DAS-Afrika-Pressespiegel KW 41/2024: Vom Parlament (ab)berufen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 41/2024: Vom Parlament (ab)berufen

Äthiopiens Parlament wählt neuen Präsidenten: Am Montag haben die beiden Kammern des äthiopischen Parlaments in Addis Abeba den bisherigen Außenminister Taye Atske Selassie zum Präsidenten gewählt. Bei der Abstimmung im House of People’s Representatives (HoPR) und House of Federation (HoF) wurde er von einer Mehrheit bei fünf Enthaltungen gewählt. Damit übernimmt er die Position des Staatsoberhaupts von der ersten weiblichen Präsidentin in der äthiopischen Geschichte, Sahle-Work Zewde. Die 74-Jährige trat nach wochenlangen Spekulationen kurz vor dem Ende ihrer ersten Amtszeit zurück, nachdem es zwischen ihr und Premierminister Abiy Ahmed zum Zerwürfnis gekommen war.

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Ägypten dementiert, Luftangriffe auf das benachbarte Kriegsland Sudan durchgeführt zu haben

Ägypten dementiert, Luftangriffe auf das benachbarte Kriegsland Sudan durchgeführt zu haben

Ägypten hat die „Behauptungen“ des Anführers der sudanesischen Paramilitärs dementiert, es habe im Sudan Luftangriffe gegen seine Streitkräfte durchgeführt, die sich seit dem 15. April 2023 im Krieg mit der regulären Armee des Landes befinden. Das Außenministerium antwortete in einer Pressemitteilung auf die Anschuldigungen von General Hemedti, dem Anführer dieser Paramilitärs, berichtet RFI.

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PRO ASYL zum Ländertreffen zur Bezahlkarte: Lasst es!

PRO ASYL zum Ländertreffen zur Bezahlkarte: Lasst es!

Heute am 11. Oktober treffen sich Vertreter*innen der Länder, um Details zur bundesweiten Einführung der Bezahlkarte zu besprechen. PRO ASYL fordert, sich von dem Projekt abzuwenden, denn die Bezahlkarte ist ein staatlich angelegtes Diskriminierungsprojekt und schafft lediglich Probleme für Geflüchtete und Kommunen.

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Lesetipp/NZZ: Wo ist Paul Biya? Gerüchte um Tod von Kameruns Präsident

Lesetipp/NZZ: Wo ist Paul Biya? Gerüchte um Tod von Kameruns Präsident

Ist der Despot diesmal tot? Kein Staatspräsident der Welt ist älter als Paul Biya. Seit einem Monat ist er verschollen. Kameruns Präsident Paul Biya ist 91 und hält sich am liebsten in Genf auf. Nun gibt es laute Gerüchte über sein Ableben. Dabei möchte er 2025 wiedergewählt werden.

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Burkina Faso will Partnerschaft mit Russland über den reinen Waffenhandel hinaus ausbauen

Burkina Faso will Partnerschaft mit Russland über den reinen Waffenhandel hinaus ausbauen

Der Premierminister von Burkina Faso, Kyélem de Tambèla (Foto), hat bei seinem Besuch das Engagement des Landes für eine Partnerschaft mit Russland bekräftigt und darauf hingewiesen, dass Russland mehr als nur Waffen anbietet.

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Afrika-Verein würdigt scheidenden ghanaischen Präsidenten für erfolgreiche wirtschaftliche Zusammenarbeit

Afrika-Verein würdigt scheidenden ghanaischen Präsidenten für erfolgreiche wirtschaftliche Zusammenarbeit
©Office of the President of the Republic of Ghana

Berlin, [09.10.2024] – Der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft (AV) hat den scheidenden ghanaischen Präsidenten Nana Addo Dankwa Akufo-Addo für seine herausragenden Leistungen in der Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Ghana geehrt. Die Auszeichnung wurde am Rande des Hamburg Sustainability Summit in Hamburg übergeben.

