Jahrzehntelang versuchte Frankreich in seinen ehemaligen Kolonien weiter die Fäden zu ziehen. Einer der Drahtzieher erzählt nun von Geldgeschenken, im Mittelpunkt: Jacques Chirac.
Die kanadische Provinz Québec wird in weiten Teilen Afrikas keine Pflegekräfte mehr anwerben, um einen Mangel an Pflegekräften für die Bevölkerung in mehreren Ländern zu vermeiden. Die Entscheidung wurde von Radio-Canada bekannt gegeben und von mehreren Oppositionsparteien begrüßt. Seit zwei Jahren hatte die kanadische Provinz eine aktive Politik zur Anwerbung von Krankenschwestern im Ausland – darunter auch auf dem afrikanischen Kontinent – betrieben, da ihre eigenen Krankenschwestern aus dem öffentlichen Gesundheitssystem fortgingen, berichtet RFI.
Berlin, Ende des 19. Jahrhunderts: Ethnologie-Doktorand Alexander Hoffmann interessiert sich für die afrikanischen Völker. Im Schutz der kaiserlichen Armee reist er durch die Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“ und sammelt für das Berliner Völkerkundemuseum Artefakte und Kunstgegenstände …
Die Right Livelihood Foundation hat in diesem Jahr u.a. Anabela Lemos und ihre Organisation „Justiça Ambiental!“ geehrt, „Für die Befähigung von Gemeinschaften, sich für ihr Recht einzusetzen, Nein zu ausbeuterischen Megaprojekten zu sagen und Umweltgerechtigkeit zu fordern.“
Als der Homo erectus vor etwa 1,4 Millionen Jahren aus Afrika nach Europa kam, war er dunkelhäutig. Im Laufe der Jahrtausende änderte sich das aber und die Menschen bekamen helle Haut. Warum ist das passiert?
Liliane Tchounjin hat in Kamerun Germanistik studiert und im Rahmen eines UNESCO- Programms drei Monate bei einem Münsteraner Radiosender gearbeitet. Im Interview erzählt sie, warum sie gerne noch länger in Deutschland bleiben will.
Die Unterstützung über globale Gesundheitsinitiativen wurde deutlich aufgestockt, die bilaterale EU-Hilfe für Partnerländer ist jedoch zurückgegangen. Die Prüfer kritisieren die teils erheblichen Verwaltungskosten sowie Mängel bei der Versorgung mit Ausrüstung und Medikamenten. Die gelieferte Ausrüstung wird nur selten ordnungsgemäß gewartet, und Projekte können sich ohne externe Hilfe nur schwer über Wasser halten.
Der tunesische Präsidentschaftskandidat Ayachi Zemmal (Foto) wurde zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Diese Entscheidung wurde vom Sprecher des Gerichts, Sami Semadhi, in einem Interview bekannt gegeben.
Laut einer Untersuchung des Journalisten Alex Perry, die am 26. September im Online-Medium Politico erschien, sollen mosambikanische Soldaten, die bei TotalEnergies angestellt waren, auf einem Gelände des französischen Unternehmens in der Provinz Cabo Delgado im Norden des Landes zwischen 150 und 250 Zivilisten vergewaltigt und getötet haben, berichtet RFI.
Malis Wirtschaftsminister Alousseni Sanou, Foto: X
Die Beziehungen Russlands zu verschiedenen westafrikanischen Ländern, insbesondere zu denen der Allianz der Sahel-Staaten (AES), haben sich gelinde gesagt ausgeweitet. Von Sicherheitsvereinbarungen bis hin zu Energieverträgen hat Russland begonnen, seinen Einfluss in diesen Ländern geltend zu machen, anstelle der abgelehnten westlichen Zugehörigkeit. Kürzlich haben einige dieser westafrikanischen Länder, darunter Mali, ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit Russland bei Raumfahrtabkommen bekundet.
David Macou war 19, als er 1979 als Vertragsarbeiter aus Mosambik in die DDR kam. Versprochen war ihm eine Berufsausbildung und Geld, mit dem er eine Zukunft in Mosambik aufbauen wollte. Heute zieht er eine bittere Bilanz.
Das Migrationsabkommen mit Kenia sollte dringend benötigte Fachkräfte anlocken. Plötzlich hieß es fälschlicherweise, 250.000 Afrikaner würden nach Deutschland kommen. Es folgte eine hysterische Debatte. Nun sind viele Kenianer abgeschreckt.
Eine hochrangige amerikanische Delegation besuchte Libyen und traf sich mit Vertretern der beiden Konfliktparteien des Landes, was Fragen zu den Zielen der Gespräche aufwirft.
Afrikanische Forderungen bei der UN-Generaldebatte: Am Dienstag hat der kamerunische Präsident der UN-Generalversammlung Philémon Yang die 79. UN-Generaldebatte in New York eröffnet. Mehr als 140 Staats- und Regierungschefs waren eingeladen, um unter dem Motto “Leaving no one behind” über die Förderung von Frieden, nachhaltiger Entwicklung und Menschenwürde für heutige und künftige Generationen zu diskutieren. Im Zentrum der Debatte standen bisher insbesondere die andauernde Gewalt im Nahen Osten und der Ukraine sowie die afrikanischen Forderungen nach einer Reform des UN-Sicherheitsrats.