Die Anhörung war im Mai aufgrund von „Sicherheitsstörungen“ verschoben worden. Die südafrikanische Partei ANC hat nun den Termin für die Disziplinaranhörung des ehemaligen Präsidenten Jacob Zuma auf Mittwoch, den 17. Juli 2024, festgelegt.
Die Armee im Tschad gab am 1. Juli, bekannt, dass sie „70 Terroristen“ eliminiert und fünf Lager und einen Stützpunkt zerstört habe. Die Nachfolgegruppen der Terrorgruppe Boko Haram bekämpfen sich dort weiterhin und greifen Zivilisten an. Nach Angaben des Generalstabs der Streitkräfte handelte es sich um die Militäroperation eines Kommandos der schnellen Eingreiftruppe (Fir), einer neu geschaffenen Eliteeinheit, deren Existenz jedoch zum ersten Mal öffentlich bekannt wurde, berichtet RFI.
Moataz wollte eine Klinik eröffnen, Ahmed ein Hotel. Nun planen die jungen Sudanesen aus Flüchtlingslagern ihre Reise nach Europa. Der Krieg im Sudan hat auch viele Studenten und gut Ausgebildete zu Flüchtlingen gemacht. Zwei Porträts von jungen Sudanesen, die ihre Zukunft verloren haben – aber auch die Angst.
Biniam Girmay, am 2. April 2000 in Asmara geboren, ist ein erfolgreicher und nicht nur in seinem Land sehr populärer eritreischer Radrennfahrer. 2018 wurde er Junioren-Afrikameister und 2022 zum dritten Mal in Folge zu Afrikas Radsportler des Jahres gewählt. Er hatte gerade als erster schwarzer Afrikaner eine Etape einer der so genannten GRAND TOUR (Giro d’Italia, Tour de France, Vuelta a Espana ), nämlich des Giro d’Italia, gewonnen. 2023 folgte eine Etappe der Tour de Suisse, und am 1. Juli 2024 machte er sein Meisterstück mit einem Sieg bei der Tour de France. Die Tour ist unter den klassischen Rennen das wichtigste Radsportereignis eines Jahres.
Der ehemalige gabunische Präsident Ali Bongo hat seinen Hungerstreik beendet, wie RFI berichtet. Der ehemalige Staatschef hatte am 14. Mai aufgehört zu essen, um gegen die Behandlung seiner Frau Sylvia und ihres Sohnes Noureddin zu protestieren, die beide inhaftiert sind. Ihre Anwälte klagten über „Freiheitsberaubung“ und „Folter“. Ihre Angehörigen machen sich Sorgen um ihr Schicksal, da am Montag, den 1. Juli die Gerichtsferien beginnen.
Ende des Jahres tritt die EU-Entwaldungsrichtlinie in Kraft. Die Verordnung soll auch verhindern, dass bei der Kaffee-Produktion Bäume abgeholzt werden. Bauern in Äthiopien werden aber vor schier unlösbare Probleme gestellt.
Mitte Juli werden die Ruander zwischen drei Präsidentschaftskandidaten die Wahl haben. Kaum Jemand zweifelt am Sieg des amtierenden Präsidenten Paul Kagame. Sind die Wahlen nur eine Farce?
Der Tod von Prinzessin Lalla Latifa, der Mutter von König Mohammed VI, hat Marokko in tiefe Trauer gestürzt. In einer seltenen diplomatischen Geste sprach der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune als erstes Staatsoberhaupt sein Beileid aus und leitete damit möglicherweise eine neue Ära in den algerisch-marokkanischen Beziehungen ein. Tatsächlich wandte sich Tebboune in dieser Botschaft zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt direkt an Mohammed VI.
EU verhängt Sanktionen gegen sechs Einzelpersonen aus dem Sudan: Der Europäische Rat hat am Montag wegen des Krieges zwischen dem sudanesischen Militär (SAF) und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) Sanktionen gegen sechs Einzelpersonen im Sudan erlassen. Ihnen wird vorgeworfen, die Stabilität und den politischen Wandel im Land zu untergraben. Auf der Liste der verhängten Sanktionen stehen Verantwortliche beider Konfliktparteien.
Sie trägt zur Instabilität bei, die laut dem AFRICOM-Chef nun auch die westafrikanische Küste zu erfassen droht. Afrikanische Verteidigungspolitiker seien „laufend“ und zunehmend besorgt über die destabilisierende Wirkung russischer Desinformation, sagte der Kommandeur des US-Afrika-Kommandos am Donnerstag auf der Konferenz der afrikanischen Verteidigungsminister in Botswana.
Dunja Kreiser: „Ist das ein Antrag von Union oder AfD?“ (Foto Bundestag)
Union will Asylbewerber nach Ruanda schicken und humanitäre Aufnahme erhöhen – SPD wirft der Union in der Migrationspolitik Populismus und AfD-Nähe vor – FDP ist offen dafür, dass Geflüchtete nach Ruanda gebracht werden.
Am 4. März 2024 wird die Humanity 1 basierend auf falschen Aussagen der libyschen Behörden für 20 Tage unrechtmäßig festgesetzt. Foto: Alessio Cassaro / SOS Humanity
Berlin, 27. Juni 2024. Das Zivilgericht im italienischen Crotone (Kalabrien) urteilte am gestrigen Mittwoch, 26. Juni, abschließend, dass die Festsetzung des Schiffes der zivilen Seenotrettungsorganisation SOS Humanity am 4. März 2024 rechtswidrig war. Das Gericht stellte auch fest: Die libysche Rettungsleitstelle und die sogenannte libysche Küstenwache können nicht als legitime Such- und Rettungsakteure im Mittelmeer betrachtet werden.