Ruth Weiss – Zeitzeugin wird 100 Jahre

Am 26. Juli 1924 wurde Ruth Weiss in Fürth geboren, wegen des bedrohlichen Antisemitismus der Nazis floh sie mit ihrer Mutter und Schwester 1936 nach Südafrika, ihr Vater war kurz zuvor nach Johannesburg emigriert. Dort wurde sie mit Antisemitismus und Rassismus der weißen Minderheitenregierung konfrontiert. Als Wirtschaftsjournalistin kritisierte sie das 1948 etablierte Apartheidregime und wurde daraufhin des Landes verwiesen. Danach leitete sie Zeitungsredaktionen in den Nachbarländern Südafrikas und behauptete sich in einer Männerdomäne. Ihr besonderes Interesse galt den Frauen, die für politische Unabhängigkeit und Gleichberechtigung kämpften. Im Alter kam sie nach Europa zurück; bis heute setzt sich die Zeitzeugin als Autorin und Rednerin gegen Antisemitismus ein.

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Eine traditionelle Hochzeit in Gabun: eine Feier von Liebe und Kultur

Eine traditionelle Hochzeit in Gabun: eine Feier von Liebe und Kultur
Eingang zum Hochzeitsdorf

In Gabun ist die Hochzeit weit mehr als nur ein Ereignis. Sie ist eine Reise in das Herz einer reichen Kultur, in der sich Liebe und Traditionen verweben. Wie wird diese Verbindung gefeiert? Tauchen Sie ein mit mir in diese einzigartige Hochzeitszeremonie!

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Chinesischer Autohersteller schließt Partnerschaft mit kenianischer Firma zum Bau eines Elektrofahrzeug-Montagewerks

Chinesischer Autohersteller schließt Partnerschaft mit kenianischer Firma zum Bau eines Elektrofahrzeug-Montagewerks
Der Tigo, ein SUV von Chery

Die chinesischen Automobilhersteller drängen auch auf den afrikanischen Markt: das Unternehmen Chery hat am Samstag ein Partnerschaftsabkommen mit dem kenianischen Unternehmen Afrigreen Automobile unterzeichnet, um in dem ostafrikanischen Land ein Montagewerk für die Produktion von Elektrofahrzeugen (EVs) zu errichten.

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Lesetipp/hl1-tv: Forscher finden Hinweise auf frühe Menschen im Senegal, Kamerun und Malawi

Lesetipp/hl1-tv: Forscher finden Hinweise auf frühe Menschen im Senegal, Kamerun und Malawi

Seit Jahrzehnten glauben Wissenschaftler, die den frühneuzeitlichen Menschen erforschen, dass unsere Vorfahren zunächst nur kleine Gebiete Afrikas, die Savannen im Osten und Süden des Kontinents, bewohnten und dann nach Norden nach Asien, Europa und darüber hinaus zogen. Dieser Ansicht nach überholten die frühen Menschen West- und Zentralafrika, insbesondere die tropischen Wälder. Diese Gebiete seien dieser Argumentation zufolge erst viel später besiedelt worden.

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Lesetipp/euronews: Türkei stationiert Truppen in Somalia

Lesetipp/euronews: Türkei stationiert Truppen in Somalia

Seit über zehn Jahren engagiert sich die Türkei mit Ausbildungs- und Beratungsmissionen militärisch in Somalia, das sich gegen die radikalislamistische Al-Shabab-Miliz wehrt. Jetzt sollen Truppen in Somalia stationiert werden. Die Türkei will vor der Küste auch nach Öl und Gas suchen. Das türkische Parlament hat die Entsendung von Streitkräften nach Somalia gebilligt.

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HRW/Sudan: Weitverbreitete sexuelle Gewalt in der Hauptstadt

HRW/Sudan: Weitverbreitete sexuelle Gewalt in der Hauptstadt

(Nairobi) – Sudans Kriegsparteien, insbesondere die Rapid Support Forces (RSF), haben seit Beginn des aktuellen Konflikts in der sudanesischen Hauptstadt Khartum zahlreiche Vergewaltigungen begangen, einschließlich Gruppenvergewaltigungen, und andere Formen sexueller Gewalt ausgeübt, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.

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Lesetipp/NZZ: «Afrika braucht keine Dekolonisierungsdiskurse», sagt der in Nigeria geborene Professor Olúfẹ́mi Táíwò

Lesetipp/NZZ: «Afrika braucht keine Dekolonisierungsdiskurse», sagt der in Nigeria geborene Professor Olúfẹ́mi Táíwò

Praktiken wie Kinderheirat oder religiöser Obskurantismus seien auf kein Kolonialerbe zurückzuführen: In «Against Decolonisation» rechnet Táíwò mit der Obsession ab, alles auf westliche Einflüsse zurückführen zu wollen.

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Lesetipp/ntv: Rauswurf des Westens – So unterwandert Russland die Länder der Sahelzone

Lesetipp/ntv: Rauswurf des Westens - So unterwandert Russland die Länder der Sahelzone

Russlands Einfluss in Afrika wächst. Die Militärregierungen in Mali, Burkina Faso und Niger wenden sich vom Westen ab. Die instabile Lage nutzt Russland aus, schickt Waffen, Kriegsgerät und Wagner-Söldner. Der blutige Handel bringt Geld für den Ukraine-Krieg.

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Vereinte Nationen und AU schließen sich zusammen, um Afrikas Wirtschaft anzukurbeln

Vereinte Nationen und AU schließen sich zusammen, um Afrikas Wirtschaft anzukurbeln

Die Global Africa Business Initiative (GABI) ist eine neue Partnerschaft, die auf dem Rahmenwerk der Afrikanischen Union und der Vereinten Nationen zur Umsetzung der Agenda 2063 der Afrikanischen Union und der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Agenda 2030) aufbaut.

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Lesetipp/RP: Nie umgesetzter Ruanda-Asylpakt kostete 830 Millionen Euro

Lesetipp/RP: Nie umgesetzter Ruanda-Asylpakt kostete 830 Millionen Euro
Yvette Cooper, Foto: X

Die ehemalige Regierung von Großbritannien wollte irregulär ins Land gekommene Migranten ungeachtet ihrer Herkunft nach Ruanda abschieben – ohne Rückfahrschein. Umgesetzt wurden die Pläne nie. Die Kosten für die Steuerzahler waren dennoch enorm.

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Humanitäre Krise: Elfenbeinküste schickt burkinische Flüchtlinge zurück

Humanitäre Krise: Elfenbeinküste schickt burkinische Flüchtlinge zurück

Die plötzliche Abschiebung von 173 burkinischen Flüchtlingen durch die Elfenbeinküste führt zu Spannungen und Fragen über die Einhaltung humanitärer Standards. Die Situation zwischen der Côte d’Ivoire und Burkina Faso hat sich mit dieser Abschiebung an der Grenze dramatisch zugespitzt. Diese Menschen, überwiegend Frauen und Kinder, wurden ohne Vorwarnung oder offizielle Erklärung zurückgewiesen, was in der internationalen Gemeinschaft eine Schockwelle auslöste und Fragen über die Einhaltung humanitärer Konventionen aufwarf.

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