Archiv der Kategorie: Gesellschaft

Videotipp/arte: GEO-Reportage – Ring frei für Sambias Boxerinnen!

Videotipp/arte: GEO-Reportage - Ring frei für Sambias Boxerinnen!
Screenshot arte

Das Leben einer Frau in Sambia ist vorherbestimmt: Als Mädchen unterstützt sie ihre Mutter bei der Hausarbeit. Nach der Heirat übernimmt sie Haushalt und Mutterrolle. Doch immer mehr junge Frauen fordern das Recht auf ein eigenes Leben. Und dafür wollen sie kämpfen, notfalls mit den Fäusten. So verzeichnen auch die Box-Ställe im Land einen Anstieg weiblicher Mitglieder …

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Marokko: Wird König Mohammed VI. seine Entscheidung zur Absage des Opferfests rückgängig machen?

Marokko: Wird König Mohammed VI. seine Entscheidung zur Absage des Opferfests rückgängig machen?

Am 26. Februar 2025 traf König Mohammed VI. eine überraschende und zugleich besorgniserregende Entscheidung für Marokko und seine wirtschaftlichen Partner, insbesondere Spanien: die Absage der Feierlichkeiten zum Aïd al-Adha aufgrund der anhaltenden schweren Dürre, die das Land seit sechs Jahren heimsucht. Diese Entscheidung hat erhebliche Auswirkungen, nicht nur für Marokko selbst, sondern auch für die spanische Viehwirtschaft, die bereits mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hat.

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Kamerun: Tödlicher Whisky-Wettbewerb

Kamerun: Tödlicher Whisky-Wettbewerb

Ein Trinkwettbewerb in Nkongsamba, rund 200 km von Douala entfernt, endete tragisch. Ziel war es, den besten Trinker von Whisky in Plastikbeuteln zu küren. Zwei junge Männer traten gegeneinander an, um möglichst viele Beutel zu konsumieren – als Preis winkten 5.000 CFA-Francs. Der Sieger trank etwa 20 Beutel, sein Konkurrent stoppte bei zwölf.

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Witwenkooperative Kenia: „Wir kämpfen für unser Land!“ – Ein Seminar und ein Fallbeispiel

Witwenkooperative Kenia: „Wir kämpfen für unser Land!“ - Ein Seminar und ein Fallbeispiel
Agneta glücklich mit ihrem Land

Januar 2025: Die Versammlungshalle im Witwendorf Nyabondo/Kenia ist erfüllt von Emotionen, als rund 500 Witwen jeden Alters zusammenkommen, um sich über das Thema „Landrecht“ zu informieren und ihre Rechte einzufordern. Das etwa dreistündige Seminar zur Wiedererlangung der Landrechte, welches wiederholt von Dentists for Africa finanziell unterstützt wird, ist nicht nur ein Ort der Information, sondern ein Raum der Ermutigung und Hoffnung.

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DSW/Subsahara-Afrika: Weltfrauentag – warum das 2025 kein Grund zum Feiern ist 

DSW/Subsahara-Afrika: Weltfrauentag – warum das 2025 kein Grund zum Feiern ist 
Foto: ia

Die Streichung der US-Entwicklungsgelder trifft Frauen besonders hart: Der Rückzug der Vereinigten Staaten aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO), das Einfrieren von USAID, die Streichung der Gelder für den Weltbevölkerungsfond (UNFPA) und nicht zuletzt die Aufkündigung der Zusammenarbeit mit UNAIDS: All das trifft vor allem Frauen weltweit in besonderem Maße. Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März weist die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) darauf hin, dass bereits einen Monat nach Inkrafttreten der ersten Verordnungen über vier Millionen Mädchen und Frauen keinen Zugang mehr zu Gesundheitsdiensten und Verhütungsmitteln haben.

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Marokko: Ein Opferfest ohne Schaf

Marokko: Ein Opferfest ohne Schaf
Eine muslimische Familie feiert das Opferfest mit einem gemeinsamen Essen, Gebeten und Solidarität.

Um das Aïd el-Kebir-Fest zu feiern, müssen Muslime ein rituelles Opfer vollziehen, indem sie ein Schaf schlachten. Doch am Mittwoch, den 26. Februar 2025, forderte der marokkanische Königs Mohammed VI. seine Untertanen aufforderte, auf dieses Ritual zu verzichten.

