Archiv der Kategorie: Politik

IPG-Journal/Libyen: Enttäuschte Hoffnung

IPG-Journal/Libyen: Enttäuschte Hoffnung

Libyen wird von rivalisierenden Milizen beherrscht, die meisten Reformen sind gescheitert. Ein Land auf dem Weg zum Staatszerfall. Nur wenige Wochen vor dem Opferfest Eid al-Adha kam es mitten in der Hauptstadt Tripolis zu schweren Straßenkämpfen zwischen rivalisierenden Milizen. Die Auseinandersetzungen waren die heftigsten seit Langem – und sie sind noch nicht beendet. Sie erschütterten die Bevölkerung zutiefst, da sie die Fragilität jener Sicherheit offenbarten, die Premierminister Dbaiba seit seiner Amtsübernahme 2021 versprochen hatte.

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KAS: Die US-Strategie in Westafrika unter Trump – America Engaged or America First?

KAS: Die US-Strategie in Westafrika unter Trump - America Engaged or America First?

Nach der erzwungenen Räumung der Drohnenbasis in Niger richten die USA ihre Sicherheitsstrategie in Westafrika neu aus. Washington will nun Partnerschaften mit Küstenländern wie Benin verstärken. Doch mit dem Amtsantritt von Donald Trump beginnt eine Phase der Unsicherheit – droht ein Komplett-Rückzug? Profitieren würden Russland, China und die Türkei.

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Mali: Serielle Dschihadistenangriffe und Wagners Abzug – ein Wendepunkt?

Mali: Serielle Dschihadistenangriffe und Wagners Abzug – ein Wendepunkt?

In den letzten Wochen haben die dschihadistischen Angriffe in Mali stark zugenommen. Mehrere Militärlager und -posten wurden von zwei rivalisierenden Gruppen attackiert: dem al-Qaida-nahen Jamaat Nusrat al-Islam wal-Muslimin (JNIM) sowie dem Islamischen Staat in der Sahelzone. Die Angriffe forderten zahlreiche Todesopfer unter den malischen Soldaten. Gleichzeitig gab die russische Söldnergruppe Wagner am Freitag, dem 6. Juni, ihren Abzug aus Mali bekannt. An ihre Stelle tritt nun das „Africa Corps“, das direkt dem russischen Verteidigungsministerium untersteht. Bedeutet diese Entwicklung einen Wendepunkt?, fragt sich RFI.

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Abschiebungen im ersten Quartal 2025 – hohe „Fesselungsquote“ vor allem bei Abschiebungen nach Afrika

Abschiebungen im ersten Quartal 2025 – hohe „Fesselungsquote“ vor allem bei Abschiebungen nach Afrika

Im ersten Quartal 2025 wurden 6151 Menschen aus Deutschland abgeschoben. Der Anstieg vom ersten Quartal 2024 zum ersten Quartal 2025 beträgt 28,4 Prozent. Unter den Abgeschobenen im ersten Quartal 2025 waren 1339 Frauen und 1118 Minderjährige. Die große Mehrheit der Abschiebungen erfolgte auf dem Luftweg (5216). 913 Abschiebungen erfolgten auf dem Landweg, 22 auf dem Seeweg.

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Tschad und Kongo-Brazzaville lassen sich von Trumps neuem „Travel Ban“ nicht einschüchtern

Tschad und Kongo-Brazzaville lassen sich von Trumps neuem „Travel Ban“ nicht einschüchtern

Der neue „Travel Ban“, den Donald Trump am 5. Juni verkündet hat und der am 9. Juni in Kraft trat, sorgt für diplomatische Spannungen. Auf der Liste der zwölf betroffenen Staaten stehen unter anderem der Tschad und die Republik Kongo (Kongo-Brazzaville) — sehr zum Unmut der dortigen Regierungen.

