Archiv der Kategorie: Umwelt

Deutschland und Marokko bringen Klima-Partnerschaft für Entwicklungsländer auf den Weg

SolarRabat: Entwicklungs-Staatssekretär Thomas Silberhorn und die marokkanische Umweltministerin Hakima El Haite haben am 10. September in der marokkanischen Hauptstadt den Grundstein für eine Klima-Partnerschaft für Entwicklungsländer gelegt. Mit dem Pariser Klimaabkommen vom Dezember 2015 hatte sich die Weltgemeinschaft zur Umsetzung eigener Klimabeiträge verpflichtet, um den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Deutschland und Marokko bringen Klima-Partnerschaft für Entwicklungsländer auf den Weg weiterlesen

Uganda / Klimawandel: Abschied von den Mondbergen – Massiver Gletscherschwund im Ruwenzori-Gebirge bedroht Ökosystem

Ruwenzori: Afrikas letzter Gletscher
Ruwenzori: Afrikas letzter Gletscher

Als hätten Land und Leute keine anderen Probleme. Nun soll auch noch Afrikas letzte Eis- und Wasserreserve dahinschmelzen. Nur noch 15 Jahre gibt der britische Geologe Richard Taylor dem Gletscher im Ruwenzori-Gebirge in Westuganda. Der Eispanzer auf rund 5000 m Seehöhe speist immerhin Nil und Kongo, die zwei größten Flüsse Afrikas, und auch den größten See des Kontinents, den Lake Viktoria. Nicht auszudenken, wenn diese hochwertige Wasserressource bis 2030 versiegt, wie Taylor vermutet. Eine pressetext-Expedition hat die Gletscherreste Anfang Juli 2016 unter die Lupe genommen. Uganda / Klimawandel: Abschied von den Mondbergen – Massiver Gletscherschwund im Ruwenzori-Gebirge bedroht Ökosystem weiterlesen

Beeindruckendes Kenia: Die Tierwanderung in der Masai Mara hat begonnen

Juli 2016. Die Große Tierwanderung hat wieder die Masai Mara im Süden von Kenia erreicht: Schon im Juni haben die ersten Herden von Gnus den Sand River überquert, welcher die Grenze zur Serengeti in Tansania bildet. Laut Berichten von kenianischen Safariunternehmen haben sich die Herden mittlerweile schon weit nach Norden ausgebreitet. Man rechne daher damit, dass die ersten Überquerungen des Mara-Flusses schon in der ersten Julihälfte bevorstehen.  Beeindruckendes Kenia: Die Tierwanderung in der Masai Mara hat begonnen weiterlesen

Kamerun: WWF-Partner holzt Wald der „Pygmäen“ ab

SAMSUNG DIGITAL CAMERAWWF-finanzierte Wildhüter haben Baka aus ihrem Wald vertrieben und tragen Mitschuld für schwere Menschenrechtsverletzungen. Ein französischer Holzkonzern und offizieller Partner des WWF rodet im Südosten Kameruns ein riesiges Gebiet Regenwald, ohne die Zustimmung lokaler Baka-„Pygmäen“, die seit Generationen auf dem Land gelebt und es gehütet haben.Rougier wird vom WWF als „integriertes Wald- und Handelsunternehmen“ und großer „Waldunternehmer“ beschrieben. Das Unternehmen rodet in Kamerun Bäume auf einer Fläche von schätzungsweise 600.000 Hektar – mehr als nach kamerunischen Vorschriften erlaubt.  Kamerun: WWF-Partner holzt Wald der „Pygmäen“ ab weiterlesen

Für Mali: Größtes Afrika-Crowdfunding deutschlandweit startet

DCIM100MEDIADJI_0136.JPGDie Zeichen stehen auf Wachstum: Das vergrößerte Team um das Start-up Africa GreenTec startet mit seiner Projektgesellschaft Mobile Solarkraftwerke Afrika in Deutschland die bislang größte Crowdfunding-Kampagne für Afrika. Nachdem die ersten beiden mobilen Solarkraftwerke per Crowdfunding erfolgreich finanziert wurden und der Prototyp in Mourdiah in Mali einwandfrei läuft, legt das hessische Startup Africa GreenTec nach: Um sein Schwarmkraftwerk in Afrika weiter voran zu treiben, wurde nun ein Kooperationsvertrag mit der Regierung Malis geschlossen, um mittelfristig weitere Dörfer im Südwesten des Landes zu elektrifizieren.  Für Mali: Größtes Afrika-Crowdfunding deutschlandweit startet weiterlesen

Österreichischer Physiker: „2050 schon 100 Mio. Klimaflüchtlinge“ – Auf Solarenergie gegen zu erwartende Migrationswelle setzen

PhysikerWenn die Menschheit es nicht schafft, sich von ihrer Abhängigkeit von fossilen Energiequellen zu lösen, steuert sie schon Mitte dieses Jahrhunderts auf eine dramatische Klimakatastrophe zu. Diese wird nicht nur zu extremen Dürren und Hungersnöten führen, sondern auch zu einer gewaltigen Migrationswelle mit 100 Mio. Klimaflüchtlingen aus den südlichen Ländern dieser Welt. Zu diesem ernüchternden Schluss kommt der renommierte Physiker Niyazi Serdar Sariçiftçi von der Johann Keppler Universität Linz (JKU), der im Gespräch aber auch einen Ausweg aus der drohenden Misere anbietet: Solarenergie. Österreichischer Physiker: „2050 schon 100 Mio. Klimaflüchtlinge“ – Auf Solarenergie gegen zu erwartende Migrationswelle setzen weiterlesen