Archiv der Kategorie: Allgemein

Pressekonferenz zum Krieg im Sudan: Zivilgesellschaftliche Organisationen prangern Verantwortung europäischer Unternehmen an

Pressekonferenz zum Krieg im Sudan: Zivilgesellschaftliche Organisationen prangern Verantwortung europäischer Unternehmen an
Auch VW bezieht Gold aus dem Sudan

Anlässlich des dritten Jahrestags des Kriegsbeginns im Sudan am 15. April haben das Center for Environmental and Social Studies (CESS Sudan) und die Menschenrechtsorganisationen Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und Pax for Peace bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin einen stärkeren Fokus auf die Konflikttreiber des Krieges gefordert. Sie betonen, dass europäische Unternehmen indirekt vom Krieg im Sudan profitieren. Zu den deutschen Unternehmen, die Gold aus dem Sudan beziehen, zählt laut einem neuen Bericht von CESS auch der deutsche Autobauer VW.

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Kinotipp: Wohin der Wind uns trägt (Tunesien, OmU)

Kinotipp: Wohin der Wind uns trägt (Tunesien, OmU)

Die quirlige Alyssa und der zurückhaltende Mehdi, beide um die zwanzig, sind beste Freunde mit grossen Träumen: Sie will im Ausland durchstarten, er als Zeichner in Tunesien Fuss fassen. Als sie von einem Kunstwettbewerb auf Djerba erfahren, beginnt ein Roadtrip, der ihr Leben verändern könnte.

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Kommentar von Yemi Osinbajo, Ex-Vizepräsident Nigerias: Afrika verliert den Iran-Krieg

Kommentar von Yemi Osinbajo, Ex-Vizepräsident Nigerias: Afrika verliert den Iran-Krieg

Die Folgen des jüngsten Krieges im Nahen Osten haben ein Problem offenbart, das viele lieber ignoriert hätten: Die internationale Finanzarchitektur ist einer Welt mit sich überlagernden Schocks, enger werdenden fiskalischen Spielräumen und wachsenden menschlichen Bedürfnissen nicht gewachsen. Nirgendwo wird dies deutlicher als in Afrika.

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Lesetipp/merkur.de: 2,5 Milliarden Euro einfach verpufft – Neue Analyse zeigt, wie wirkungslos deutsche Afrika-Hilfe oft ist

Lesetipp/merkur.de: 2,5 Milliarden Euro einfach verpufft - Neue Analyse zeigt, wie wirkungslos deutsche Afrika-Hilfe oft ist

Milliarden flossen in Dezentralisierungsvorhaben in Afrika. Eine neue DEval-Evaluierung stellt nun nicht nur die Wirkung vieler Projekte infrage, sondern auch die strategische Ausrichtung der deutschen Entwicklungspolitik.

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CAN 2025 in Marokko: Haftstrafen für 18 senegalesische Fans bestätigt

CAN 2025 in Marokko: Haftstrafen für 18 senegalesische Fans bestätigt
Symbolbild

Weder strenger noch milder: In Marokko hat das Berufungsgericht von Rabat am Montagabend, dem 13. April 2026, die in erster Instanz verhängten Strafen gegen die 18 senegalesischen Fans bestätigt, die wegen der Ausschreitungen im Finale des Afrika-Cups (CAN) verfolgt wurden. Neun von ihnen wurden zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, sechs erhielten sechs Monate, und die letzten drei werden in wenigen Tagen in ihr Heimatland zurückkehren können. Da sie zu drei Monaten Haft verurteilt worden waren, haben sie ihre Strafe bald vollständig verbüßt, berichtet RFI.

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Krieg wirft Sudans Wirtschaft um mehr als 30 Jahre zurück – 60 % der Menschen könnten in extreme Armut abrutschen

Krieg wirft Sudans Wirtschaft um mehr als 30 Jahre zurück – 60 % der Menschen könnten in extreme Armut abrutschen

Im dritten Jahr nach Ausbruch des Krieges beziffert ein neuer Bericht dessen Kosten und zeigt auf, welche Maßnahmen für den Wiederaufbau erforderlich sind. Sollte der Konflikt bis 2030 andauern, könnte der Anteil der Menschen im Sudan, die in extremer Armut leben, auf über 60 Prozent steigen – konkret heißt das: 34 Millionen Menschen zusätzlich würden in extreme Armut gedrängt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine umfassende neue Analyse, die heute – am Vorabend des dritten Jahrestags des Krieges – veröffentlicht wurde. 

