Entführungen in Westafrika: Eine wachsende Bedrohung für Sicherheit und humanitäre Helfer

Entführungen in Westafrika: Eine wachsende Bedrohung für Sicherheit und humanitäre Helfer

Entführungen stellen in Westafrika eine immer größere Bedrohung dar. Bewaffnete Gruppen, ob dschihadistisch oder kriminell, nehmen sowohl ausländische Staatsangehörige als auch lokale Persönlichkeiten ins Visier. Diese Akte der Gewalt, die aus politischen, ideologischen oder wirtschaftlichen Motiven erfolgen, beeinträchtigen massiv die Friedens- und Entwicklungsbemühungen in der Region. Jüngste Vorfälle, wie die Entführung einer österreichischen Staatsbürgerin im Niger, verdeutlichen das Ausmaß des Problems und zeigen die Verwundbarkeit bestimmter Gebiete, die bereits durch Unsicherheit geschwächt sind.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 3/2025: Gratwanderung

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 3/2025: Gratwanderung

Äthiopien und Somalia nehmen diplomatische Beziehungen wieder auf: Somalias Präsident Hassan Sheikh Mohamud wurde am vergangenen Samstag von Äthiopiens Premierminister Abiy Ahmed zu Gesprächen in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba empfangen. Dabei hätten sich beide Seiten auf die Wiederherstellung und Stärkung der bilateralen Beziehungen geeinigt, wie es in einer im Anschluss veröffentlichten gemeinsamen Erklärung heißt.

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Russland erklärt, es sei verpflichtet, afrikanischen Ländern zu echter Unabhängigkeit zu verhelfen

Russland erklärt, es sei verpflichtet, afrikanischen Ländern zu echter Unabhängigkeit zu verhelfen

In einem am 6. Januar in „Russia in Global Affairs“ veröffentlichten Artikel bekräftigte Russland sein Engagement, afrikanische Nationen bei der Erreichung echter Unabhängigkeit zu unterstützen.

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Spanischer Staatsbürger im Süden Algeriens entführt

Spanischer Staatsbürger im Süden Algeriens entführt
Die Assekrem-Region. Foto: Abdelkader Regagda, Issalane Voyages

Die Entführung eines Ausländers ereignete sich am Dienstag, den 14. Januar, in der Nähe von Tamanrasset im Süden Algeriens. Laut Informationen von RFI handelt es sich um einen spanischen Staatsbürger. Bewaffnete Männer brachten ihn ins benachbarte Mali. Diese Entführung wurde nicht offiziell bekannt gegeben, doch die von RFI befragten Quellen beschuldigen die sahelische Gruppe des dschihadistischen Islamischen Staates.

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Videotipp/arte: Sambia: Die Wassernomaden vom Sambesi

Videotipp/arte: Sambia: Die Wassernomaden vom Sambesi
Screenshot

Der gewaltige Sambesi durchzieht den Süden Afrikas und bildet riesige Überschwemmungsgebiete: In Sambia zwingt die Flut jedes Jahr ein ganzes Volk zum Umzug. Die Kuomboka – ein großes, rituelles Spektakel für die Bewohner des Sambesi, einschließlich ihrer Königin, die von den Untertanen in Sicherheit gebracht wird.

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Lesetipp/tagesschau: Seit Monaten unter Tage ! – Rettung von Bergleuten in Südafrika hat begonnen

In Südafrika hat die Rettung der seit Monaten unter Tage eingeschlossenen illegalen Minenarbeiter begonnen. Für viele kommt sie zu spät. Eine Hilfsorganisation macht die Polizei für den Tod Hunderter Bergleute verantwortlich.

