Lesetipp/Vatican News: Die Opfer von Boko Haram – Drei Frauen aus Kamerun berichten

Lesetipp/Vatican News: Die Opfer von Boko Haram - Drei Frauen aus Kamerun berichten
Symbolfoto

Seit 2013 ist die politische Lage in Kamerun instabil. Im Norden des Landes wird die Bevölkerung von der islamistischen Terrormiliz Boko Haram bedroht. Obwohl kein offizieller Bericht über die genaue Zahl der Todesopfer vorliegt, steht jetzt schon fest, dass Frauen den höchsten Preis für diesen Krieg zahlen. Ihr Lebenswille ist dennoch ungebrochen. Es ist die Geschichte von drei Frauen mit unterschiedlichen Hintergründen, aber einem Lebensweg, der eine ähnliche Wendung genommen hat. Denn eines haben sie gemeinsam: sie alle wurden Opfer der Gräueltaten der Terrorsekte Boko Haram. Und sie alle haben ihr Martyrium in Kolofata, einem Ort im hohen Norden Kameruns, im Herzen Afrikas, erlitten.

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Lesetipp/Spiegel/Millenniumsdörfer: Nicht einmal Angelina Jolie konnte Afrika retten

Lesetipp/Spiegel/Millenniumsdörfer: Nicht einmal Angelina Jolie konnte Afrika retten

Mehr als eine Billion Euro Entwicklungshilfe ist in den vergangenen 30 Jahren nach Afrika geflossen. Die Armut ist geblieben. In einem kleinen Dorf im Westen Kenias lässt sich erahnen, warum das so ist. Es kann sich niemand an Angelina Jolie erinnern. Schulterzucken, ratlose Blicke: »Angelina wer?« Es ist, als wäre sie nie dagewesen, vor fast 20 Jahren. Eine der berühmtesten Schauspielerinnen der Welt in einem kleinen Dorf in Kenia, ein Auftritt, der international Schlagzeilen machte. Nur hier, in Sauri Village, hat er keinerlei Spuren hinterlassen.

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Italienische Presse: USA zunehmend besorgt über die Ausweitung des russischen Einflusses in Afrika

Italienische Presse: USA zunehmend besorgt über die Ausweitung des russischen Einflusses in Afrika

Die Sahelzone, eine Region, die lange Zeit als westliches Einflussgebiet galt, erlebt derzeit eine große Veränderung ihrer geopolitischen Bündnisse. Frankreich, das historisch in Mali, Niger und Burkina Faso präsent war, hat seinen Einfluss schrittweise verloren. Der 18. Februar 2022 markiert einen Wendepunkt, als der Abzug der französischen Truppen aus Mali begann, nachdem Vorwürfe laut wurden, dass sie bilaterale Abkommen zur Terrorismusbekämpfung nicht eingehalten hätten. Diese Entscheidung ist Teil eines umfassenderen Abzugs, der auch die Beendigung der militärischen Ausbildungsmission der Europäischen Union nach mehr als elf Jahren Einsatz einschließt. Die jüngsten Ereignisse in Niger, mit der Absetzung von Präsident Mohamed Bazoum am 26. Juli 2023, bestätigen diesen Trend zur Selbstbestimmung.

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Afrika: Die Millionäre definieren Migration im Jahr 2024 neu

Afrika: Die Millionäre definieren Migration im Jahr 2024 neu

Entgegen der landläufigen Meinung ist Migration nicht nur ein Privileg der Armen. Selbst dieWohlhabendsten finden heute zwingende Gründe, Grenzen auf der Suche nach neuen Chancen, mehr Sicherheit oder einfach einer Veränderung ihrer Lebensumstände zu überschreiten. Im Jahr 2024 werden laut Henley & Partners rund 128.000 Millionäre voraussichtlich aus ihren Ländern auswandern. Der afrikanische Kontinent, mit zwei Ländern unter den Top 10 der Welt, wird voraussichtlich mehr Auswanderungen als Zuwanderungen verzeichnen.

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Russische Kriegsschiffe auf libyschem Marinestützpunkt gelandet

Russische Kriegsschiffe auf libyschem Marinestützpunkt gelandet
Symbolbild

Mehrere russische Kriegsschiffe sind kürzlich zu einem „Höflichkeitsbesuch“ auf dem Marinestützpunkt Tobruk im Osten Libyens gelandet. Der Besuch wurde am Sonntag mit einer von den Libyern organisierten Zeremonie begangen, um die russische Partnerschaft zu begrüßen. Dieser Besuch ist Teil des umfassenderen Plans Russlands, seinen Einfluss in Afrika auszuweiten.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 25/2024: Von Zustimmung und Protest

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 25/2024: Von Zustimmung und Protest

G7-Staaten wollen Zusammenarbeit mit Afrika stärken: Am Samstag endete der G7-Gipfel, der in diesem Jahr unter Italiens Vorsitz in der süditalienischen Region Apulien stattfand. Neben Themen wie dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, dem Gaza-Krieg, Klimawandel und Migration stand auch die Stärkung der Zusammenarbeit mit afrikanischen Staaten hoch oben auf der Agenda. So nahmen in diesem Jahr neben den Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten, zu denen Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten zählen, erneut Vertreterinnen und Vertreter afrikanischer Staaten sowie der Afrikanischen Union (AU) am Gipfeltreffen teil.

