
Im Sommer 2026 findet die Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA statt. 48 Nationen spielen um den Titel – wer aus Afrika ist gesichert dabei?
WM 2026: Welche afrikanischen Länder haben sich bereits qualifiziert? weiterlesen
Im Sommer 2026 findet die Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA statt. 48 Nationen spielen um den Titel – wer aus Afrika ist gesichert dabei?
WM 2026: Welche afrikanischen Länder haben sich bereits qualifiziert? weiterlesen
Die EU-Grenzagentur Frontex will zukünftig Flugzeuge zur Aufklärung im Atlantik auf Kap Verde stationieren. Das machte die EU-Grenzagentur am Freitag in einer Mitteilung bekannt. Für den Start der Mission war der Frontex-Direktor Hans Leijtens diese Woche in die Inselhauptstadt Praia gereist. Dort traf sich der Niederländer mit dem kapverdischen Staatsminister, dem Verteidigungs- sowie dem Innenminister und weiteren hochrangigen Regierungsmitgliedern.
Lesetipp/ND: EU-Migrationsabwehr: Frontex fliegt jetzt vor Westafrika – EU-Grenzagentur startet Überwachungsdienst auf Kap Verde weiterlesen
„Es scheint sich um einen koordinierten Versuch Israels zu handeln, einen Prozess ethnischer Säuberung durchzuführen“, sagt der Gründer der NGO Gift of Givers.
Südafrika untersucht die „mysteriöse“ Ankunft von 153 palästinensischen Geflüchteten weiterlesen
Nigeria steht erneut im Fadenkreuz der Trump-Regierung. Der US-Präsident hat dem Land kürzlich mit einer militärischen Intervention gedroht, um die Christen in Nigeria zu schützen, die seiner Ansicht nach gezielten Gewalttaten ausgesetzt seien – unter dem gleichgültigen Blick der Behörden. Nigeria wurde wieder auf die US-Liste der „besonders besorgniserregenden Länder in Bezug auf Religionsfreiheit“ gesetzt, von der es 2021 gestrichen worden war. Bereits zuvor hatte Washington die Bedingungen zur Erlangung von sogenannten „Nicht-Einwanderungsvisa“ für nigerianische Bürger, die in die USA reisen wollen, erheblich verschärft. Ende Oktober gab der Schriftsteller Wole Soyinka außerdem bekannt, dass sein US-Visum annulliert worden sei.
Nigerias Nobelpreisträger Wole Soyinka: „Die Äußerungen Trumps zu Nigeria sind verantwortungslos und kriminell“ weiterlesen
In Marokko flammt die Debatte rund um Prostitution erneut auf – getragen von Stimmen, die dazu aufrufen, das Thema realistisch statt mit Verdrängung anzugehen. Unter ihnen der Anwalt Mohamed Almou, Mitglied der Anwaltskammer von Rabat. Er ist der Ansicht, dass eine ernsthafte Auseinandersetzung mit einer möglichen Legalisierung den Weg zu einem strengeren Umgang mit einem Phänomen eröffnen könnte, das mittlerweile fest im gesellschaftlichen Leben Marokkos verankert ist.
Prostitution in Marokko: Eine neu entfachte Debatte zwischen Pragmatismus und gesellschaftlichen Herausforderungen weiterlesen
Diese Woche im DAS-Pressespiegel: Im Sudan dauern Vermittlungsbemühungen für eine Waffenruhe an, in Tansania steht Präsidentin Hassan nach den Wahlen in der Kritik und in Ghana werden 130 Kulturobjekte dem Ashanti-Königreich zurückgegeben.
DAS-Afrika-Pressespiegel KW 46/2025: Dringender Handlungsbedarf weiterlesen
Das deutsche Gesundheitssystem wäre ohne internationale Pflegekräfte aufgeschmissen. Schon jetzt kommt jede fünfte Pflegekraft aus dem Ausland. Laut einer neuen Studie werden viele jedoch immer wieder diskriminiert.
