Lesetipp/BZ: Berliner Fotograf Akinbode Akinbiyi (Nigeria): „In Berlin fühle ich mich am wohlsten“

Lesetipp/BZ: Berliner Fotograf Akinbode Akinbiyi (Nigeria): „In Berlin fühle ich mich am wohlsten“
Wedding, Berlin, 2005, Aus der Serie: „African Quarter“, seit den 1990er Jahren © Akinbode Akinbiyi

Akinbode Akinbiyi (77) hält mit seiner Kamera das alltägliche Leben auf den Straßen fest – in Nigeria, Südafrika, Brasilien und Deutschland. Dafür erhält der Berliner Fotograf nun den Hannah-Höch-Preis. Es sind Szenen aus den Metropolen dieser Welt. Auf seinen Bildern ist nichts gestellt, hier posiert niemand. Es ist das Leben und seine Geschichten, die der Fotograf Akinbode Akinbiyi mit seiner Kamera einfängt.

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SOS Humanity: Neuer Bericht belegt Rechtsbruch und Unmenschlichkeit der EU auf dem Mittelmeer

SOS Humanity: Neuer Bericht belegt Rechtsbruch und Unmenschlichkeit der EU auf dem Mittelmeer

Berlin, Mittwoch 19 Juni 2024. Zum morgigen Weltflüchtlingstag veröffentlicht SOS Humanity heute den Bericht „Menschlichkeit über Bord“ mit Analysen zur andauernden humanitären Notsituation auf dem Mittelmeer. Der Bericht basiert auf Einsatzdaten, Zeugenberichten von aus Seenot geretteten Menschen sowie der Auswertung einer Umfrage, die an Bord des Rettungsschiffs Humanity 1 durchgeführt wurde. Dabei weist die zivile Seenotrettungsorganisation Rechtsbrüche und Menschenrechtsverletzungen seitens EU-Mitgliedstaaten nach und zeigt die unmenschlichen Folgen für schutzsuchende Menschen auf. Den Bericht finden Sie HIER.

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Lesetipp/Schwäbische: Fachkräfte dringend gesucht – Zwei Pflegekräfte aus Afrika erzählen

Lesetipp/Schwäbische: Fachkräfte dringend gesucht – Zwei Pflegekräfte aus Afrika erzählen
Symbolbild

Pflegefachkraft will in Deutschland eigentlich keiner mehr werden. Zwei Afrikaner erzählen, warum sie für den Ausbildungsplatz am ZfP sogar ihre Heimat verlassen haben. Viele Fachkräfte haben in den vergangenen Jahren die Pflege verlassen. Verwunderlich ist das nicht, denn die Pflege ist ein Knochenjob. Wer also tut sich das noch an? Wer sind die Menschen, die momentan noch voller Elan eine Ausbildung in der Pflege beginnen? Wer ist bereit, uns zu pflegen, wenn wir alt und krank sind?

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Über 300 Organisationen fordern zum Treffen von Bundeskanzler und Ministerpräsident*innen: Menschen schützen statt Asylverfahren auslagern!

Über 300 Organisationen fordern zum Treffen von Bundeskanzler und Ministerpräsident*innen: Menschen schützen statt Asylverfahren auslagern!

In einem gemeinsamen offenen Brief an Bundeskanzler Scholz und die Ministerpräsident*innen bekräftigen 309 Organisationen – von lokalen Initiativen der Flüchtlingshilfe bis hin zu bundesweiten Organisationen –, dass sie zu einer Gesellschaft gehören wollen, die fliehende Menschen menschenwürdig aufnimmt. Kurz vor deren Treffen fordert das Bündnis den Bundeskanzler und die Ministerpräsident*innen auf, die Auslagerung von Asylverfahren klar abzulehnen und sich stattdessen gemeinsam mit der Zivilgesellschaft für eine zukunftsfähige Aufnahme von Schutzsuchenden in Deutschland stark zu machen.

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Lesetipp/Tagesschau: Ruanda-Modell – Sachverständige zweifeln an Asyl-Auslagerung

Lesetipp/Tagesschau: Ruanda-Modell - Sachverständige zweifeln an Asyl-Auslagerung

Das Bundesinnenministerium hat Sachverständige befragt, inwiefern Asylverfahren in Drittstaaten wie Ruanda ausgelagert werden können. Nach Informationen von WDR, NDR und SZ haben viele der Befragten große Zweifel.

