Schlagwort-Archive: Deutsche Afrika Stiftung

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 20: Fokus Wahlen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 20: Fokus WahlenMohamud zum Präsidenten Somalias gewählt: Oppositionskandidat Hassan Sheikh Mohamud, der bereits zwischen 2012 und 2017 Präsident Somalias war, ist neuer Präsident des Landes. Mohamud konnte sich gegen Amtsinhaber Mohamed Abdullahi Mohamed, genannt Farmaajo, und 33 weitere Kandidaten sowie eine Kandidatin durchsetzen. In Somalia wird der Präsident in mehreren Wahlgängen von den Abgeordneten beider Kammern des Parlaments gewählt: von 275 Abgeordneten, die von Clan-Delegierten ernannt werden, und 54 Senatoren und Senatorinnen, die die Bundesstaaten vertreten. Im dritten Wahlgang, in dem nur noch Mohamud und Farmaajo antraten, gewann Mohamud mit 214 Stimmen gegen 110 Stimmen. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 20: Fokus Wahlen weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 19: Angepasste Strategien

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 19: Angepasste StrategienVerlängerung der Bundeswehreinsätze in Mali und Niger: Am Mittwoch legte das Kabinett dem Bundestag zwei Beschlüsse zur Verlängerung der deutschen Beteiligung an der UN-Mission MINUSMA und der EU-Ausbildungsmission EUTM in Mali und Niger vor. Die Abgeordneten müssen darüber in der kommenden Woche noch abstimmen. Geplant ist, die deutsche Beteiligung an MINUSMA von 1.100 auf 1.400 Einsatzkräfte in Mali zu erhöhen und bis Mai 2023 zu verlängern. Die Unterstützung der EUTM-Mission, in der Deutschland derzeit mit jeweils ungefähr 300 Einsatzkräften in Mali und Niger engagiert ist, soll verringert werden. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 19: Angepasste Strategien weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW51: Weitreichende Abkommen?

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW51: Weitreichende Abkommen?Afrika-Türkei Gipfel in Istanbul: Am Samstag endete das zweitägige Gipfeltreffen zwischen dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und Vertreterinnen und Vertretern aus 39 afrikanischen Ländern in Istanbul. Unter diesen befanden sich u.a. Félix Tshisekedi, Präsident der Demokratischen Republik Kongo und Vorsitzender der Afrikanischen Union (AU), und der ghanaische Präsident Nana Akufo-Addo als Vertreter der ECOWAS sowie 16 Staatsoberhäupter und weitere 26 Außenministerinnen und Außenminister. Das diesjährige Treffen dient dem Aufbau einer vertieften Partnerschaft der Türkei mit den Staaten Afrikas. Ziel des Gipfels war die Ausarbeitung von neuen Leitlinien für die Zusammenarbeit der türkischen Regierung mit dem afrikanischen Kontinent in den nächsten fünf Jahren. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW51: Weitreichende Abkommen? weiterlesen

Stellenangebot: Deutsche Afrika Stiftung sucht zum 1. Januar 2022 eine wissenschaftliche Mitarbeit (m/w/d)

Stellenangebot: Deutsche Afrika Stiftung sucht zum 1. Januar 2022 eine wissenschaftliche Mitarbeit (m/w/d)Die Deutsche Afrika Stiftung (DAS) möchte einen Beitrag zur Festigung und Förderung der Beziehungen zwischen dem afrikanischen Kontinent sowie Deutschland und Europa leisten. Hierzu steht die DAS nicht nur als Dialogpartnerin zwischen Politik, Wirtschaft, Medien und Zivilgesellschaft zur Verfügung, sondern möchte durch Information und Initiativen zielführend zur Meinungsbildung und afrikapolitischen Debatte unter politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern beitragen. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Vermittlung von afrikapolitischen Themen in den Deutschen Bundestag. Zudem trägt die DAS zur erfolgreichen Umsetzung der afrikapolitischen Leitlinien der Bundesregierung bei. Die DAS wird institutionell als Zuwendungsempfänger durch das Auswärtige Amt gefördert. Stellenangebot: Deutsche Afrika Stiftung sucht zum 1. Januar 2022 eine wissenschaftliche Mitarbeit (m/w/d) weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 44