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Lesetipp/1und1.de: Tunesien entlässt Minister nach dem Tod Dutzender Pilger in Mekka

Lesetipp/1und1.de: Tunesien entlässt Minister nach dem Tod Dutzender Pilger in Mekka

Nachdem bei der muslimischen Pilgerfahrt in Saudi-Arabien Dutzende tunesische Pilger durch extreme Hitze ums Leben gekommen sind, hat Tunesiens Präsident Kais Saied seinen Minister für religiöse Angelegenheiten, Brahim Schaibi, entlassen. Das erklärte das Büro des Präsidenten am Freitagabend. Der Schritt erfolgte, nachdem Schaibi den Tod von 49 tunesischen Pilgern bestätigt hatte und damit auf Kritik gestoßen war.

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Südafrikanischer Abgeordneter wegen rassistischer Äußerungen suspendiert

Südafrikanischer Abgeordneter wegen rassistischer Äußerungen suspendiert
Meldung der SAHRC auf X

Ein südafrikanischer Abgeordneter wurde von seiner Partei, der Demokratischen Allianz (DA), suspendiert, nachdem eine Reihe alter Clips im Internet aufgetaucht war, in denen er sich rassistisch über Schwarze äußert. Renaldo Gouws hatte zunächst behauptet, eines der Videos sei gefälscht und dies bestritten, doch in einer am Donnerstag von der DA veröffentlichten Erklärung hieß es, das Video sei „echt und keine Fälschung“. In dem Video verwendet Gouws, der in der vergangenen Woche im Parlament vereidigt wurde, wiederholt eine für Schwarzafrikaner typische Beleidigung sowie das N-Wort und ruft dazu auf, Schwarze zu töten, berichtet die BBC.

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Putin: in welchen afrikanischen Ländern würde er bei Einreise verhaftet?

Putin: in welchen afrikanischen Ländern würde er bei Einreise verhaftet?

Anlässlich der aktuellen Asienrundreise des Kreml-Chefs hat das Portal news.de eine Aufstellung erstellt, wo er denn bei einer eventuellen Einreise verhaftet würde. Dem Kreml-Chef droht demzufolge in über 100 Ländern der Knast, und obwohl er sich ja in manchen afrikanischen Ländern durchaus einer gewissen Beliebtheit erfreut, gibt’s eine ganze Reihe afrikanischer Staaten, die nicht zimperlich mit ihm umgehen würden.

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Präsident von Burkina Faso: Da ist er wieder – und beschimpft die westliche „Lügenpresse“

Präsident von Burkina Faso: Da ist er wieder – und beschimpft die westliche „Lügenpresse“

Ibrahim Traoré kehrt nach einer trüben Woche, die von Fragen und Verwirrung geprägt war, ins Rampenlicht zurück. Der Hauptmann leitete nicht nur den auf gestrigen Donnerstag verschobenen Ministerrat, sondern machte auch einen Auftritt bei der Radio Télévision du Burkina (RTB), Schauplatz eines „Schießzwischenfalls“ am 12. Juni 2024.  

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IPG-Journal/Westafrika/Online-Content: Zur Selbstzensur gezwungen

IPG-Journal/Westafrika/Online-Content: Zur Selbstzensur gezwungen

In ganz Westafrika kommt es verstärkt zu einer neuen Methode autoritärer Übergriffe. Angesichts von bewaffneten Konflikten, Militärputschen, Wahlmanipulation und Gewalt erlebt die Region einen Demokratierückgang. Darüber hinaus greifen einige repressive Regierungen zunehmend auf Gesetze zur Moderation von Online-Content zurück, um die Presse mundtot zu machen und die freie Meinungsäußerung im Internet zu unterdrücken.

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Burkina Faso: Verschiebung des Ministerrats, Übergangspräsident Traoré „versteckt“

Burkina Faso: Verschiebung des Ministerrats, Übergangspräsident  Traoré "versteckt"
Wo steckt Traoré?

Es war eine RFI-Meldung, über die wir bereits am Dienstag, den 18. Juni, berichtet haben: In den letzten Tagen sind zwischen 80 und 120 malische Soldaten und russische Wagner-Soldaten in Ouagadougou eingetroffen. Die Lage in Burkina Faso ist seit dem Angriff in Mansila am Dienstag, den 11. Juni, unübersichtlich. So sehr, dass der für Mittwochmorgen, den 19. Juni, geplante Ministerrat nicht stattfand, berichtet RFI nun heute.

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