Lese-/Audiotipp/Der Spiegel: Proteste in Kenia – Darling des Westens, verhasst im eigenen Land

Lese-/Audiotipp/Der Spiegel: Proteste in Kenia - Darling des Westens, verhasst im eigenen Land

In Kenia sind die Proteste gegen die Regierung eskaliert, das Parlament wurde gestürmt, es gab Tote. Demonstriert haben vor allem junge Menschen. Es ist ein Tag, der das Land verändern wird – und auch für den Westen Konsequenzen hat.

Lese-/Audiotipp/Der Spiegel: Proteste in Kenia – Darling des Westens, verhasst im eigenen Land weiterlesen

Bundestagsanhörung: Russische Einflussnahme in Afrika durch Militärdienstleister

Bundestagsanhörung: Russische Einflussnahme in Afrika durch Militärdienstleister
Symbolbild

Berlin: (hib/HAU) Bei einer öffentlichen Anhörung des Auswärtigen Ausschusses zum Thema „Der Einsatz von privaten Sicherheits- und Militärdienstleistern in bewaffneten Konflikten“ am Montag haben die geladenen Sachverständigen deutlich gemacht, dass insbesondere die russische Firma Wagner kein rein privates Militärunternehmen ist, sondern „einen klaren Kampfauftrag durch den russischen Staat“ hat, wie Susanne Conrad, Referentin für Recht und Sicherheit in der Abteilung Subsahara-Afrika bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, sagte.

Bundestagsanhörung: Russische Einflussnahme in Afrika durch Militärdienstleister weiterlesen

KAS-Länderbericht: Präsidentschaftswahlen 2024 in Mauretanien – Hoffnungsträger in der Sahelregion

KAS-Länderbericht: Präsidentschaftswahlen 2024 in Mauretanien - Hoffnungsträger in der Sahelregion

In Mauretanien stehen am 29. Juni 2024 die Präsidentschaftswahlen an. Trotz der allgemeinen Erwartungen, dass der amtierende Präsident Mohamed Ould Ghazouani erneut gewählt wird, bleibt eine politische Anspannung, auch für die Partner in Europa. Denn in der von Putschen geprägten Sahelregion hat Mauretanien in den letzten Jahren für die EU an Bedeutung gewonnen.

KAS-Länderbericht: Präsidentschaftswahlen 2024 in Mauretanien – Hoffnungsträger in der Sahelregion weiterlesen

Zentralafrika: Kunsthandwerker in Hauptstadt Bangui brutal misshandelt, nachdem er einen Auftrag von Wagner ausgeführt hatte

Zentralafrika: Kunsthandwerker in Hauptstadt Bangui brutal misshandelt, nachdem er einen Auftrag von Wagner ausgeführt hatte

In Bangui kursiert seit dem Wochenende eine schockierende, mit Fotos belegte Geschichte. Ein Kunsthandwerker musste am Samstag, den 22. Juni, in die Notaufnahme geschickt werden, nachdem er durch die Hände der russischen Ex-Wagner-Söldner gegangen war. Er wurde abgeführt und verprügelt, weil seine Kunden sich weigerten, den für Gravuren festgesetzten Preis zu zahlen, berichtet RFI.

Zentralafrika: Kunsthandwerker in Hauptstadt Bangui brutal misshandelt, nachdem er einen Auftrag von Wagner ausgeführt hatte weiterlesen

Lese- und Videotipp/stern: Ruanda: Geisterhotel wartet seit zwei Jahren auf Abschiebe-Deal

Lese- und Videotipp/stern: Ruanda: Geisterhotel wartet seit zwei Jahren auf Abschiebe-Deal
Screenshot

Im „Hope Hostel“ wohnten bis vor zwei Jahren noch Waisenkinder des Völkermords in Ruanda. Dann wurde das Hotel geräumt – und für den Einzug abgeschobener Flüchtlinge aus Großbritannien bereit gemacht. Passiert ist das bisher nicht. Aus dem „Hope Hostel“ wurde ein Geisterhotel.

Lese- und Videotipp/stern: Ruanda: Geisterhotel wartet seit zwei Jahren auf Abschiebe-Deal weiterlesen

Lesetipp/Stars Insider: Wohin fliehen die meisten Flüchtlinge?