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Italienische Behörden verschärfen Behinderung der Justice Fleet: Rettungsschiff Aurora festgesetzt

Italienische Behörden verschärfen Behinderung der Justice Fleet: Rettungsschiff Aurora festgesetzt

Nach der Rettung von 44 Menschen, die auf der verlassenen Ölplattform Didon im Mittelmeer gestrandet waren, wird das Rettungsschiff „Aurora“ von Sea-Watch von den italienischen Behörden in Lampedusa für 45 Tage festgesetzt und mit einer Geldstrafe von 7.500 € belegt. Die Festsetzung stützt sich auf das sogenannte Piantedosi-Gesetz und die Weigerung von Sea-Watch, mit den libyschen Seebehörden zu kommunizieren. Ein aktueller UN-Bericht hat bestätigt, dass diese Teil eines Systems von Verschleppungen, sexualisierter Gewalt und Folter gegen Schutzsuchende, darunter auch Kinder, sind, das von europäischen Akteuren wie Frontex ermöglicht wird. Darüber hinaus hat die Organisation Sea-Watch nun Strafanzeige gegen die sogenannte libysche Küstenwache gestellt, als Reaktion deren Schüsse auf das Rettungsschiff Sea-Watch 5 im vergangenen Jahr.

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Europa will Ägyptens Mautstrategie des Suezkanals übernehmen – neues Wasserstraßenprojekt angesichts der Spannungen in der Straße von Hormus

Europa will Ägyptens Mautstrategie des Suezkanals übernehmen – neues Wasserstraßenprojekt angesichts der Spannungen in der Straße von Hormus

Europa erwägt einen 20 Milliarden Pfund teuren Plan zum Bau eines neuen Kanals, um die Straße von Hormus zu umgehen. Ziel des Projekts ist es, das Mautmodell des Suezkanals zu übernehmen und so Handelsrouten abzusichern. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund, dass die US-Marine eine Blockade beginnt und Iran weiterhin unrechtmäßige Gebühren von Schiffen verlangt.

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Lesetipp/tag24.de: Sarah Engels am Pranger – Das sagt sie selbst über ihr umstrittenes Südafrika-Video

Lesetipp/tag24.de: Sarah Engels am Pranger - Das sagt sie selbst über ihr umstrittenes Südafrika-Video
Symbolbild – das Originalvideo wurde inzwischen gelöscht

Ein Video mit Kindern in Südafrika fliegt der Sängerin Sarah Engels derzeit mächtig um die Ohren. Jetzt hat sich die 33-Jährige erstmals persönlich zu der Kritik geäußert.

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Lesetipp/standard.de: Elf Tage in Afrika – Papst Leo XIV. tritt heute seine bisher längste Reise an

Lesetipp/standard.de: Elf Tage in Afrika - Papst Leo XIV. tritt heute seine bisher längste Reise an
Die Basilika des Heiligen Augustinus in Annaba, Algerien. Foto: ia

Der Pontifex bereist Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea. Zentrale Themen: Zahlreiche lokalen Konflikte, die Ausbeutung des Kontinents und der interreligiöse Dialog.

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Marokko: Wenn der Winter mitten im Frühling Einzug hält

Marokko: Wenn der Winter mitten im Frühling Einzug hält

Spektakulärer Hagel in Marrakesch, Schnee im Atlas: Das Königreich erlebt an diesem Aprilwochenende 2026 ein außergewöhnliches Wetterereignis. Seit Freitag, dem 10. April, wird Marokko von Unwettern heimgesucht, die für diese Jahreszeit ungewöhnlich heftig sind. Marrakesch wurde nach einem außergewöhnlichen Hagelsturm von einer weißen Schicht bedeckt, während in den Höhenlagen des Atlasgebirges ab 1.800 Metern echte Schneefälle einsetzen.

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RFI-Recherche deckt geheimen Krieg in Libyen zwischen der Ukraine und Russland auf

RFI-Recherche deckt geheimen Krieg in Libyen zwischen der Ukraine und Russland auf

Libyen entwickelt sich laut einer exklusiven Recherche von Radio France Internationale (RFI) zu einem neuen, diskreten Schauplatz der Konfrontation zwischen der Ukraine und Russland. Fernab der europäischen Schlachtfelder spielt sich diese strategische Rivalität nun in Nordafrika ab – rund um bedeutende militärische, energiepolitische und geopolitische Interessen. Seit mehreren Monaten zielen verdeckte Operationen, insbesondere unter Einsatz von Drohnen, auf russische Interessen im Mittelmeerraum. Diese lange Zeit verschwiegene ukrainische Präsenz auf libyschem Boden belegt eine Ausweitung des Konflikts weit über seine ursprünglichen Grenzen hinaus.

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Ghana verwandelt seinen Personalausweis in ein Zahlungsmittel

Ghana verwandelt seinen Personalausweis in ein Zahlungsmittel

Ghana geht neue Wege, indem es seinen nationalen Personalausweis zu einem echten Zahlungsmittel macht. Diese Funktion ermöglicht es Bürgern, Transaktionen ohne Bankkarte direkt mit ihrem Ausweisdokument durchzuführen. Ziel der Initiative ist es, die Digitalisierung der Finanzdienstleistungen zu beschleunigen und die Nutzung von Bargeld zu reduzieren. Gleichzeitig könnte sie die finanzielle Inklusion stärken – insbesondere in einem Land, in dem der Zugang zu Bankdienstleistungen ungleich verteilt ist. Diese Innovation positioniert Ghana als Vorreiter in Westafrika.

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