Afrika: Die Millionäre definieren Migration im Jahr 2024 neu

Afrika: Die Millionäre definieren Migration im Jahr 2024 neu

Entgegen der landläufigen Meinung ist Migration nicht nur ein Privileg der Armen. Selbst dieWohlhabendsten finden heute zwingende Gründe, Grenzen auf der Suche nach neuen Chancen, mehr Sicherheit oder einfach einer Veränderung ihrer Lebensumstände zu überschreiten. Im Jahr 2024 werden laut Henley & Partners rund 128.000 Millionäre voraussichtlich aus ihren Ländern auswandern. Der afrikanische Kontinent, mit zwei Ländern unter den Top 10 der Welt, wird voraussichtlich mehr Auswanderungen als Zuwanderungen verzeichnen.

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Russische Kriegsschiffe auf libyschem Marinestützpunkt gelandet

Russische Kriegsschiffe auf libyschem Marinestützpunkt gelandet
Symbolbild

Mehrere russische Kriegsschiffe sind kürzlich zu einem „Höflichkeitsbesuch“ auf dem Marinestützpunkt Tobruk im Osten Libyens gelandet. Der Besuch wurde am Sonntag mit einer von den Libyern organisierten Zeremonie begangen, um die russische Partnerschaft zu begrüßen. Dieser Besuch ist Teil des umfassenderen Plans Russlands, seinen Einfluss in Afrika auszuweiten.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 25/2024: Von Zustimmung und Protest

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 25/2024: Von Zustimmung und Protest

G7-Staaten wollen Zusammenarbeit mit Afrika stärken: Am Samstag endete der G7-Gipfel, der in diesem Jahr unter Italiens Vorsitz in der süditalienischen Region Apulien stattfand. Neben Themen wie dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, dem Gaza-Krieg, Klimawandel und Migration stand auch die Stärkung der Zusammenarbeit mit afrikanischen Staaten hoch oben auf der Agenda. So nahmen in diesem Jahr neben den Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten, zu denen Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten zählen, erneut Vertreterinnen und Vertreter afrikanischer Staaten sowie der Afrikanischen Union (AU) am Gipfeltreffen teil.

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Lesetipp/1und1.de: Tunesien entlässt Minister nach dem Tod Dutzender Pilger in Mekka

Lesetipp/1und1.de: Tunesien entlässt Minister nach dem Tod Dutzender Pilger in Mekka

Nachdem bei der muslimischen Pilgerfahrt in Saudi-Arabien Dutzende tunesische Pilger durch extreme Hitze ums Leben gekommen sind, hat Tunesiens Präsident Kais Saied seinen Minister für religiöse Angelegenheiten, Brahim Schaibi, entlassen. Das erklärte das Büro des Präsidenten am Freitagabend. Der Schritt erfolgte, nachdem Schaibi den Tod von 49 tunesischen Pilgern bestätigt hatte und damit auf Kritik gestoßen war.

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Südafrikanischer Abgeordneter wegen rassistischer Äußerungen suspendiert

Südafrikanischer Abgeordneter wegen rassistischer Äußerungen suspendiert
Meldung der SAHRC auf X

Ein südafrikanischer Abgeordneter wurde von seiner Partei, der Demokratischen Allianz (DA), suspendiert, nachdem eine Reihe alter Clips im Internet aufgetaucht war, in denen er sich rassistisch über Schwarze äußert. Renaldo Gouws hatte zunächst behauptet, eines der Videos sei gefälscht und dies bestritten, doch in einer am Donnerstag von der DA veröffentlichten Erklärung hieß es, das Video sei „echt und keine Fälschung“. In dem Video verwendet Gouws, der in der vergangenen Woche im Parlament vereidigt wurde, wiederholt eine für Schwarzafrikaner typische Beleidigung sowie das N-Wort und ruft dazu auf, Schwarze zu töten, berichtet die BBC.

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Putin: in welchen afrikanischen Ländern würde er bei Einreise verhaftet?

Putin: in welchen afrikanischen Ländern würde er bei Einreise verhaftet?

Anlässlich der aktuellen Asienrundreise des Kreml-Chefs hat das Portal news.de eine Aufstellung erstellt, wo er denn bei einer eventuellen Einreise verhaftet würde. Dem Kreml-Chef droht demzufolge in über 100 Ländern der Knast, und obwohl er sich ja in manchen afrikanischen Ländern durchaus einer gewissen Beliebtheit erfreut, gibt’s eine ganze Reihe afrikanischer Staaten, die nicht zimperlich mit ihm umgehen würden.