Lesetipp/Stars Insider: Wohin fliehen die meisten Flüchtlinge?

In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Flüchtlinge weltweit auf 36,4 Millionen Menschen mehr als verdoppelt. Ein häufiges Missverständnis ist jedoch, wohin sie fliehen. Tatsache ist, dass die Menschen, die von den größten Flüchtlingskrisen der Welt betroffen sind, nicht in der Lage sind, in die einkommensstarken Länder Europas oder Nordamerikas zu gelangen. Stattdessen suchen sie Schutz in den Nachbarländern. Mit der Eskalation des Krieges in der Ukraine hat sich die Lage jedoch ein wenig geändert.

Lesetipp/Stars Insider: Wohin fliehen die meisten Flüchtlinge? weiterlesen

Lesetipp/news.ch: Libyen übernimmt offiziell Verantwortung für Lockerbie-Anschlag

Lesetipp/news.ch: Libyen übernimmt offiziell Verantwortung für Lockerbie-Anschlag
Gedenktafel bei Lockerbie

New York – Libyen hat offiziell die Verantwortung für den Flugzeug-Anschlag von Lockerbie von 1988 übernommen. Das nordafrikanische Land übergab ein entsprechendes diplomatisches Schreiben an den UNO-Sicherheitsrat.

Lesetipp/news.ch: Libyen übernimmt offiziell Verantwortung für Lockerbie-Anschlag weiterlesen

Marokkos König im Zentrum einer Kontroverse wegen Betankung eines israelischen Schiffes im Hafen von Tanger

Marokkos König im Zentrum einer Kontroverse wegen Betankung eines israelischen Schiffes im Hafen von Tanger

Die „Marokkanische Front zur Unterstützung Palästinas und gegen Normalisierung“ protestierte scharf gegen die Aufnahme eines israelischen Kriegsschiffs im Hafen von Tanger am 6. Juni 2024. Das Schiff, die INS Komemiyut, legte an, um sich mit Treibstoff und Proviant zu versorgen, bevor es seine Fahrt zum Hafen von Haifa fortsetzte. Diese Aktion wirft die Frage auf, wie sich König Mohammed VI. (Foto) im israelisch-palästinensischen Konflikt positioniert, zwischen historischer Unterstützung für das palästinensische Volk und einer Politik der Normalisierung der Beziehungen zwischen Marokko und Israel.

Marokkos König im Zentrum einer Kontroverse wegen Betankung eines israelischen Schiffes im Hafen von Tanger weiterlesen

Neue Studie: Die Zukunft der Logistik in Afrika

Neue Studie: Die Zukunft der Logistik in Afrika

Eine neue Studie der TU Berlin untersucht die Logistikleistung in Subsahara-Afrika und gibt Handlungsempfehlungen zur Verbesserung. Eine effiziente Logistik spielt weltweit eine wichtige Rolle für wirtschaftliches Wachstum, Wohlstand, nachhaltige Arbeitsplätze und soziale Gerechtigkeit. Schaut man auf den afrikanischen Kontinent, steht dieser jedoch im Bereich der Logistikentwicklung vor zahlreichen zentralen Herausforderungen. In einer von zunehmender Globalisierung geprägten Welt ist die Einbindung des afrikanischen Kontinents in globale Wertschöpfungsnetzwerke unerlässlich, birgt doch allein die erwartete Verdoppelung der Bevölkerung Afrikas bis 2050 ein enormes Potenzial für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung.

Neue Studie: Die Zukunft der Logistik in Afrika weiterlesen

Lesetipp/FR: Experte zum Krieg im Sudan: „Die Emirate sind der Haupt-Kriegstreiber“

Lesetipp/FR: Experte zum Krieg im Sudan: „Die Emirate sind der Haupt-Kriegstreiber“

Mehr als zehn Millionen Menschen sind im Sudan auf der Flucht: Diese Menschen haben sich im März in den benachbarten Südsudan gerettet. Der Sudan-Experte Roman Deckert spricht im Interview über die dramatische Lage im Sudan, die tödliche Rolle der Golfstaaten und erklärt, was der Westen tun könnte, um den Menschen dort zu helfen.

