Schlagwort-Archive: Deutsche Afrika Stiftung

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 5: Angespannte Erwartungen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 5: Angespannte ErwartungenUngewissheit über wirtschaftliche Beziehungen in Ostafrika: Am Mittwoch gab der Generalsekretär der East African Community (EAC) bekannt, der Fahrplan zur Etablierung einer einheitlichen Währung bis zum Jahre 2024 sei weiterhin im Soll. Bis Juni dieses Jahres sollen zudem der EAC Investment Helpdesk und eine Online-Verkaufsplattform eingerichtet werden, um die wirtschaftliche Integration der Region voranzubringen. Angesichts der jüngsten Uneinigkeiten zwischen den verschiedenen Mitgliedsstaaten der Gemeinschaft klingen die Pläne ambitioniert. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 5: Angespannte Erwartungen weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 4: Neue Offensiven

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 4: Neue OffensivenUK-Africa Investment Summit: Mit dem am 31. Januar bevorstehenden Austritt aus der EU steht für die Briten auch eine Neudefinierung der Beziehungen zu Ländern des afrikanischen Kontinents an. Vor diesem Hintergrund sind am Montag 16 afrikanische Staatschefs nach London zum UK-Africa Investment Summit gereist. Im Vergleich zu ähnlichen Formaten zwischen Afrika und Japan, Russland oder China ist diese Teilnehmerzahl eher gering. Boris Johnson hat dennoch klare Worte gefunden, wie er sich zum zukünftigen Verhältnis positioniert: mit „people before passport“ plädierte er für eine Reform des Einreiserechts, welche vor allem afrikanischen Talenten die Reise ins Vereinigte Königreich erleichtern soll. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 4: Neue Offensiven weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 3: Zwischen Hoffnung und Ungewissheit

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 3: Zwischen Hoffnung und UngewissheitVorbereitung der Friedensgespräche zu Libyen in Berlin: am gestrigen Donnerstag reiste der deutsche Außenminister Heiko Maas nach Libyen, um im Vorfeld der für Sonntag in Berlin geplanten Libyen-Konferenz mit General Chalifa Haftar über einen möglichen Waffenstillstand zu verhandeln. Laut Maas sei der Warlord, der eine militärische Offensive gegen die von der UN unterstützten libyschen Regierung unter Premierminister Fayez al-Sarradsch führt, prinzipiell bereit, sich an eine Waffenruhe zu halten. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 3: Zwischen Hoffnung und Ungewissheit weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 31: Vielversprechend

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 31: Vielversprechend

Neues Friedensabkommen in Mosambik: Am Donnerstag wurde in Mosambik nach dreijährigen Verhandlungen ein erneuter Friedensvertrag zwischen der regierenden Frente de Libertação de Moçambique (FRELIMO) und der Oppositionspartei Resistência Nacional Moçambicana (RENAMO) geschlossen. Präsident Filipe Nyusi (FRELIMO) und RENAMO-Führer Ossufo Momade unterzeichneten das entsprechende Abkommen auf dem Stützpunkt der RENAMO im abgelegenen Gorongosa-Gebirge.

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 31: Vielversprechend weiterlesen

DAS Afrika-Pressespiegel 30: Alles rechtens?

DAS Afrika-Pressespiegel 30: Alles rechtens?

Kenianischer Finanzminister aufgrund von Korruptionsvorwürfen verhaftet: Der kenianische Finanzminister Henry Rotich wurden diese Woche aufgrund von Korruptionsvorwürfen vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt Rotich und 27 weitere Beamte des kenianischen Finanzministeriums in 24 Punkten, darunter Amtsmissbrauch und Betrug. Hintergrund ist die Veruntreuung von Geldern bei dem geplanten Bau von zwei Staudämmen mit der italienischen Baufirma CMC Di Ravenna. Die Beschuldigten sollen die Kosten absichtlich um 155 Millionen Dollar höher als notwendig veranschlagt haben, wovon bereits 106 Millionen Dollar ausbezahlt worden sein sollen. Laut Anklageschrift haben sich die Beschuldigten sowie die Baufirma CMC Di Ravenna das Geld untereinander aufgeteilt, was von allen Seiten dementiert wird. Beobachter bewerten die erstmalige Verhaftung eines hochrangigen Regierungsmitglieds wie Rotich als einen wichtigen Schritt zur Korruptionsbekämpfung im Land. Der regierende Präsident Uhuru Kenyatta steht in der Kritik sein Versprechen gegen die Korruption vorzugehen, bislang nicht umgesetzt zu haben. Kenia ist auf Platz 144 von 180 Ländern des Korruptionsindex von Transparency International.

Bobi Wine kündigt Präsidentschaftskandidatur in Uganda an …

DAS Afrika-Pressespiegel 30: Alles rechtens? weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 28: Erfolgreiche Verhandlungen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 28: Erfolgreiche Verhandlungen

Einigung für zivil-militärische Übergangsregierung im Sudan: Trotz eines fehlgeschlagenen Putsches einzelner Mitglieder des Militärs am Donnerstag, bei dem 16 Personen verhaftet wurden, sind die Verhandlungen zwischen dem militärischen Übergangsrat (TMC) und der Opposition erfolgreich verlaufen. Das Abkommen zu einer zivil-militärischen Übergangsregierung soll zeitnah unterzeichnet werden. Die Einigung konnte mit Hilfe intensiver Vermittlungsbemühungen der Afrikanischen Union und Äthiopiens erreicht werden. Sie sieht vor, dass die Übergangsregierung aus fünf Vertretern des Militärs und fünf Vertretern der Zivilgesellschaft sowie einer weiteren Zivilperson bestehen soll, die von beiden Konfliktparteien unterstützt wird.

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 28: Erfolgreiche Verhandlungen weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 27: Wechselnde Währungen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 27: Wechselnde Währungen

Engpass in Simbabwe nach Fremdwährungsverbot: In Simbabwe müssen Staatsbürger künftig lange auf einen neuen Pass warten. Die Ausstellung neuer Pässe wurde am Montag auf unbestimmte Zeit eingestellt, dringende Anträge erhielten eine Wartezeit von 18 Monaten. Grund hierfür ist das Verbot von Fremdwährungen, das vergangene Woche von der simbabwischen Regierung per Dekret praktisch über Nacht angeordnet wurde.

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 27: Wechselnde Währungen weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 26: Kochende Stimmung

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 26: Kochende Stimmung

Putschversuch in Äthiopien: Am Samstagnachmittag ist es nach Regierungsangaben zu einem gescheiterten Putschversuch in der äthiopischen Provinz Amhara gekommen. Den Berichten zufolge sind bei diesem u.a. der Präsident der Region sowie der Generalstaatsanwalt während einer Unterredung mit führenden Regionalpolitikern erschossen worden. Wenige Stunden später ist Seare Mekonnen, der Chef der äthiopischen Streitkräfte, in seinem Haus in Addis Abeba von seinem Leibwächter getötet worden.