
Im Osten der DR Kongo erobern die M23-Rebellen mehrere Städte und blasen zum Sturz von Präsident Tshisekedi. Hunderttausende Menschen auf der Flucht.
Lesetipp/taz: Kongos Rebellen feiern Durchbruch: „Schließt euch der Revolution an!“ weiterlesen
Im Osten der DR Kongo erobern die M23-Rebellen mehrere Städte und blasen zum Sturz von Präsident Tshisekedi. Hunderttausende Menschen auf der Flucht.
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Sie trägt zur Instabilität bei, die laut dem AFRICOM-Chef nun auch die westafrikanische Küste zu erfassen droht. Afrikanische Verteidigungspolitiker seien „laufend“ und zunehmend besorgt über die destabilisierende Wirkung russischer Desinformation, sagte der Kommandeur des US-Afrika-Kommandos am Donnerstag auf der Konferenz der afrikanischen Verteidigungsminister in Botswana.
Afrikanische Regierungen zeigen sich zunehmend besorgt über russische Desinformation weiterlesenMachtsicherung per Verfassungsreform: Togos Präsident (Foto) schürt Chaos. In der Hauptstadt Lomé brauen sich Unruhen zusammen.


Kigali bestreitet, dass seine Soldaten in der DR Kongo kämpfen. Todesanzeigen im Internet zeichnen jedoch ein anderes Bild.
Lesetipp/infosperber: Asyl-Partner Ruanda vertuscht einen Krieg weiterlesen
In einem „Kurzum“ erklärt die Konrad Adenauer Stiftung Aktuelles und Hintergründe: Die Proteste gegen die geplanten Steuererhöhungen in Kenia sind am Dienstag eskaliert als Demonstranten das Parlament in Nairobi stürmten. Unter anderem wurde das Büro des Gouverneurs in Brand gesteckt und zahlreiche Politiker mussten evakuiert werden. Bei den Ausschreitungen kam es bereits zu mehreren Todesfällen. Seit Amtsantritt der derzeitigen kenianischen Regierung unter Präsident Ruto im Jahr 2022 kämpft diese mit einer enormen Staatsverschuldung und versucht sich daher an einer Konsolidierung des Staatshaushalts.
Alles zum Thema „Die Republik Kenia in Aufruhr“ weiterlesen
Nach einer blutigen Eskalation mit mehr als zwanzig Toten knickt die kenianische Regierung überraschend ein: Sie zieht ein umstrittenes Finanzgesetz zurück und sucht den Dialog mit der Jugend.
Lesetipp/NZZ: Ruto gibt nach – Gen-Z-Proteste in Kenia bringen die Steuerpläne der Regierung zu Fall weiterlesen
Die kenianische Aktivistin Auma Obama, Schwester des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama, wurde in Kenia mit Tränengas angegriffen. Dies geschah am Dienstag, als die Aktivistin dem Sender CNN ein Interview gab und dabei ihr Recht auf Protest wahrnahm. Sie betonte, dass die jungen Kenianer einfach nur ihren Unmut äußern wollten, aber von den kenianischen Behörden aggressiv angegriffen würden.
Kenia: Obamas Schwester zeigt sich solidarisch mit kenianischen Jugendlichen und wird mit Tränengas angegriffen weiterlesen
In Kenia sind die Proteste gegen die Regierung eskaliert, das Parlament wurde gestürmt, es gab Tote. Demonstriert haben vor allem junge Menschen. Es ist ein Tag, der das Land verändern wird – und auch für den Westen Konsequenzen hat.
Lese-/Audiotipp/Der Spiegel: Proteste in Kenia – Darling des Westens, verhasst im eigenen Land weiterlesen
Berlin: (hib/HAU) Bei einer öffentlichen Anhörung des Auswärtigen Ausschusses zum Thema „Der Einsatz von privaten Sicherheits- und Militärdienstleistern in bewaffneten Konflikten“ am Montag haben die geladenen Sachverständigen deutlich gemacht, dass insbesondere die russische Firma Wagner kein rein privates Militärunternehmen ist, sondern „einen klaren Kampfauftrag durch den russischen Staat“ hat, wie Susanne Conrad, Referentin für Recht und Sicherheit in der Abteilung Subsahara-Afrika bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, sagte.