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 44Krieg in Äthiopien spitzt sich zu: Zum ersten Jahrestag des am 4. November 2020 in Äthiopien begonnen Tigray-Konflikts spitzt sich die Situation im Land zu. Der Konflikt, der von Seiten der äthiopischen Regierung unter Ministerpräsident Abiy Ahmed als „Rechtsstaatsoperation“ gegen die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) im Norden des Landes begann, hatte sich bereits Anfang August dieses Jahres auf die Nachbarregionen Afar und Amhara ausgeweitet. Nun konnte vergangenen Samstag die TPLF durch die Einnahme der strategisch wichtigen Städte Dessie und Kombolcha einen territorialen Zuwachs verzeichnen, der die äthiopische Regierung in die Defensive geraten lässt. Zwar dementierte Abyi Ahmed den Gebietsgewinn zunächst, kurz darauf wurde jedoch der landesweite Ausnahmezustand über sechs Monate ausgerufen. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 44 weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 40: Zuspitzung

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 40: ZuspitzungZunehmende Spannungen zwischen Algerien und Frankreich: Als Reaktion auf kritische Äußerungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macrons hat Algerien vergangenen Samstag seinen Botschafter Antar Daoud aus Frankreich zurückgerufen und am Sonntag seinen Luftraum für französische Militärflugzeuge gesperrt. Die französischen Jets fliegen regelmäßig über Algerien, um in die Sahel-Region in Westafrika zu gelangen, wo rund 5000 Soldatinnen und Soldaten zur Terrorbekämpfung stationiert sind. Algeriens Handlungen folgen zum einen auf die Ankündigung Frankreichs, die Zahl der Visa für Bürgerinnen und Bürger aus Algerien, Marokko und Tunesien drastisch zu reduzieren. Paris wirft den drei nordafrikanischen Ländern vor, nicht genug zu tun, um abgelehnte Asylbewerber wieder zurückzunehmen. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 40: Zuspitzung weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 38: Politische Turbulenzen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 38: Politische TurbulenzenProteste in Namibia vor Abstimmung zu Versöhnungsabkommen: Am Dienstag protestieren angesichts der anstehenden Abstimmung über das deutsch-namibische Versöhnungsabkommen etwa 400 Oppositionelle vor dem namibischen Parlamentsgebäude. Das im Mai nach sechs Jahren Verhandlung und Aufarbeitung bekanntgegebene Abkommen zwischen Namibia und Deutschland sollte diese Woche vom namibischen Parlament ratifiziert werden. Im Zuge des Abkommens bekennt sich Deutschland öffentlich zum in der Kolonialzeit begangenen Genozid an den Bevölkerungsgruppen der Herero und Nama. Neben dem deutschen Schuldzugeständnis beinhaltet die politische Einigung darüber hinaus die Bereitschaft dazu, in den kommenden 30 Jahren rund 1,1 Milliarden Euro für Projekte bereitzustellen, die der namibischen Bevölkerung zugutekommen sollen. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 38: Politische Turbulenzen weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 32: Ohne Zeitplan

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 32: Ohne ZeitplanSudan beschließt Auslieferung von Omar Al-Bashir an Internationalen Strafgerichtshof: Die Übergangsregierung im Sudan hat am vergangenen Mittwoch die Auslieferung des ehemaligen Staatschefs Omar al-Bashir an den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag beschlossen. Die Außenministerin Mariam al-Mahdi teilte der staatlichen Nachrichtenagentur Suna mit, dass das sudanesische Kabinett entschieden habe, neben al-Bashir auch alle weiteren Gesuchten wie den ehemaligen Innen- und Verteidigungsminister Abdel-Rahim Muhammad Hussein und den Sicherheitschef Ahmed Haroun an Den Haag zu übergeben. Die Entscheidung wurde in Khartum während des Besuchs von Karim Khan, dem neuen Chefankläger des IStGH, getroffen. Khan befand sich für die weitere Untersuchung des Darfur-Konflikts im Land. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 32: Ohne Zeitplan weiterlesen