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Unis Leipzig/Addis Abeba: Hinweis zum MA- und PhD-Programm „Global Studies with a Special Emphasis on Peace and Security in Africa (GSPSA)“

Unis Leipzig/Addis Abeba: Hinweis zum MA- und PhD-Programm "Global Studies with a Special Emphasis on Peace and Security in Africa (GSPSA)"

Seit 2012 bieten das Global and European Studies Institute (GESI) der Universität Leipzig und das Institute for Peace and Security Studies (IPSS) der Universität Addis Abeba ein gemeinsames MA- und PhD-Programm in „Global Studies with a Special Emphasis on Peace and Security in Africa“ (GSPSA) an. Derzeit werden Bewerbungen für den Jahrgang 2025 entgegengenommen. Bewerbungsschluss für beide Programme ist der 28. Februar 2025.

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Mitteilung und Demo-Aufruf für Berlin am kommenden Sonntag von CAMPACT  

Mitteilung und Demo-Aufruf für Berlin am kommenden Sonntag von CAMPACT  

„Die gestrige Tat von München hat uns tief berührt. Unsere Gedanken sind bei den Verletzten, ihren Angehörigen und den Kolleg*innen von Verdi. Noch wissen wir zu wenig über die Hintergründe und die Motive des Täters. Doch wir müssen uns fragen, wie wir solche Taten verhindern können. Leider ist sicher, dass die AfD die Tat für ihre rechtsextreme Hetze ausschlachten wird. Für uns steht fest: Menschen auf der Flucht unter Generalverdacht zu stellen und wie potenzielle Täter*innen zu behandeln, das passt nicht zu einer humanistisch geprägten Gesellschaft.

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Madagaskar: Die Kastration von Kinderschändern und das große Unbehagen der Ärzte

Madagaskar: Die Kastration von Kinderschändern und das große Unbehagen der Ärzte
Ein Teil der Ärzte stellt sich gegen diese Eingriffe

In Madagaskar wurden erstmals zwei Verurteilungen zur chirurgischen Kastration ausgesprochen. Diese Strafe wurde im Februar 2024 für Vergewaltiger von Kindern unter zehn Jahren in das Strafgesetzbuch aufgenommen. Vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf am 27. Januar äußerten unter anderem Frankreich, Chile und Spanien Bedenken hinsichtlich der Vereinbarkeit dieses Gesetzes mit den Menschenrechten. In Madagaskar sorgt das Gesetz vor allem unter Medizinern für Aufruhr, da sich ein Teil der Gesundheitsfachkräfte gegen diese Art von Eingriffen stellt, berichtet RFI.

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Lesetipp/Berliner Morgenpost: Messerattackenopfer – Tausende Menschen trauern in Moschee um den kleinen Yannis, dessen Eltern aus Marokko stammen

Lesetipp/Berliner Morgenpost: Messerattackenopfer - Tausende Menschen trauern in Moschee um den kleinen Yannis, dessen Eltern aus Marokko stammen
Symbolbild

Die Anteilnahme war riesig: Rund 1000 Menschen drängten am Samstagnachmittag in die Moschee im Frankfurter Gallusviertel, um sich von dem kleinen Yannis zu verabschieden. Der Zweijährige war am Mittwoch, 22. Januar, bei der Messerattacke in Aschaffenburg getötet worden.

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Afrika: „Epizentrum des weltweiten Terrorismus“

Afrika: „Epizentrum des weltweiten Terrorismus“
© OCHA/Christina Powell

Gefährdete Menschen in Regionen wie Nigeria (siehe Bild) sind häufig Opfer von Terrorismus: Am Dienstag trafen sich mehrere hochrangige internationale Vertreter am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York, um die zunehmende Bedrohung durch Terrorismus auf dem afrikanischen Kontinent zu bekämpfen. Mehr als die Hälfte der weltweit durch terroristische Gruppen verursachten Morde findet in der Sahelzone statt.

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Marokko: Berufliche Neuorientierungen im Aufwind

Marokko: Berufliche Neuorientierungen im Aufwind

In der marokkanischen Gesellschaft hat die Arbeitsplatzsicherheit oberste Priorität bei der Berufswahl. Sie ist der Heilige Gral für junge Berufstätige, die bereit sind, dafür viele Opfer zu bringen. Doch manche Menschen finden sich heute in dieser Vorstellung nicht mehr wieder und ziehen andere Kriterien bei der Wahl ihrer Tätigkeit vor – auch wenn das bedeutet, die Karriere komplett zu wechseln. Berufliche Neuorientierung findet in Marokko zunehmend ihren Weg.

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Buchtipp: „Wir sind anders, als ihr denkt“ – Der arabische Feminismus

Buchtipp: "Wir sind anders, als ihr denkt" – Der arabische Feminismus

Unternehmerinnen, Menschenrechtsanwältinnen, Politikerinnen – viele Menschen im Westen können sich nicht vorstellen, dass es solche Frauen in der arabischen Welt gibt. Denn es passt nicht zum gängigen Stereotyp der »passiven, unterdrückten arabischen Frau«.

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