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Präsident von Burkina Faso: Da ist er wieder – und beschimpft die westliche „Lügenpresse“

Präsident von Burkina Faso: Da ist er wieder – und beschimpft die westliche „Lügenpresse“

Ibrahim Traoré kehrt nach einer trüben Woche, die von Fragen und Verwirrung geprägt war, ins Rampenlicht zurück. Der Hauptmann leitete nicht nur den auf gestrigen Donnerstag verschobenen Ministerrat, sondern machte auch einen Auftritt bei der Radio Télévision du Burkina (RTB), Schauplatz eines „Schießzwischenfalls“ am 12. Juni 2024.  

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IPG-Journal/Westafrika/Online-Content: Zur Selbstzensur gezwungen

IPG-Journal/Westafrika/Online-Content: Zur Selbstzensur gezwungen

In ganz Westafrika kommt es verstärkt zu einer neuen Methode autoritärer Übergriffe. Angesichts von bewaffneten Konflikten, Militärputschen, Wahlmanipulation und Gewalt erlebt die Region einen Demokratierückgang. Darüber hinaus greifen einige repressive Regierungen zunehmend auf Gesetze zur Moderation von Online-Content zurück, um die Presse mundtot zu machen und die freie Meinungsäußerung im Internet zu unterdrücken.

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Burkina Faso: Verschiebung des Ministerrats, Übergangspräsident Traoré „versteckt“

Burkina Faso: Verschiebung des Ministerrats, Übergangspräsident  Traoré "versteckt"
Wo steckt Traoré?

Es war eine RFI-Meldung, über die wir bereits am Dienstag, den 18. Juni, berichtet haben: In den letzten Tagen sind zwischen 80 und 120 malische Soldaten und russische Wagner-Soldaten in Ouagadougou eingetroffen. Die Lage in Burkina Faso ist seit dem Angriff in Mansila am Dienstag, den 11. Juni, unübersichtlich. So sehr, dass der für Mittwochmorgen, den 19. Juni, geplante Ministerrat nicht stattfand, berichtet RFI nun heute.

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Nigers Ex-Präsident droht nun Strafverfolgung

Nigers Ex-Präsident droht nun Strafverfolgung

Die neue Regierung Nigers hat die Immunität des ehemaligen Präsidenten aufgehoben, die ihn vor Strafverfolgung schützte. Das oberste Gericht der Junta-Regierung hat dieses Urteil gefällt, so dass Mohamed Bazoum (Foto), der abgesetzte Staatschef, nun einem möglichen Prozess ausgeliefert ist. Dem ehemaligen Staatschef wurde vorgeworfen, er habe versucht, mit Frankreich zusammenzuarbeiten, um die Regierung zu untergraben.

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Lesetipp/ Westfälischer Anzeiger: Folgen des Ukraine-Kriegs – Ghanas Präsident nennt Afrika „größtes Opfer“ von Russlands Überfall

Lesetipp/ Westfälischer Anzeiger: Folgen des Ukraine-Kriegs - Ghanas Präsident nennt Afrika „größtes Opfer“ von Russlands Überfall
Foto: X

Signal an Wladimir Putin: Ein afrikanischer Präsident berichtet von verheerenden Folgen des russischen Krieges gegen die Ukraine für seinen Kontinent. Im Fokus stehen Getreide und Mais. Der ghanaische Präsident Nana Addo Dankwa Akufo-Addo /Foto) reihte sich ein unter jene internationale Diplomaten, die im Ukraine-Krieg auf eine Chance für den Frieden pochen. Der 80-jährige Politiker meinte in einem Schlussfazit zu dem internationalen Treffen an dem großen See bei Luzern, dass Afrika in vielerlei Hinsicht das „größte Opfer“ des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieges gegen die Ukrainer sei.

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Burkina Faso: Malische Soldaten und russische Wagner-Söldner in der Hauptstadt Ouagadougou eingetroffen

Burkina Faso: Malische Soldaten und russische Wagner-Söldner in der Hauptstadt Ouagadougou eingetroffen
Macht sich rar: Hauptmann Ibrahim Traoré

Die Lage in Burkina ist seit dem Angriff auf Mansila am 11. Juni, bei dem mehr als 100 burkinische Soldaten von Jnim-Dschihadisten getötet und einige von ihnen als Geiseln genommen wurden, unübersichtlich. Nach diesem Massaker, zu dem sich die burkinischen Übergangsbehörden bislang nicht geäußert haben, kam es in Teilen der Armee zu Unmut. Am vergangenen Mittwoch wurde eine Granate auf das Hauptquartier des staatlichen Fernsehens abgefeuert, deren Herkunft nach wie vor mysteriös ist. Der Übergangspräsident, Hauptmann Ibrahim Traoré, ließ sich am Sonntag anlässlich des Tabaski-Festes kurz blicken, ohne sich zu äußern. Dies schürt nur noch mehr Fragen über seine Situation. In diesem Zusammenhang wurden nach unseren Informationen Soldaten von Mali nach Ouagadougou transportiert, berichtet RFI.

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