Haaranalysen belegen: Ölförderung im Südsudan vergiftet Menschen

Im Südsudan hat der malaysische Erdölkonzern Petronas, Sponsor des Mercedes-AMG-Petronas-Formel-1-Teams, durch unsachgemäßes Fördern und Weiterverarbeiten von Rohöl das Trinkwasser von über 180.000 Menschen verunreinigt. Nun belegen wissenschaftliche Analysen von Haarproben eine Gesundheitsgefährdung in Form einer chronischen Vergiftung durch die Schwermetalle Blei und Barium der Bewohner der Ölfeld-Region Thar Jath. Die Region im Teilstaat Northern Liech liegt am Rande des Sudd, einem der größten Sumpfgebiete der Welt, das durch den Nil gebildet wird.  Haaranalysen belegen: Ölförderung im Südsudan vergiftet Menschen weiterlesen

Ebola in der D.R. Kongo: Ärzte ohne Grenzen beginnt Nothilfeeinsatz

Berlin, 15. Mai 2017. Nach der Bestätigung eines Ebola-Falls in der Demokratischen Republik Kongo hat Ärzte ohne Grenzen ein Team in die betroffene Region entsendet. Die 14 Projektmitarbeiter werden sich in Likati im Norden des Landes ein Bild von der Lage machen und wenn erforderlich ein Ebola-Behandlungszentrum errichten. Zudem werden von der Hauptstadt Kinshasa aus für den Noteinsatz 15 Tonnen medizinische und logistische Materialien per Frachtflugzeug vor Ort gebracht.   Ebola in der D.R. Kongo: Ärzte ohne Grenzen beginnt Nothilfeeinsatz weiterlesen

Neue Ausgabe der Zeitschrift Afrika Süd 3/2017 erschienen

Die neue Ausgabe der Zeitschrift Afrika Süd 3, 2017 ist erschienen.

Themen:
Südafrika: Erinnerungen an Ahmed Kathrada, Südafrika im Kontext der Ausstellung „Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“,

Simbabwe: Politische Verfolgung von Menschenrechtsaktivisten/innen und Journalisten/innen,

Angola: Vertrieben in Cunene, Neue Ausgabe der Zeitschrift Afrika Süd 3/2017 erschienen weiterlesen

Wirtschaftswachstum für Afrika durch „Lösungen, die man auch umsetzen kann“

Buchvorstellung von „Making Africa Work – A Handbook for Economic Success“
Von derzeit etwa 1,1 auf über 2,4 Milliarden Menschen soll die Bevölkerung Afrikas bis 2050 wachsen, das Durchschnittsalter betrage dann 20 bis 25 Jahre. Doch „was werden die alle machen?“, fragt Greg Mills bei der Vorstellung des Buches „Making Africa Work“ in der Konrad-Adenauer-Stiftung. Der Leiter der südafrikanischen Brenthurst Foundation erläuterte gemeinsam mit Co-Autor Dickie Davis, wie das Buch Hilfe bieten soll, Jobs zu schaffen und dem Kontinent wirtschaftlich auf die Beine zu helfen. Wirtschaftswachstum für Afrika durch „Lösungen, die man auch umsetzen kann“ weiterlesen

Entwicklungsministerium baut Unterstützung für Somalia aus

somalia-irinBerlin – Anlässlich einer heute in London stattfindenden internationalen Konferenz intensiviert das Bundesentwicklungsministerium seine Unterstützung für Somalia. Für das laufende Jahr stellt das BMZ Gelder in Höhe von 100 Millionen Euro bereit, um den hungernden Menschen vor Ort nachhaltig zu helfen und wirtschaftliche Perspektiven im eigenen Land zu eröffnen. Entwicklungsministerium baut Unterstützung für Somalia aus weiterlesen

Bundeswirtschaftsministerin Zypries präsentiert ihr Afrikakonzept ‚Pro! Afrika‘ auf dem World Economic Forum on Africa in Durban

brigitte-zypriesDie Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, ist vom 3. – 7. Mai 2017 in Südafrika. Sie wird von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation begleitet. Im Mittelpunkt der Reise steht das World Economic Forum on Africa. Zu dem Forum werden über eintausend hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft aus Afrika und der ganzen Welt erwartet. Außerdem wird die Ministerin in Kapstadt das Wirtschaftsforum zum 65-jährigen Jubiläum der Deutschen Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika eröffnen und bilaterale Gespräche mit südafrikanischen Politikerinnen und Politkern führen sowie die Unterzeichnung von Rahmenabkommen über die zukünftige Zusammenarbeit zwischen der deutschen Wirtschaft und afrikanischen Ländern flankieren. Bundeswirtschaftsministerin Zypries präsentiert ihr Afrikakonzept ‚Pro! Afrika‘ auf dem World Economic Forum on Africa in Durban weiterlesen

Deutsch-Marokkaner Mohamed Hajib – schwer traumatisiert aus Gefängnis in Marokko zurück in Deutschland – mit neuen Schikanen konfrontiert

gefaengnisAnsprüche auf Entschädigung gegen Marokko und deutsche Behörden werden vorbereitet

Der 1981 geborene Mohamed Hajib, deutscher und marokkanischer Staatsangehöriger, konnte kürzlich, nach vorrangegangener schwerer Folterung im Polizeigefängnis und siebenjähriger Haft – zum Teil unter Isolationsbedingungen -, endlich nach Europa zu seiner Familie zurückkehren. Bei der Einreise nach Deutschland wurde er erneut einer unwürdigen Durchsuchung und Befragung unterzogen, die u.a. in der Frage gipfelten, ob er jetzt Deutschland hasse, was der Mandant verneinte und betonte, er gehe davon aus, dass Deutschland ein Rechtsstaat sei. Inzwischen hat er sich in psychiatrische Behandlung wegen der schweren Traumatisierung begeben. Deutsch-Marokkaner Mohamed Hajib – schwer traumatisiert aus Gefängnis in Marokko zurück in Deutschland – mit neuen Schikanen konfrontiert weiterlesen