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Krieg im Nahen Osten: Gastarbeiter:innen im Libanon in verzweifelter Lage

Krieg im Nahen Osten: Gastarbeiter:innen im Libanon in verzweifelter Lage

Die israelischen Angriffe auf den Libanon haben zur Flucht von Hunderttausenden geführt, und die Bombardierungen der israelischen Armee veranlassen die Bewohner Beiruts, ihre Häuser zu verlassen. Zehntausende Migranten aus Asien und Afrika arbeiten im Libanon und versuchen teils, das Land zu verlassen. Unter ihnen sind viele Hausangestellte, oft Frauen, die sich nun selbst überlassen sind, berichtet RFI.

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Namibischer Präsident bei Steinmeier (8.10.): „Neues Kapitel“ in der Aufarbeitung des Genozids an den Ovaherero und Nama gefordert

Namibischer Präsident bei Steinmeier (8.10.): „Neues Kapitel“ in der Aufarbeitung des Genozids an den Ovaherero und Nama gefordert

Anlässlich des Deutschlandbesuchs des namibischen Präsidenten Nangolo Mbumba appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hinsichtlich der Aufarbeitung des Genozids an den Ovaherero und Nama (1904 – 1908), „ein neues Kapitel aufzuschlagen“. „Die rechtliche Aufarbeitung des Genozids in Namibia stagniert. Das deutsch-namibische Versöhnungsabkommen ist fast drei Jahre nach seinem Zustandekommen noch immer nicht in Kraft“, kritisiert Laura Mahler, GfbV-Referentin für Subsahara-Afrika.

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GIZ-Interview mit Mavis Owusu-Gyamfi: „Afrika ist kein Problem, das es zu lösen gilt – wir sind Teil der Lösung.“

GIZ-Interview mit Mavis Owusu-Gyamfi: „Afrika ist kein Problem, das es zu lösen gilt – wir sind Teil der Lösung.“
Mavis Owusu-Gyamfi. © African Center for Economic Transformation

Mavis Owusu-Gyamfi ist Präsidentin und CEO des African Center for Economic Transformation. Bei der Hamburg Sustainability Conference 2024 spricht sie sich für einen grünen Umbau der afrikanischen Volkswirtschaften und einen flexibleren Ansatz für den Schuldendienst aus. In diesem Interview mit der GIZ erklärt sie ihre Beweggründe.

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Lesetipp ntv: Kreml handelt mit Miliz – Für Russland geht es im Sudan um viel Gold

Lesetipp ntv: Kreml handelt mit Miliz - Für Russland geht es im Sudan um viel Gold
Bild: UNHCR

Milizenführer Hemeti und Armeechef al Burhan stehen sich im Sudan feindlich gegenüber. Obwohl sie grausamste Kriegsverbrechen begehen, sind die meisten Hilfsorganisationen aus dem Land abgezogen. Auch Deutschland ignoriert den Krieg weitgehend – dabei ist er entscheidend für die Sicherheitslage in Europa.

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Gabun: Millionen, Gefängnisse und Diplomatie – Die unerbittliche Schachpartie zwischen General Oligui und den Bongos

Gabun: Millionen, Gefängnisse und Diplomatie - Die unerbittliche Schachpartie zwischen General Oligui und den Bongos

Insiderberichte von Jeune Afrique enthüllen das politische Drama, das sich seit über einem Jahr hinter den Kulissen in Gabun abspielt. Das panafrikanische Magazin beleuchtet den erbitterten Machtkampf zwischen General Oligui Nguema und der in Ungnade gefallenen Familie Bongo. Zwischen harten finanziellen Verhandlungen, umstrittenen Haftbedingungen und subtilen diplomatischen Manövern zeigt der Artikel die Dynamik eines Konflikts, der nicht nur die Zukunft einer Dynastie, sondern auch das Gesicht des post-Bongo-Gabun neu definiert. Ein kleiner Einblick in eine politisch-finanzielle Saga mit internationalen Verzweigungen.

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