Archiv der Kategorie: Umwelt

Uganda / Klimawandel: Abschied von den Mondbergen – Massiver Gletscherschwund im Ruwenzori-Gebirge bedroht Ökosystem

Ruwenzori: Afrikas letzter Gletscher
Ruwenzori: Afrikas letzter Gletscher

Als hätten Land und Leute keine anderen Probleme. Nun soll auch noch Afrikas letzte Eis- und Wasserreserve dahinschmelzen. Nur noch 15 Jahre gibt der britische Geologe Richard Taylor dem Gletscher im Ruwenzori-Gebirge in Westuganda. Der Eispanzer auf rund 5000 m Seehöhe speist immerhin Nil und Kongo, die zwei größten Flüsse Afrikas, und auch den größten See des Kontinents, den Lake Viktoria. Nicht auszudenken, wenn diese hochwertige Wasserressource bis 2030 versiegt, wie Taylor vermutet. Eine pressetext-Expedition hat die Gletscherreste Anfang Juli 2016 unter die Lupe genommen. Uganda / Klimawandel: Abschied von den Mondbergen – Massiver Gletscherschwund im Ruwenzori-Gebirge bedroht Ökosystem weiterlesen

Beeindruckendes Kenia: Die Tierwanderung in der Masai Mara hat begonnen

Juli 2016. Die Große Tierwanderung hat wieder die Masai Mara im Süden von Kenia erreicht: Schon im Juni haben die ersten Herden von Gnus den Sand River überquert, welcher die Grenze zur Serengeti in Tansania bildet. Laut Berichten von kenianischen Safariunternehmen haben sich die Herden mittlerweile schon weit nach Norden ausgebreitet. Man rechne daher damit, dass die ersten Überquerungen des Mara-Flusses schon in der ersten Julihälfte bevorstehen.  Beeindruckendes Kenia: Die Tierwanderung in der Masai Mara hat begonnen weiterlesen

Kamerun: WWF-Partner holzt Wald der „Pygmäen“ ab

SAMSUNG DIGITAL CAMERAWWF-finanzierte Wildhüter haben Baka aus ihrem Wald vertrieben und tragen Mitschuld für schwere Menschenrechtsverletzungen. Ein französischer Holzkonzern und offizieller Partner des WWF rodet im Südosten Kameruns ein riesiges Gebiet Regenwald, ohne die Zustimmung lokaler Baka-„Pygmäen“, die seit Generationen auf dem Land gelebt und es gehütet haben.Rougier wird vom WWF als „integriertes Wald- und Handelsunternehmen“ und großer „Waldunternehmer“ beschrieben. Das Unternehmen rodet in Kamerun Bäume auf einer Fläche von schätzungsweise 600.000 Hektar – mehr als nach kamerunischen Vorschriften erlaubt.  Kamerun: WWF-Partner holzt Wald der „Pygmäen“ ab weiterlesen

Für Mali: Größtes Afrika-Crowdfunding deutschlandweit startet

DCIM100MEDIADJI_0136.JPGDie Zeichen stehen auf Wachstum: Das vergrößerte Team um das Start-up Africa GreenTec startet mit seiner Projektgesellschaft Mobile Solarkraftwerke Afrika in Deutschland die bislang größte Crowdfunding-Kampagne für Afrika. Nachdem die ersten beiden mobilen Solarkraftwerke per Crowdfunding erfolgreich finanziert wurden und der Prototyp in Mourdiah in Mali einwandfrei läuft, legt das hessische Startup Africa GreenTec nach: Um sein Schwarmkraftwerk in Afrika weiter voran zu treiben, wurde nun ein Kooperationsvertrag mit der Regierung Malis geschlossen, um mittelfristig weitere Dörfer im Südwesten des Landes zu elektrifizieren.  Für Mali: Größtes Afrika-Crowdfunding deutschlandweit startet weiterlesen

Österreichischer Physiker: „2050 schon 100 Mio. Klimaflüchtlinge“ – Auf Solarenergie gegen zu erwartende Migrationswelle setzen

PhysikerWenn die Menschheit es nicht schafft, sich von ihrer Abhängigkeit von fossilen Energiequellen zu lösen, steuert sie schon Mitte dieses Jahrhunderts auf eine dramatische Klimakatastrophe zu. Diese wird nicht nur zu extremen Dürren und Hungersnöten führen, sondern auch zu einer gewaltigen Migrationswelle mit 100 Mio. Klimaflüchtlingen aus den südlichen Ländern dieser Welt. Zu diesem ernüchternden Schluss kommt der renommierte Physiker Niyazi Serdar Sariçiftçi von der Johann Keppler Universität Linz (JKU), der im Gespräch aber auch einen Ausweg aus der drohenden Misere anbietet: Solarenergie. Österreichischer Physiker: „2050 schon 100 Mio. Klimaflüchtlinge“ – Auf Solarenergie gegen zu erwartende Migrationswelle setzen weiterlesen

Töpfer: „Gute Klimapolitik wird zur Friedenspolitik – Europa ist Afrikas Nachbar“

Klaus Töpfer: "Fluchtursachen bekämpfen"Ex-Umweltminister sieht Energiewende als Lösung der Flüchtlingskrise: Die Schließung der Balkan-Route, die Weigerung osteuropäischer EU-Staaten, Flüchtlinge aufzunehmen sowie die katastrophalen Zustände in den Sammelzentren in Griechenland oder auch in der Wüstenhitze Jordaniens, spitzen die internationale Krise zu. pressetext sprach exklusiv mit Klaus Töpfer, dem langjährigen deutschen Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie ehemaligen Chef des Umweltprogramms der UN, über die Flüchtlingskrise, Grenzen Europas, Menschenrechte und die Folgen des Klimawandels. Töpfer: „Gute Klimapolitik wird zur Friedenspolitik – Europa ist Afrikas Nachbar“ weiterlesen

Dürre in Afrika: Deutschland unterstützt mit über 70 Millionen Euro

Heuschrecken Mutter SohnDas Klimaphänomen El Nino lässt Regenfälle in Afrika und Zentralamerika ausbleiben. Allein in Äthiopien sind über 10 Millionen Menschen vom Hunger bedroht. Die Ernten fallen aus, Viehfutter fehlt. Die Bundesregierung hat umgehend reagiert mit Finanzhilfen für Saatgut, Futtermittel und Lebensmittel. Dürre in Afrika: Deutschland unterstützt mit über 70 Millionen Euro weiterlesen