Bundestagsanhörung: Russische Einflussnahme in Afrika durch Militärdienstleister weiterlesen
In Mauretanien stehen am 29. Juni 2024 die Präsidentschaftswahlen an. Trotz der allgemeinen Erwartungen, dass der amtierende Präsident Mohamed Ould Ghazouani erneut gewählt wird, bleibt eine politische Anspannung, auch für die Partner in Europa. Denn in der von Putschen geprägten Sahelregion hat Mauretanien in den letzten Jahren für die EU an Bedeutung gewonnen.
KAS-Länderbericht: Präsidentschaftswahlen 2024 in Mauretanien – Hoffnungsträger in der Sahelregion weiterlesen
Die „Marokkanische Front zur Unterstützung Palästinas und gegen Normalisierung“ protestierte scharf gegen die Aufnahme eines israelischen Kriegsschiffs im Hafen von Tanger am 6. Juni 2024. Das Schiff, die INS Komemiyut, legte an, um sich mit Treibstoff und Proviant zu versorgen, bevor es seine Fahrt zum Hafen von Haifa fortsetzte. Diese Aktion wirft die Frage auf, wie sich König Mohammed VI. (Foto) im israelisch-palästinensischen Konflikt positioniert, zwischen historischer Unterstützung für das palästinensische Volk und einer Politik der Normalisierung der Beziehungen zwischen Marokko und Israel.
Marokkos König im Zentrum einer Kontroverse wegen Betankung eines israelischen Schiffes im Hafen von Tanger weiterlesen
Mehr als zehn Millionen Menschen sind im Sudan auf der Flucht: Diese Menschen haben sich im März in den benachbarten Südsudan gerettet. Der Sudan-Experte Roman Deckert spricht im Interview über die dramatische Lage im Sudan, die tödliche Rolle der Golfstaaten und erklärt, was der Westen tun könnte, um den Menschen dort zu helfen.
Lesetipp/FR: Experte zum Krieg im Sudan: „Die Emirate sind der Haupt-Kriegstreiber“ weiterlesen
Die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, Luise Amtsberg, reist vom 24.-28. Juni in die Demokratische Republik Kongo. In Ostkongo werden Treffen mit Organisationen der Zivilgesellschaft im Vordergrund stehen, sowie Gespräche mit lokalen und internationalen humanitären Organisationen. Bei einem Treffen mit UN-Institutionen zum Flüchtlingsschutz wird vor allem die Lage für Binnenvertriebene erörtert werden.
Menschenrechtsbeauftragte reist in die Demokratische Republik Kongo weiterlesen
Die Sahelzone, eine Region, die lange Zeit als westliches Einflussgebiet galt, erlebt derzeit eine große Veränderung ihrer geopolitischen Bündnisse. Frankreich, das historisch in Mali, Niger und Burkina Faso präsent war, hat seinen Einfluss schrittweise verloren. Der 18. Februar 2022 markiert einen Wendepunkt, als der Abzug der französischen Truppen aus Mali begann, nachdem Vorwürfe laut wurden, dass sie bilaterale Abkommen zur Terrorismusbekämpfung nicht eingehalten hätten. Diese Entscheidung ist Teil eines umfassenderen Abzugs, der auch die Beendigung der militärischen Ausbildungsmission der Europäischen Union nach mehr als elf Jahren Einsatz einschließt. Die jüngsten Ereignisse in Niger, mit der Absetzung von Präsident Mohamed Bazoum am 26. Juli 2023, bestätigen diesen Trend zur Selbstbestimmung.
Italienische Presse: USA zunehmend besorgt über die Ausweitung des russischen Einflusses in Afrika weiterlesen
Mehrere russische Kriegsschiffe sind kürzlich zu einem „Höflichkeitsbesuch“ auf dem Marinestützpunkt Tobruk im Osten Libyens gelandet. Der Besuch wurde am Sonntag mit einer von den Libyern organisierten Zeremonie begangen, um die russische Partnerschaft zu begrüßen. Dieser Besuch ist Teil des umfassenderen Plans Russlands, seinen Einfluss in Afrika auszuweiten.
Russische Kriegsschiffe auf libyschem Marinestützpunkt gelandet weiterlesen