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Äthiopien: Wenn aus trockenem Boden fruchtbares Land wird

Äthiopien: Wenn aus trockenem Boden fruchtbares Land wird
Luftaufnahme einer Flussschwelle mitten in der Wüste.©GIZ

Im äthiopischen Tiefland wechseln sich Dürre und Sturzfluten ab. Das schädigt die Böden und erschwert die Landwirtschaft. Die GIZ schützt die Gebiete durch den Bau von Flussschwellen. Temperaturen über 50 Grad, monatelange Trockenheit, ausgedörrte Böden. Wenn dann doch der Regen kommt, geht er in Sturzbächen auf das Tiefland Äthiopiens nieder. Statt den Boden stetig zu wässern, tragen die Fluten die oberen Erdschichten ab und strömen unkontrolliert durch die Täler. Die Folge: zerstörte Pflanzen und Felder, die Menschen sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

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Geflüchtete Menschen brauchen Schutz – keine rassistische Hetze! – Zivilgesellschaftliche Forderungen an die Innenminister*innenkonferenz

Geflüchtete Menschen brauchen Schutz – keine rassistische Hetze! - Zivilgesellschaftliche Forderungen an die Innenminister*innenkonferenz

Mit Blick auf die Innenminister*innenkonferenz (IMK) fordern Jugendliche ohne Grenzen, PRO ASYL, Flüchtlingsrat Brandenburg und terre des hommes Deutschland mit weiteren Organisationen: Geflüchtete Menschen brauchen Schutz – keine rassistische Hetze!

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Kenia: Blutige Schießerei im Gericht in Nairobi – Richterin verstirbt

Kenia: Blutige Schießerei im Gericht in Nairobi – Richterin verstirbt
Foto: Nation Africa auf X

Am Donnerstag spielte sich im Makadara-Gericht in Nairobi eine Horrorszene ab, als ein Polizist, der offensichtlich wegen eines Urteils in Rage geraten war, das Feuer auf die Richterin Monica Kivuti eröffnete. Der Beamte wurde anschließend bei einem Feuergefecht mit anderen Mitgliedern der Sicherheitskräfte erschossen. Dieser Vorfall offenbart die wachsenden Spannungen zwischen den Ordnungskräften und dem Justizsystem in Kenia.

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Lesetipp/taz: Südafrikas neue Regierung – Kein Wandel am Kap

Lesetipp/taz: Südafrikas neue Regierung - Kein Wandel am Kap

Südafrikas ANC hat sich für einen rechten Regierungspartner entschieden – ohne sich personell zu erneuern. Das kann in eine große Krise führen. Cyril Ramaphosa bleibt Südafrikas Präsident und verfügt über eine Regierungsmehrheit. Diese Nachricht gut zwei Wochen nach dem Wahldesaster des seit dreißig Jahren regierenden ANC war keine Selbstverständlichkeit. Es ist aber auch das Einzige, was jetzt am Kap sicher ist.

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Zwangsheirat ist in der Zentralafrikanischen Republik weit verbreitet

Zwangsheirat ist in der Zentralafrikanischen Republik weit verbreitet

Zwangsheirat ist dort eine gängige Praxis. In Kpockté, einem Dorf im Nordwesten der Zentralafrikanischen Republik, werden solche nicht-einverständlichen Verbindungen von einigen Familien ohne Rücksicht auf die Meinung der Mädchen im Alter von 14 bis 17 Jahren arrangiert. Manchmal sind sie gezwungen, sich der Entscheidung der Familien zu unterwerfen, da ein „Nein“ für die Mädchen viele Konsequenzen haben kann, berichtet RFI.

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DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 24/2024: Frischer Wind?

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 24/2024: Frischer Wind?

Parlamentswahlen in Madagaskar: Am Dienstag veröffentlichte die madagassische Commission Électorale Nationale Indépendante (CENI) die vorläufigen Ergebnisse der Parlamentswahlen vom 29. Mai. Demnach erhielt die Regierungskoalition von Präsident Andry Rajoelina, Isika rehetra miaraka amin’i Andry Rajoelina (Irmar), 80 von 163 Sitzen und verlor somit knapp ihre absolute Mehrheit im Parlament. Bei den letzten Parlamentswahlen 2019 konnte sich Rajoelinas Partei Tanora Malagasy Vonona noch 84 von 151 Sitzen sichern.

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Humanitäre NGOs einzige Zeugen einer blutigen Katastrophe im zentralen Mittelmeer

Humanitäre NGOs einzige Zeugen einer blutigen Katastrophe im zentralen Mittelmeer
Fotocredit: Tess Barthes / SOS MEDITERRANEE

Am Wochenende wurde eine neue blutige Katastrophe im zentralen Mittelmeer bekannt, als NGOs auf mindestens 17 im Meer treibende Leichen aufmerksam wurden. Zwölf der Körper konnten von den zivilen Such- und Rettungsschiffen Geo Barents und Ocean Viking geborgen werden. Die Todesfälle deuten auf ein Schiffsunglück hin, bei dem eine unbekannte Zahl von Menschen gestorben ist.

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Marokko: Startschuss in Casablanca für den Bau der größten Meerwasserentsalzungsanlage Afrikas

Marokko: Startschuss in Casablanca für den Bau der größten Meerwasserentsalzungsanlage Afrikas

Marokkos Kronprinz Moulay El Hassan gab am Montag, den 10. Juni 2024, den Startschuss für den Bau der Mega-Meerwasserentsalzungsanlage in Casablanca. Die in der Gemeinde Lamharza Essahel gelegene Anlage wird die größte ihrer Art in Afrika sein und eine jährliche Produktionskapazität von 300 Millionen m3 Trinkwasser für 7,5 Millionen Menschen haben.

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