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Sudan: Eine Tote nach Angriff auf Krankenwagen von Ärzte ohne Grenzen

Sudan: Eine Tote nach Angriff auf Krankenwagen von Ärzte ohne Grenzen
Krankenwagen von Ärzte ohne Grenzen. Foto: MSF

Port Sudan/Berlin, 13. Januar 2025. Ein unbekannter Bewaffneter hat am 10. Januar in al-Faschir einen Krankenwagen von Ärzte ohne Grenzen beschossen und dabei eine Person tödlich verletzt. Ärzte ohne Grenzen verurteilt den Angriff aufs Schärfste.

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Meinung aus Mali: „Macron und Afrika – Eine kontroverse Rede, die das Scheitern einer überholten Politik offenbart“

Bei der jährlichen Botschafterkonferenz hielt Emmanuel Macron eine Rede, die eine überholte neokoloniale Sichtweise und ein mangelndes Verständnis für die aktuellen internationalen Dynamiken widerspiegelt. Diese Rede, weit davon entfernt, Vertrauen zu schaffen, beleuchtet die enormen Herausforderungen, vor denen die französische Außenpolitik steht, insbesondere in Afrika und im Umgang mit Russland.

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Lesetipp/Evang. Zeitung: Gabun – Urwalddoktor und “Bürger der Welt”

Lesetipp/Evang. Zeitung: Gabun - Urwalddoktor und “Bürger der Welt”
Schweitzers Grab in Lambarene. Foto: ia

Ausgerechnet ein imposanter älterer Herr mit buschigem Schnurrbart, weißem Hemd, schwarzer Fliege und Tropenhelm avancierte in der jungen Bundesrepublik zum Idol einer ganzen Generation. Der Missionsarzt Albert Schweitzer (1875-1965), der in einer abgelegenen zentralafrikanischen Dschungelregion im heutigen Gabun ein Krankenhaus betrieb, war bekannter als die meisten Sportler und Filmstars. Seine ethischen und theologischen Gedanken machten den „Urwalddoktor“ zum Wegbereiter der Tierschutz- und der Friedensbewegung. Vor 150 Jahren, am 14. Januar 1875, wurde der Theologe, Arzt und Friedensnobelpreisträger im Elsass geboren.

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Marokko: Wer ist Yusef Kaddur, der neue Begleiter von König Mohammed VI?

Seit einigen Jahren umgibt sich Marokkos König Mohammed VI. mit außergewöhnlichen Persönlichkeiten, die eine Wende in seiner Regentschaft darstellen. Vom Kampfsport-Champion bis hin zu ehemaligen Kriminellen – der enge Kreis um den marokkanischen König sorgt für Neugier und Diskussionen. Yusef Kaddur ist der neueste Zugang zu diesem Kreis.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 2/2025: Neujahrstraditionen und -überraschungen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 2/2025: Neujahrstraditionen und -überraschungen

Am Mittwoch hat die Bundesregierung ihre weiterentwickelten Afrikapolitischen Leitlinien veröffentlicht: Unter dem Titel “Gemeinsam Partnerschaften gestalten in einer Welt im Wandel” setzt das Papier auf gemeinsame Interessen zwischen Deutschland und afrikanischen Staaten, um globale Herausforderungen zu bewältigen, nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu fördern, demokratische Resilienz zu stärken und Frieden und Sicherheit zu schaffen. Im Sinne der Differenzierung des Afrikabilds in Deutschland wird sich zur weiteren Förderung der Deutschen Afrika Stiftung bekannt. Die gesamte Veröffentlichung finden Sie hier.

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Lesetipp/focus: Reise-Drama – 306 Urlauber in Kenia gestrandet – deutschem Rentner fehlen wichtige Medikamente

Lesetipp/focus: Reise-Drama - 306 Urlauber in Kenia gestrandet - deutschem Rentner fehlen wichtige Medikamente
Symbolbild

Der Rückflug nach Deutschland wird für 306 Urlauber zum Alptraum: Nach technischen Problemen am Condor-Flugzeug sitzen sie seit zwei Tagen in Mombasa (Kenia) fest. Ein Rentner braucht dringend lebenswichtige Medikamente.

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