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Videotipp/ZDFinfo: Libyens Gaddafi – Herrschaft des Größenwahns

Videotipp/ZDFinfo: Libyens Gaddafi – Herrschaft des Größenwahns
Screenshot

42 Jahre lang herrscht Muammar al-Gaddafi über Libyen. Ehemalige Wegbegleiter und führende Psychologen geben nun aufschlussreiche Einblicke in die Psyche des Diktators. Schon kurz nach seiner Machtübernahme 1969 gilt der exzentrische Waffennarr als unberechenbar. In den folgenden Jahrzehnten unterdrückt er sein Volk und finanziert den internationalen Terrorismus. Und er sorgt für zahlreiche Eskapaden und skurrile Auftritte.

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Lesetipp/IT Boltwise: Gaza-Solidaritätskarawane aus Tunesien: Ein Zeichen für die Menschlichkeit

Lesetipp/IT Boltwise: Gaza-Solidaritätskarawane aus Tunesien: Ein Zeichen für die Menschlichkeit
Symbolbild

Eine beeindruckende Demonstration der Solidarität entfaltet sich derzeit in Nordafrika, wo ein Konvoi von Aktivisten aus Tunesien und Algerien sich auf den Weg gemacht hat, um die humanitäre Situation im Gazastreifen ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit zu rücken.

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Bill Gates erklärt, wie Afrika im Laufe dieses Jahrhunderts zum „interessantesten Kontinent“ wird

Bill Gates erklärt, wie Afrika im Laufe dieses Jahrhunderts zum „interessantesten Kontinent“ wird
Foto KI-generiert

Microsoft-Mitbegründer und Philanthrop Bill Gates hat kürzlich auf Afrikas junge Bevölkerung als besonderen Reichtum hingewiesen – mit dem Potenzial, die Zukunft des Kontinents grundlegend zu verbessern.

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Marokko größter Abnehmer israelischer Waffen in Afrika – eine Allianz, die im Zeichen von Gaza für Unbehagen sorgt

Marokko größter Abnehmer israelischer Waffen in Afrika – eine Allianz, die im Zeichen von Gaza für Unbehagen sorgt

Ein geopolitisches Paradoxon im Maghreb: Während die israelische Offensive in Gaza die internationale Gemeinschaft spaltet, setzt das Königreich Marokko seine Waffenkäufe fort und bleibt dabei diskret der größte afrikanische Importeur israelischer Rüstungsgüter. Diese militärische Allianz steht in auffälligem Kontrast zur symbolischen Rolle von König Mohammed VI., der dem Al-Quds-Komitee vorsitzt, das sich der Verteidigung der palästinensischen Sache widmet. Diese Situation löst zunehmendes Unbehagen in der arabischen Welt und auch innerhalb Marokkos aus, wo die Proteste zunehmen.

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USA: Einreiseverbote u.a. für Menschen aus Äquatorialguinea, Eritrea, Republik Kongo, Libyen, Sudan und Somalia

USA: Einreiseverbote u.a. für Menschen aus Äquatorialguinea, Eritrea, Republik Kongo, Libyen, Sudan und Somalia

Donald Trump untersagt Bürgern aus zwölf Ländern die Einreise in die USA, um „die US-Bürger vor ausländischen Terroristen zu schützen“. Das Einreiseverbot tritt ab dem 9. Juni in Kraft. Für Afrika betrifft die neue Verordnung Äquatorialguinea, Eritrea, Republik Kongo, Libyen, Sudan und Somalia.

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Lesetipp/stol.it: Weltrangliste – Wenig Geld und Interesse für Fluchtkrisen in Afrika

Lesetipp/stol.it: Weltrangliste - Wenig Geld und Interesse für Fluchtkrisen in Afrika

Fluchtkrisen in Afrika schneiden bei medialer Aufmerksamkeit, Hilfsgeldern und politischem Engagement besonders schlecht ab. Kamerun ist der traurige Spitzenreiter im Bericht der Hilfsorganisation Norwegian Refugee Council (NRC), die unter 34 Krisen weltweit mit Millionen Vertriebenen jährlich die am stärksten vernachlässigten Länder ermittelte.

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