Präsidentin Suluhu hat in Tansania vieles zum Guten verändert. Doch seit einigen Monaten müssen ihre Kritiker um ihr Leben fürchten. Die tansanische Präsidentin kämpft um ihr Amt und drangsaliert dabei politische Gegner.
Mit einer Küstenlinie von mehr als 3.500 km ist Marokko weltweit der führende Exporteur von Sardinen und verfügt über eine starke industrielle Fischereiflotte, die nicht nur in eigenen Gewässern, sondern auch in den umstrittenen Gebieten der Westsahara, reich an Fischressourcen, aktiv ist. Doch diese Nutzung steht zunehmend unter rechtlichem und ökologischem Druck, begleitet von Vorwürfen missbräuchlicher Verwaltung in den grenzüberschreitenden Gewässern, die mit Algerien geteilt werden.
Die meisten Kameruner kennen nur einen Präsidenten: Paul Biya. Gerade erst war der 91-Jährige wochenlang von der Bildfläche verschwunden. Noch immer ist kein Nachfolger in Sicht – was vielen große Sorgen bereitet.
Die Zentralafrikanische Republik sei eine Art Pilotprojekt von Russlands Afrika-Politik, erklärt Dimitri Sytyi im DW-Interview. Der Leiter des russischen Kulturzentrums in Bangui steht der Söldnergruppe Wagner nah.
Dient Ghana, eine Insel der Stabilität in einer von Terrorismus geplagten Region, als Rückzugsgebiet für Dschihadisten, die in Burkina Faso operieren? Dies geht aus einem Artikel der Nachrichtenagentur Reuters hervor, dem RFI nachgegangen ist. Anonyme Quellen sagten der Agentur, dass das Land bei Übergriffen von Aufständischen, die sich auf seinem Territorium versorgen wollen, ein Auge zudrücken würde.
Südafrika betrachte Russland als einen geschätzten Verbündeten, erklärte Präsident Cyril Ramaphosa während eines bilateralen Treffens mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Dienstag. Das Treffen fand am Vorabend des BRICS-Gipfels der aufstrebenden Volkswirtschaften statt, der in der russischen Stadt Kasan abgehalten wird, wie Reuters berichtete.
Inmitten des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hat Putin längst einen anderen Kontinent fest im Blick: Afrika. Es geht um Rohstoffe, Rüstungsdeals, internationale Anerkennung – und darum, den Westen zurückzudrängen. Wie geht Russland dabei vor? Welche Rolle spielen Söldner? Und: geht diese Strategie auf?
In einem Afrika, das zunehmend zum Schauplatz eines globalen Wettstreits um Einfluss wird, intensiviert Indien seine Präsenz, um die wachsende Dominanz Chinas zu kontern.
Am 15. Oktober 2024 hat Niger mehrere historische Orte in der Hauptstadt Niamey umbenannt, darunter auch Straßen und Denkmäler mit französischen Namen. Dies soll seine Unabhängigkeit und nationale Identität bekräftigen und ist Teil einer breiteren Bewegung, die koloniale Symbole ablehnt und die nigrische Geschichte und Kultur rehabilitieren will.
Die unerwartete Unterstützung der europäischen extremen Rechten für die „Marokkanität“ der Westsahara wirft Fragen auf, da Marokko verdächtigt wird, bei seinen Einflussnahmen auf die Europaabgeordneten zu weit gegangen zu sein, um seine Interessen im Europäischen Parlament zu verteidigen. Während der Europäische Gerichtshof (EuGH) kürzlich Handelsabkommen mit den besetzten sahrauischen Gebieten annullierte, setzen sich weiterhin politische Figuren, die den extrem rechten Gruppen wie Viktor Orbáns Les Patriotes und Jordan Bardella sowie der ECR-Gruppe, in der auch ehemalige Mitglieder der Partei von Éric Zemmour sitzen, für Rabat ein. Eine zweifelhafte Zweckallianz.
Ägypten hat die „Behauptungen“ des Anführers der sudanesischen Paramilitärs dementiert, es habe im Sudan Luftangriffe gegen seine Streitkräfte durchgeführt, die sich seit dem 15. April 2023 im Krieg mit der regulären Armee des Landes befinden. Das Außenministerium antwortete in einer Pressemitteilung auf die Anschuldigungen von General Hemedti, dem Anführer dieser Paramilitärs, berichtet RFI.
Auffällig ruhig schaut man zu, wie die für die USA wichtigen Emirate vom Tschad aus die RSF-Miliz in Darfur mit Waffen beliefern – und damit den Krieg im Sudan befeuern. Ein Besuch.
Außenminister Taye Atske Selassie wurde am Montag, den 7. Oktober, vom Parlament zum Nachfolger von Sahle-Work Zewde gewählt, der ersten Frau, die dieses Ehrenamt innehatte. Die Amtszeit von Sahle-Work Zewde wird Ende des Monats offiziell enden.
Milizenführer Hemeti und Armeechef al Burhan stehen sich im Sudan feindlich gegenüber. Obwohl sie grausamste Kriegsverbrechen begehen, sind die meisten Hilfsorganisationen aus dem Land abgezogen. Auch Deutschland ignoriert den Krieg weitgehend – dabei ist er entscheidend für die Sicherheitslage in Europa.