Vieles deutet darauf hin, dass der libysche Kriegsherr Haftar Kämpfer in Südafrika ausbilden ließ. Die Affäre wird zum internationalen Skandal. Ein Besuch in einer aufgeschreckten Kleinstadt am Rande des Krüger-Nationalparks.
Azercosmos, die aserbaidschanische Raumfahrtagentur, und die Zivilluftfahrtbehörde von Botswana gaben am 8. August bekannt, dass ein neues Abkommen mit Botswana über die Bereitstellung von Satellitendiensten für das Land im südlichen Afrika unterzeichnet wurde. Zu diesem Zweck wurde eine langfristige Vereinbarung getroffen.
In Südafrika wurden fast 90 Migranten von der Polizei in einem Vorort von Johannesburg aufgefunden. Den südafrikanischen Behörden zufolge lebten sie dort unter „unmenschlichen Bedingungen“ und wurden angeblich gegen ihren Willen festgehalten. Diese neue Entdeckung von äthiopischen Migranten, die keine Papiere hatten und in einem Haus eingesperrt waren, wirft wieder Licht auf die Route und den Migrationsstrom, der das Horn von Afrika mit dem Süden des Kontinents verbindet, berichtet RFI.
Die russische Botschaft in Nigeria hat jegliche Beteiligung an den derzeitigen Protesten in dem afrikanischen Land bestritten. Hintergrund sind Berichte, wonach auf Kundgebungen auch russische Flaggen geschwenkt und russische Parolen skandiert wurden.
Youtube-Screenshot des angeblichen Gigolo-Interviews
Gegen Annalena Baerbock läuft seit einigen Tagen eine Desinformationskampagne. Das Auswärtige Amt vermutet pro-russische Propaganda. Ein Faktencheck zum angeblichen Gigolo.
Ende des Jahres wird in Südsudan zum ersten Mal seit der Unabhängigkeit gewählt. Aber der Alltag in der Hauptstadt Juba zeigt eine Zivilgesellschaft in Agonie.
Frankreich ändert Kurs in der Westsahara-Frage: Frankreich wird in der Westsahara-Frage künftig Marokkos Autonomieplan unterstützen. Dies geht aus einem Brief des französischen Präsidenten Emmanuel Macron an Marokkos König Mohammed VI., der am Dienstag sein 25-jähriges Thronjubiläum feierte, hervor.
Yahoo Boys: Online-Liebesbetrug als Einnahmequelle
Viele Nigerianer fliehen wegen der Zustände im Land ins Ausland. Die Führer Nigerias spüren etwas und fürchten es – Wind of Change. Eine Entwicklung, die, einmal in Bewegung gesetzt, nicht mehr aufzuhalten oder zu kontrollieren ist.
– The Human Rights, Liberation and – – Reconciliation: Nelson Mandela Legacy Sites in Gauteng, im Western und Eastern Cape – Diepkloof Rock Shelter und Pinnacle Point Site Complex im Western Cape – Sibhudu Cave in KwaZulu-Natal
Chinesische Unternehmen bauen in vielen afrikanischen Staaten Straßen, Flughäfen oder Eisenbahnen – auch in Sambia. Viele Regierungen in Europa kritisieren, dass so der Einfluss Chinas wachse, doch sie sind auch selbst schuld daran, dass etwa Sambia lieber mit China kooperiert, erklärt der Politikwissenschaftler Emmanuel Matambo im Interview. Afrikaner, sagt er, können eigenverantwortliche Entscheidungen treffen.
Abina Padazouwé an ihrem Abschiedsabend in Libreville
Die togoische Diaspora in Gabun trauert – und ich auch. Frau Abina Padazouwé, die in der togoischen Botschaft in Gabun für kulturelle Angelegenheiten zuständig war und seit einigen Jahren als Interimsbotschafterin Togos in Gabun fungierte, ist am Montag, den 29. Juli in der gabunischen Wirtschaftshauptstadt Port Gentil verstorben. Genau eine Woche zuvor hatte sie bei einem Empfang im Hotel-Restaurant Tropicana in Libreville ihren Abschied gefeiert, weil sie nach Indien versetzt wurde. Eine Aufgabe, auf die sie sich sehr freute. Ich war bei diesem Abend dabei und konnte diese sympathische, noch junge Frau kennenlernen – niemand konnte ahnen, dass es ein Abschied für immer sein würde.
Am 26. Juli 1924 wurde Ruth Weiss in Fürth geboren, wegen des bedrohlichen Antisemitismus der Nazis floh sie mit ihrer Mutter und Schwester 1936 nach Südafrika, ihr Vater war kurz zuvor nach Johannesburg emigriert. Dort wurde sie mit Antisemitismus und Rassismus der weißen Minderheitenregierung konfrontiert. Als Wirtschaftsjournalistin kritisierte sie das 1948 etablierte Apartheidregime und wurde daraufhin des Landes verwiesen. Danach leitete sie Zeitungsredaktionen in den Nachbarländern Südafrikas und behauptete sich in einer Männerdomäne. Ihr besonderes Interesse galt den Frauen, die für politische Unabhängigkeit und Gleichberechtigung kämpften. Im Alter kam sie nach Europa zurück; bis heute setzt sich die Zeitzeugin als Autorin und Rednerin gegen Antisemitismus ein.
Für eine deutsche Kaffeefirma hat Ugandas Armee einst viele Familien vertrieben. Betroffene klagen seit Jahren auf Entschädigung – bis heute erfolglos.
(Nairobi) – Sudans Kriegsparteien, insbesondere die Rapid Support Forces (RSF), haben seit Beginn des aktuellen Konflikts in der sudanesischen Hauptstadt Khartum zahlreiche Vergewaltigungen begangen, einschließlich Gruppenvergewaltigungen, und andere Formen sexueller Gewalt ausgeübt, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.
An der Seite malischer Regierungskräfte kämpften Wagner-Söldner im Norden Malis. Doch die Bilanz ist vernichtend. Bis zu 80 Kämpfer kamen wohl ums Leben, der Kommandeur wurde gefangen genommen.