Erinnerungskultur ist Zukunftsarbeit! Am 5. März wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht: Die Auftaktveranstaltung zur Schaffung eines Erinnerungsortes am Karpfenteich im Berliner Treptower Park.
Januar 2025: Die Versammlungshalle im Witwendorf Nyabondo/Kenia ist erfüllt von Emotionen, als rund 500 Witwen jeden Alters zusammenkommen, um sich über das Thema „Landrecht“ zu informieren und ihre Rechte einzufordern. Das etwa dreistündige Seminar zur Wiedererlangung der Landrechte, welches wiederholt von Dentists for Africa finanziell unterstützt wird, ist nicht nur ein Ort der Information, sondern ein Raum der Ermutigung und Hoffnung.
Awet Tesfaiesus (Eritrea) schrieb 2021 Geschichte als erste Schwarze Frau im Bundestag. Foto: Grüne Bundestagsfraktion / Stefan Kaminski
Die Bundestagswahl 2025 hat einmal mehr die wachsende Vielfalt in der politischen Landschaft Deutschlands hervorgehoben. Laut einem umfassenden Bericht des Mediendienstes Integration haben 73 der 630 bei der Wahl am 23. Februar gewählten Abgeordneten einen Migrationshintergrund. Das entspricht etwa 11,6 % des Parlaments.
US-Präsident Trump will Bauern, die in Südafrika enteignet werden, als Flüchtlinge aufnehmen und verspricht ihnen eine schnelle Einbürgerung. «Südafrika sei schrecklich, auch zu langjährigen Farmern im Land», schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.
„Afrika ist unser aller Ursprung, deshalb ist dies ein Buch für uns alle“. Die Geschichte Afrikas ist die Geschichte der Anfänge der menschlichen Zivilisation. Es ist die Geburtsstätte der Menschheit selbst, und doch ist nur wenig über die frühe und auch die moderne Geschichte bekannt.
Die spanische Polizei hat ein hochorganisiertes kriminelles Netzwerk aufgedeckt, das in den Diebstahl und Handel mit Luxusautos aus Europa verwickelt war, die hauptsächlich nach Marokko weiterverkauft wurden. Im Rahmen dieser Operation wurden acht Luxusfahrzeuge beschlagnahmt und elf Verdächtige festgenommen – ein bedeutender Erfolg im Kampf gegen diesen internationalen Schmuggel. Das Netzwerk operierte über den Hafen von Algeciras und wurde nach intensiven Ermittlungen durch die Unidad de Droga y Crimen Organizado (UDYCO) und die örtlichen Sicherheitskräfte aufgedeckt.
Das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen hat angekündigt, seine humanitären Hilfsmaßnahmen in Westafrika aufgrund fehlender finanzieller Mittel einzustellen. Diese Entscheidung wird dazu führen, dass mehr als 50 Millionen Menschen im Sommer 2025 von Hungersnot bedroht sein werden.
Die Streichung der US-Entwicklungsgelder trifft Frauen besonders hart: Der Rückzug der Vereinigten Staaten aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO), das Einfrieren von USAID, die Streichung der Gelder für den Weltbevölkerungsfond (UNFPA) und nicht zuletzt die Aufkündigung der Zusammenarbeit mit UNAIDS: All das trifft vor allem Frauen weltweit in besonderem Maße. Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März weist die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) darauf hin, dass bereits einen Monat nach Inkrafttreten der ersten Verordnungen über vier Millionen Mädchen und Frauen keinen Zugang mehr zu Gesundheitsdiensten und Verhütungsmitteln haben.
Das Forschungszentrum Point Sud in Bamako, Mali, ist eine internationale Begegnungsstätte und ein Thinktank. Getragen von der Goethe- Universität, treffen hier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Afrika, Europa und anderen Teilen der Welt zusammen, um voneinander zu lernen. Im Mittelpunkt stehen die Erforschung und Nutzung lokalen Wissens für globale Herausforderungen wie nachhaltige Landwirtschaft und Gesundheit. Gleichzeitig wird die Entwicklungszusammenarbeit kritisch hinterfragt. Ziel ist es, wissenschaftliche Kooperationen zu stärken, Forschungskapazitäten aufzubauen und den Dialog zwischen Nord und Süd zu fördern – ein Gewinn für die globale Wissenschaftsgemeinschaft.
Die USA haben sich aus einem 9,3 Milliarden Dollar schweren Klimafinanzierungsabkommen zwischen wohlhabenden Nationen zurückgezogen, das Entwicklungsländern helfen sollte, von Kohle auf sauberere Energiequellen umzusteigen. Die sogenannte „Just Energy Transition Partnership“ (JETP), die aus zehn Geberländern besteht, wurde erstmals 2021 auf der UN-Klimakonferenz in Glasgow, Schottland, vorgestellt.
Frankreich: Starjournalist gerät nach kritischen Bemerkungen über Massaker in Algerien unter Druck. Jean-Michel Aphatie war ein Starjournalist, arbeitete unter anderem für Printmedien wie die Tageszeitungen Le Parisien und Le Monde, für das liberale Wochenmagazin L’Express, für die Fernsehsender Europe 1 und Canal plus und die Radioanstalt France Inter.
Katholische und protestantische Kirchenführer in der Demokratischen Republik Kongo wollen mit einer breit angelegten Friedensinitiative zu einem Ende der Gewalt im Ostkongo beitragen. Dabei berufen sie auch auf afrikanische Traditionen.
Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und der Präsident der Weltbankgruppe Ajay Banga kündigten heute nach einem Treffen in Brüssel ihre Absicht an, die Initiative zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Afrika („Scaling Up Renewables in Africa“) der Europäischen Kommission mit der Initiative „Mission 300“ zu verbinden, deren Ziel es ist, 300 Millionen Menschen in Afrika bis 2030 mit Strom zu versorgen.
Mansa Musa lebte im 14. Jahrhundert und war bis zu seinem Tod König von Mali, dem größten Reich der westafrikanischen Geschichte. Nach seinem Tod zerfiel das einst wohlhabende Mali, das heute zu den ärmsten Ländern zählt.
Drei Monate nach seiner Wiederwahl besuchte Ghanas Präsident John Dramani Mahama Abidjan und traf sich am 5. März mit seinem Amtskollegen Alassane Ouattara. Im Mittelpunkt der Gespräche standen bilaterale Beziehungen, wirtschaftliche Kooperation und Sicherheitsfragen in der Region. Besonders betonten beide Staatschefs die Notwendigkeit, Mali, Burkina Faso und Niger zur Rückkehr in die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) zu bewegen, berichtet RFI.