Lesetipp/tagesschau.de: Rassismus in der Pflege: „Man lernt, damit zu leben. Es ist unser Alltag“ weiterlesen
Im Mali wurden in den vergangenen sechs Monaten so viele Ausländer wie noch nie von dschihadistischen Gruppen entführt. Laut der Konfliktbeobachtungsstelle Acled hat das mit al-Qaida verbundene JNIM mindestens 22, möglicherweise bis zu 26 Menschen aus dem Ausland in seine Gewalt gebracht – fast doppelt so viele wie im bisherigen Höchstjahr 2022, berichtet RFI.
Mali: Rekordzahl durch Dschihadisten entführter Ausländer weiterlesen
In einem neuen Versuch, die irreguläre Migration durch Nordafrika zu kontrollieren, haben die Behörden 80 nigerianische Staatsangehörige, die in verschiedenen Haftzentren in Libyen festgehalten worden waren, in ihre Heimat zurückgeschickt. Damit soll die irreguläre Migration verringert und die Überfüllung der Haftzentren im ganzen Land entschärft werden.
Libyen weist 80 Nigerianerinnen aus, während die Zahl der Migrantenfestnahmen steigt weiterlesen
Die Vermittlung des deutschen Bundespräsidenten hat Früchte getragen. An Mittwoch hat der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune dem Schriftsteller Boualem Sansal eine Begnadigung gewährt. Sansal war seit dem 16. November 2024 in Haft und im vergangenen März zu fünf Jahren Gefängnis wegen „Gefährdung der nationalen Einheit“ verurteilt worden.
Steinmeiers Gesuch erfolgreich – Algeriens Präsident Tebboune begnadigt Schriftsteller Boualem Sansal weiterlesen
Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa hat US-Präsident Donald Trump dafür kritisiert, dass dieser beschlossen hat, nicht zum kommenden G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs in Johannesburg zu reisen. Er erklärte, dass Boykott-Politik nicht funktioniere und dass die Abwesenheit der Vereinigten Staaten „ihr eigener Verlust“ sei.
Südafrikas Präsident Ramaphosa weist Trumps G20-Absage zurück – „Es ist ihr Verlust“ weiterlesen
Kenia schätzt, dass sich derzeit rund 200 seiner Staatsangehörigen am Russland-Ukraine-Konflikt beteiligen – auf der Seite Russlands – und dass noch mehr in den Krieg hineingezogen werden könnten. Letzte Woche machte Kenias Präsident William Ruto darauf aufmerksam, dass Kenianer in einem Konflikt kämpfen, an dem das Land keinerlei eigenes Interesse hat.
Kenia deckt 18.000-Dollar-Rekrutierungssystem auf, das 200 seiner Staatsbürger in den Kampf für Russland gelockt hat weiterlesen
Am 1. November 2025 riskierte Samir Zitouni, ein algerischer Angestellter der Eisenbahngesellschaft LNER seit zwanzig Jahren, sein Leben, um einen bewaffneten Angreifer im Zug London–Doncaster zu stoppen. Bewaffnet lediglich mit einer Bratpfanne rettete dieser 48-jährige Familienvater dutzende Passagiere und wurde in einem von Identitätskrisen erschütterten Vereinigten Königreich über Nacht zum Symbol des Heldentums.
Samir Zitouni, algerischer Eisenbahner, wird in England zum Nationalhelden weiterlesen
Zum Abschluss der bundesweiten Aktionswochen Westsahara erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den 50. Jahrestag des völkerrechtlich nicht anerkannten Madrider Abkommens vom 14. November 1975 – einen der Ausgangspunkte der bis heute andauernden Besatzung der Westsahara durch Marokko.
UN-Resolution zur Westsahara: Selbstbestimmung bleibt auf der Strecke weiterlesen
Ein einfaches rotes Herz-Emoji auf Instagram genügte, um das Leben einer verheirateten 25-jährigen Frau und ihres Liebhabers in El Jadida völlig auf den Kopf zu stellen. Der Fall zeigt, dass man in Marokko mit der Liebe besser nicht leichtfertig umgeht.
Marokko: Ein simples Herz-Emoji bringt ein Ehebrecherpaar ins Gefängnis weiterlesen