtsverletzungen nicht als legitim an. Italien hat die Festsetzung der Humanity 1 angeordnet, obwohl die erfahrene Besatzung ihre Rettungseinsätze in voller Übereinstimmung mit dem Völkerrecht durchgeführt hat, während von der EU unterstützte libysche Akteure weiterhin ungestraft gegen internationales Recht verstoßen.
Libyen baut seine Abschiebepolitik massiv aus und plant, monatlich bis zu 60.000 Migranten ohne gültigen Aufenthaltsstatus in ihre Herkunftsländer zurückzuführen. Damit reagiert das Land auf die wachsende Migrationskrise, die viele afrikanische Staaten betrifft.
US-Präsident Donald Trump hat Migranten aus Somalia für unerwünscht erklärt. Im Weißen Haus wütet er gegen die Einwanderer aus dem Land und gegen die bekannte somalischstämmige US-Politikerin Ilhan Omar.
Ugandas Open-Door-Policy gegenüber Geflüchteten galt lange als Vorzeigemodell. Doch mit der Kürzung internationaler Hilfen stößt das Land an seine Grenzen.
In Sachsen erfahren Schwarze Menschen sowohl Ausgrenzung als auch Solidarität. Rassismus ist dabei kein ausschließlich ostdeutsches Problem, sondern eine gesamtdeutsche Realität. Ein Gastbeitrag.
Mindestens zehn afrikanische Länder sind in Unsicherheit geraten, nachdem Präsident Donald Trump eine sofortige Überprüfung der US-Green-Card-Prüfverfahren angeordnet hat – als Reaktion auf den Angriff auf Mitglieder der D.C. National Guard.
In der Côte d‘Ivoire haben in den vergangenen Wochen mehr als 69.000 burkinische und 1.500 malische Asylsuchende den Flüchtlingsstatus erhalten. Eine eher diskrete „Enthüllung“, die lediglich aus einem technischen Dashboard hervorgeht, das am 20. November online gestellt wurde. Das Dokument stammt vom UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) und der Daara, der ivorischen Behörde für Flüchtlingshilfe, brichtet RFI.
Griechenland, das lange ein wichtiger Eintrittspunkt für Flüchtlinge nach Europa war, möchte sich nun mehreren EU-Staaten anschließen, die die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber nach Afrika prüfen. Das sagte der griechische Migrationsminister am Mittwoch.
In einer sorgfältig inszenierten Vorstellung im Weißen Haus hat Donald Trump soeben beispiellose Visa-Erleichterungen für afrikanische Fans der WM 2026 angekündigt. Eine spektakuläre Kehrtwende für einen Präsidenten, der gleichzeitig die massenhafte Abschiebung tausender Afrikaner ohne regulären Aufenthaltsstatus organisiert.