Lesetipp/FR: Experte zum Krieg im Sudan: „Die Emirate sind der Haupt-Kriegstreiber“ weiterlesen

Menschenrechtsbeauftragte reist in die Demokratische Republik Kongo

Menschenrechtsbeauftragte reist in die Demokratische Republik Kongo
Luise Amtsberg, Foto: Bundestag

Die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, Luise Amtsberg, reist vom 24.-28. Juni in die Demokratische Republik Kongo. In Ostkongo werden Treffen mit Organisationen der Zivilgesellschaft im Vordergrund stehen, sowie Gespräche mit lokalen und internationalen humanitären Organisationen. Bei einem Treffen mit UN-Institutionen zum Flüchtlingsschutz wird vor allem die Lage für Binnenvertriebene erörtert werden.

Menschenrechtsbeauftragte reist in die Demokratische Republik Kongo weiterlesen

Lesetipp/Vatican News: Die Opfer von Boko Haram – Drei Frauen aus Kamerun berichten

Lesetipp/Vatican News: Die Opfer von Boko Haram - Drei Frauen aus Kamerun berichten
Symbolfoto

Seit 2013 ist die politische Lage in Kamerun instabil. Im Norden des Landes wird die Bevölkerung von der islamistischen Terrormiliz Boko Haram bedroht. Obwohl kein offizieller Bericht über die genaue Zahl der Todesopfer vorliegt, steht jetzt schon fest, dass Frauen den höchsten Preis für diesen Krieg zahlen. Ihr Lebenswille ist dennoch ungebrochen. Es ist die Geschichte von drei Frauen mit unterschiedlichen Hintergründen, aber einem Lebensweg, der eine ähnliche Wendung genommen hat. Denn eines haben sie gemeinsam: sie alle wurden Opfer der Gräueltaten der Terrorsekte Boko Haram. Und sie alle haben ihr Martyrium in Kolofata, einem Ort im hohen Norden Kameruns, im Herzen Afrikas, erlitten.

Lesetipp/Vatican News: Die Opfer von Boko Haram – Drei Frauen aus Kamerun berichten weiterlesen

Lesetipp/Spiegel/Millenniumsdörfer: Nicht einmal Angelina Jolie konnte Afrika retten

Lesetipp/Spiegel/Millenniumsdörfer: Nicht einmal Angelina Jolie konnte Afrika retten

Mehr als eine Billion Euro Entwicklungshilfe ist in den vergangenen 30 Jahren nach Afrika geflossen. Die Armut ist geblieben. In einem kleinen Dorf im Westen Kenias lässt sich erahnen, warum das so ist. Es kann sich niemand an Angelina Jolie erinnern. Schulterzucken, ratlose Blicke: »Angelina wer?« Es ist, als wäre sie nie dagewesen, vor fast 20 Jahren. Eine der berühmtesten Schauspielerinnen der Welt in einem kleinen Dorf in Kenia, ein Auftritt, der international Schlagzeilen machte. Nur hier, in Sauri Village, hat er keinerlei Spuren hinterlassen.

Lesetipp/Spiegel/Millenniumsdörfer: Nicht einmal Angelina Jolie konnte Afrika retten weiterlesen

Italienische Presse: USA zunehmend besorgt über die Ausweitung des russischen Einflusses in Afrika

Italienische Presse: USA zunehmend besorgt über die Ausweitung des russischen Einflusses in Afrika

Die Sahelzone, eine Region, die lange Zeit als westliches Einflussgebiet galt, erlebt derzeit eine große Veränderung ihrer geopolitischen Bündnisse. Frankreich, das historisch in Mali, Niger und Burkina Faso präsent war, hat seinen Einfluss schrittweise verloren. Der 18. Februar 2022 markiert einen Wendepunkt, als der Abzug der französischen Truppen aus Mali begann, nachdem Vorwürfe laut wurden, dass sie bilaterale Abkommen zur Terrorismusbekämpfung nicht eingehalten hätten. Diese Entscheidung ist Teil eines umfassenderen Abzugs, der auch die Beendigung der militärischen Ausbildungsmission der Europäischen Union nach mehr als elf Jahren Einsatz einschließt. Die jüngsten Ereignisse in Niger, mit der Absetzung von Präsident Mohamed Bazoum am 26. Juli 2023, bestätigen diesen Trend zur Selbstbestimmung.

Italienische Presse: USA zunehmend besorgt über die Ausweitung des russischen Einflusses in Afrika weiterlesen