In Marrakesch wurde ein Nachtclub für 30 Tage geschlossen, weil er die marokkanische Nationalhymne zur Bewerbung alkoholischer Getränke genutzt hatte. Die Behörden verurteilten dies als schweren Angriff auf nationale Symbole, der strafrechtlich zu verfolgen sei.
Afrika hat offiziell seine erste kontinentale Weltraumagentur gegründet – ein bedeutender Schritt zur Verbesserung der Klimaresilienz, der Satelliteninfrastruktur und des Datenaustauschs innerhalb der Region. Die Afrikanische Weltraumagentur (AfSA), die unter der Afrikanischen Union (AU) eingerichtet wurde, nahm im vergangenen Monat ihren Sitz in Kairo, Ägypten, auf.
Laut aktuellen Berichten hat ein US-Gericht die Abschiebung von zwölf südasiatischen Migranten nach Südsudan genehmigt. Infolgedessen haben US-Einwanderungsbeamte mit der Durchsetzung dieser Anordnung begonnen.
Ein neuer Bericht der Weltbank legt offen, wie stark ineffiziente Transportsysteme zur Ernährungsunsicherheit in Afrika beitragen. Rund 37 Prozent der lokal produzierten Lebensmittel verderben auf dem Weg zu den Verbrauchern – verursacht durch langsame Abfertigung, marode Infrastruktur und Handelshemmnisse abseits von Zöllen.
Die erste, von den Deutschen errichtete katholische Kirche im englischsprachigen Kamerun. Foto: ia
Im englischsprachigen Teil Kameruns kämpfen Separatisten und Armee auf dem Rücken der Bevölkerung. Eine Lösung der Krise ist im Wahljahr nicht in Sicht.
Montag, 26. Mai 2025, 9-18.30 Uhr, Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin und online und Dienstag, 27. Mai 2025, 17-18.30 Uhr, Humboldt-Universität zu Berlin, Hauptgebäude, Erdgeschoss, Unter den Linden 6, 10117 Berlin.
In der Demokratischen Republik Kongo (DRK) hat das Verfassungsgericht am Dienstag, dem 20. Mai, den Oppositionspolitiker und ehemaligen Premierminister Augustin Matata Ponyo (Amtszeit: 2012–2016) zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Grund ist die Veruntreuung von über 245 Millionen US-Dollar, die für das Projekt des agroindustriellen Parks von Bukangalonzo im Umland der Hauptstadt Kinshasa bestimmt waren. Seine Mitangeklagten, der ehemalige Gouverneur der Zentralbank, Deogratias Mutombo, und der südafrikanische Geschäftsmann Christo Grobler, die sich derzeit im Ausland aufhalten, erhielten jeweils fünf Jahre Haft, berichtet RFI.
Am Bahnhof Offenburg wurde gestern Morgen (20.05.) ein algerischer Staatsangehöriger angetroffen. Der 31-Jährige konnte sich den Beamten gegenüber lediglich mit einem Foto seines algerischen Reisepasses auf dem Smartphone ausweisen. Zur Identitätsfeststellung wurde er auf die Dienststelle gebracht.
Der Konflikt um die Insel Mbanié sowie die beiden kleinen Nachbarinseln Cocotiers und Conga geriet lange in Vergessenheit – bis Anfang der 2000er-Jahre das Interesse am Golf von Guinea durch potenzielle Erdölvorkommen neu entfacht wurde. Nach Jahren der Vermittlung durch die Vereinten Nationen unterzeichneten Gabun und Äquatorialguinea, beide bedeutende Erdölproduzenten, im Jahr 2016 ein Abkommen, das es dem Internationalen Gerichtshof (IGH) schließlich ermöglichen sollte, den Territorialstreit beizulegen.
Ein Video soll belegen, dass eine französische Spionin in Burkina Faso festgenommen wurde. Doch das Video ist gefälscht. Kein Einzelfall. Wie Russland in Afrika mit Fake News die Stabilität untergräbt.
PRO ASYL kritisiert das Vorhaben der Europäischen Kommission und der deutschen Bundesregierung, bei Abschiebungen das bislang verpflichtende Verbindungskriterium für „sichere Drittstaaten“ streichen zu wollen. Das ist nicht weniger als der Versuch, sich aus dem Flüchtlingsschutz zurückzuziehen.
Sie sind mit den Augen auf Bildschirme geheftet aufgewachsen. Die Welt haben sie nicht durch Bücher oder Erzählungen der Älteren entdeckt, sondern durch Feeds, 30-Sekunden-Videos, Instant-Messages und flüchtige Livestreams. Sprache, Schreiben, Lesen – all das wurde vom digitalen Schock überlagert. Sie sind im Netz geboren, im Virtuellen aufgewachsen – und ertrinken im Realen. Unsere Generation ist die erste in der Geschichte, die digitalisiert wurde, bevor sie überhaupt alphabetisiert war.
Sogar Völkermord an den Weißen wirft US-Präsident Donald Trump Südafrika vor. Nun reist Präsident Cyril Ramaphosa nach Washington. Und hofft trotz allem auf einen Deal.
Staatliche Stellen, private Anleger und Investoren gaben Africa Greentec Millionen, um die Sahelzone mit Solarstrom zu elektrifizieren. Doch nach WDR-Recherchen steckt die Aktiengesellschaft in finanziellen Nöten.