Seit Jahren kämpfen im Kongo Regierungstruppen gegen eine Miliz, die vom Nachbarland Ruanda unterstützt werden soll. Ab Ende der Woche soll nun eine Waffenruhe gelten.
Abina Padazouwé an ihrem Abschiedsabend in Libreville
Die togoische Diaspora in Gabun trauert – und ich auch. Frau Abina Padazouwé, die in der togoischen Botschaft in Gabun für kulturelle Angelegenheiten zuständig war und seit einigen Jahren als Interimsbotschafterin Togos in Gabun fungierte, ist am Montag, den 29. Juli in der gabunischen Wirtschaftshauptstadt Port Gentil verstorben. Genau eine Woche zuvor hatte sie bei einem Empfang im Hotel-Restaurant Tropicana in Libreville ihren Abschied gefeiert, weil sie nach Indien versetzt wurde. Eine Aufgabe, auf die sie sich sehr freute. Ich war bei diesem Abend dabei und konnte diese sympathische, noch junge Frau kennenlernen – niemand konnte ahnen, dass es ein Abschied für immer sein würde.
Berlin: (hib/SCR) Die Bundesregierung hat nach eigenen Angaben gegenüber tunesischen Partnern wiederholt deutlich gemacht, dass bei der Zusammenarbeit im Migrationsbereich humanitäre Standards und die Menschenrechte von Geflüchteten und Migrantinnen und Migranten zu beachten sind. Dazu habe sie auch auf die Rechte verwiesen, zu denen sich Tunesien in internationalen Abkommen verpflichtet habe.
Am 26. Juli 1924 wurde Ruth Weiss in Fürth geboren, wegen des bedrohlichen Antisemitismus der Nazis floh sie mit ihrer Mutter und Schwester 1936 nach Südafrika, ihr Vater war kurz zuvor nach Johannesburg emigriert. Dort wurde sie mit Antisemitismus und Rassismus der weißen Minderheitenregierung konfrontiert. Als Wirtschaftsjournalistin kritisierte sie das 1948 etablierte Apartheidregime und wurde daraufhin des Landes verwiesen. Danach leitete sie Zeitungsredaktionen in den Nachbarländern Südafrikas und behauptete sich in einer Männerdomäne. Ihr besonderes Interesse galt den Frauen, die für politische Unabhängigkeit und Gleichberechtigung kämpften. Im Alter kam sie nach Europa zurück; bis heute setzt sich die Zeitzeugin als Autorin und Rednerin gegen Antisemitismus ein.
In Gabun ist die Hochzeit weit mehr als nur ein Ereignis. Sie ist eine Reise in das Herz einer reichen Kultur, in der sich Liebe und Traditionen verweben. Wie wird diese Verbindung gefeiert? Tauchen Sie ein mit mir in diese einzigartige Hochzeitszeremonie!
Die chinesischen Automobilhersteller drängen auch auf den afrikanischen Markt: das Unternehmen Chery hat am Samstag ein Partnerschaftsabkommen mit dem kenianischen Unternehmen Afrigreen Automobile unterzeichnet, um in dem ostafrikanischen Land ein Montagewerk für die Produktion von Elektrofahrzeugen (EVs) zu errichten.
Für eine deutsche Kaffeefirma hat Ugandas Armee einst viele Familien vertrieben. Betroffene klagen seit Jahren auf Entschädigung – bis heute erfolglos.
Seit Jahrzehnten glauben Wissenschaftler, die den frühneuzeitlichen Menschen erforschen, dass unsere Vorfahren zunächst nur kleine Gebiete Afrikas, die Savannen im Osten und Süden des Kontinents, bewohnten und dann nach Norden nach Asien, Europa und darüber hinaus zogen. Dieser Ansicht nach überholten die frühen Menschen West- und Zentralafrika, insbesondere die tropischen Wälder. Diese Gebiete seien dieser Argumentation zufolge erst viel später besiedelt worden.
Seit über zehn Jahren engagiert sich die Türkei mit Ausbildungs- und Beratungsmissionen militärisch in Somalia, das sich gegen die radikalislamistische Al-Shabab-Miliz wehrt. Jetzt sollen Truppen in Somalia stationiert werden. Die Türkei will vor der Küste auch nach Öl und Gas suchen. Das türkische Parlament hat die Entsendung von Streitkräften nach Somalia gebilligt.
(Nairobi) – Sudans Kriegsparteien, insbesondere die Rapid Support Forces (RSF), haben seit Beginn des aktuellen Konflikts in der sudanesischen Hauptstadt Khartum zahlreiche Vergewaltigungen begangen, einschließlich Gruppenvergewaltigungen, und andere Formen sexueller Gewalt ausgeübt, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
An der Seite malischer Regierungskräfte kämpften Wagner-Söldner im Norden Malis. Doch die Bilanz ist vernichtend. Bis zu 80 Kämpfer kamen wohl ums Leben, der Kommandeur wurde gefangen genommen.
Praktiken wie Kinderheirat oder religiöser Obskurantismus seien auf kein Kolonialerbe zurückzuführen: In «Against Decolonisation» rechnet Táíwò mit der Obsession ab, alles auf westliche Einflüsse zurückführen zu wollen.
Russlands Einfluss in Afrika wächst. Die Militärregierungen in Mali, Burkina Faso und Niger wenden sich vom Westen ab. Die instabile Lage nutzt Russland aus, schickt Waffen, Kriegsgerät und Wagner-Söldner. Der blutige Handel bringt Geld für den Ukraine-Krieg.
Die Global Africa Business Initiative (GABI) ist eine neue Partnerschaft, die auf dem Rahmenwerk der Afrikanischen Union und der Vereinten Nationen zur Umsetzung der Agenda 2063 der Afrikanischen Union und der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Agenda 2030) aufbaut.