Archiv der Kategorie: Vermischtes

„Blade Gunner“: Kostüm verhöhnt Südafrikaner Oscar Pistorius

Fancy Dress Company sorgt mit Halloween-Verkleidung für Empörung. Das britische Unternehmen Fancy Dress http://fancydresscompany.co.uk hat mit dem unter anderem auf Amazon angebotenen Halloween-Kostüm „Blade Gunner“ für einen handfesten Skandal gesorgt. Die Verkleidung spielt auf den südafrikanischen Sprintstar Oscar Pistorius an, der wegen des Mordes an seiner Freundin Reeva Steenkamp 2016 verurteilt wurde. Wegen massiver Proteste im Social Web wurde das Kostüm wieder zurückgezogen. „Blade Gunner“: Kostüm verhöhnt Südafrikaner Oscar Pistorius weiterlesen

Demokratische Republik Kongo: Familie appelliert an deutsche Regierung nachdem Sohn in Nationalpark getötet wurde

 

Mobutu Nakulire Munganga im Krankenhaus

Eine Batwa-Familie appelliert in einer formalen Beschwerde verzweifelt an die deutschen Entwicklungshilfeorganisationen GIZ und KfW, nachdem ihr 17-jähriger Sohn von einem Parkwächter erschossen wurde. Demokratische Republik Kongo: Familie appelliert an deutsche Regierung nachdem Sohn in Nationalpark getötet wurde weiterlesen

Magazin Afrika Süd 5, 2017 erschienen

Themen: Wahlergebnisse in Angola, Flüchtlinge in Malawi, Menschenrechtslage in Swasiland, aktuelle politische Situation in Sambia, Schulden in Mosambik und neuer Spielfilm über reisende Händlerinnen im Bürgerkrieg, Korruption in Südafrika, neue Literatur und moderner Tanz in Kapstadt sowie innovative Urbanitätsforschung im südlichen Afrika. Magazin Afrika Süd 5, 2017 erschienen weiterlesen

Nivea: Erneuter Rassismus-Eklat mit Hautaufheller – Werbekampagne in Afrika schlägt hohe Wellen Plakat

Plakat „Für sichtbar hellere Haut“ (Foto: Jennifer K. Akuamoah, twitter.com)

Die Haupflegemarke Nivea der Hamburger Beiersdorf AG sieht sich unter anderem wegen ihres jüngsten Kurzwerbeclips zur Bodylotion „Natural Fairness“ in Westafrika erneut einer Rassismus-Debatte ausgesetzt. Die in Afrika auch mit Plakaten in Ghana und Nigeria breit gelaunchte Kampagne mit dem Hautaufheller zielt vor allem auf Menschen, die mit hellerer Haut einem dort vorherrschenden Schönheitsideal folgen.

Nivea: Erneuter Rassismus-Eklat mit Hautaufheller – Werbekampagne in Afrika schlägt hohe Wellen Plakat weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 42: Erhebliche Verluste

Verheerender Anschlag erschüttert Mogadischu: letzten Samstag ereignete sich in Somalias Hauptstadt Mogadischu der schlimmste terroristische Anschlag seit Bestehen des Landes. Ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen ist mit hoher Geschwindigkeit in eine belebte Kreuzung gerast und anschließend explodiert. Mehrere Gebäude wurden stark beschädigt, einige stürzten unter der Wucht der Detonation teilweise ein. Dabei starben mindestens 276 Menschen und weitere 300 wurden verletzt. An der Kreuzung befinden sich etliche Geschäfte und Hotels, aber auch Regierungsgebäude. Die Hintergründe des Anschlags sind zurzeit noch unklar. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 42: Erhebliche Verluste weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 40: Kamerun – Unabhängige Entscheidungen

 

Englischsprachige Regionen Kameruns erklären ihre Unabhängigkeit: Erst vor fünf Wochen entließ Kameruns Präsident Paul Biya führende Vertreter der anglophonen Zivilbevölkerungen aus dem Gefängnis. Am 1. Oktober, dem Tag der Wiedervereinigung, stand Kamerun nun alles andere als friedlich und vereint da. Die anglophonen Regionen im Westen des Landes verkündeten ihre Unabhängigkeit, und riefen symbolisch die Republik „Ambazonia“ aus. Der Name leitet sich aus der Ortsbezeichnung Ambas Bay ab, welcher als die natürliche Grenze in Kamerun zwischen den anglophonen und frankophonen Regionen angesehen wird.

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 40: Kamerun – Unabhängige Entscheidungen weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 38: Drastische Entwicklungen

Massaker an burundischen Flüchtlingen in der Demokratischen Republik Kongo
Am vergangenen Freitag kam es im Osten der Demokratischen Republik Kongo in Kamanyola an der Grenze zu Burundi zu einer Auseinandersetzung zwischen burundischen Geflüchteten und kongolesischen Soldaten, bei der 36 Burunder getötet und rund 120 verletzt wurden. Die Informationslage ist unübersichtlich. Während einige Medien von vorangegangenen Demonstrationen gegen Relokalisierungspläne berichten, melden andere eine Demonstration aufgrund der Verhaftung von vier Geflüchteten. Kongolesische Behörden erklärten, dass Soldaten in die Luft schossen, um die Demonstration zu beenden und dabei mit Steinen beworfen wurden. Sie hätten das Feuer erst aus Notwehr eröffnet, als ein Offizier getötet wurde und die Menschenmenge die Soldaten zu überwältigen drohte. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 38: Drastische Entwicklungen weiterlesen

Kamerun: WWF verletzt indigene Rechte – OECD-Gespräche gescheitert

Diese Baka-Frau und ihr Mann sind unter den vielen Indigenen in Kamerun, die von WWF-finanzierten Wildhütern geschlagen wurden. Sie wurden angegriffen und ihre Sachen einbehalten, als sie wilde Mangos ernteten.

Survival International hat den Versuch aufgegeben, einen formalen Beschluss über unsere Beschwerde zu erhalten, der zufolge der World Wildlife Fund (WWF) gegen internationale Standards der Unternehmensverantwortung verstößt. Survival wird nun wieder versuchen, die Missstände durch öffentlichen Druck zu stoppen. Kamerun: WWF verletzt indigene Rechte – OECD-Gespräche gescheitert weiterlesen