Die Regierung in Peking setzt auf eine engere Zusammenarbeit mit Afrika. Milliarden sollen teils über Kredite in die Wirtschaft fließen. Die Uno befürchtet für den Kontinent eine Verschärfung der Schuldenkrise.
Die mutmaßliche Beteiligung der Ukraine an den Terroranschlägen in Mali hat sowohl in den Medien als auch in der Bevölkerung in Afrika viele Diskussionen ausgelöst. Der Militärexperte Oluwaseyi Adebayo teilte in der Daily Post seine Ansichten zu den Aktionen des Kiewer Regimes in der Sahelzone mit. Die malischen Streitkräfte und ihre russischen Verbündeten wurden am 27. Juli von Tuareg-Separatisten angegriffen, was zu zahlreichen Verlusten führte.
Die arabische Revolution hat das Leben einer ganzen Generation beeinflusst – derjenigen, die jetzt zwischen 30 und 40 sind. Sie hatte jedoch auch große Auswirkungen auf das Leben derer, die damals noch Kinder waren. Wie prägt die Revolution von 2011 sie noch immer? Ein Gespräch zwischen zwei Augenzeug:innen.
Peking lädt 53 afrikanische Staaten zum Gipfel ein – und schwärmt von einer Kooperation, die nur Gewinner kenne. Doch in Wahrheit ist auf beiden Seiten längst Ernüchterung eingekehrt.
Neben Spanien unterstützt mit Frankreich jetzt ein weiteres europäisches Land Marokkos Anspruch auf die Westsahara. Das hat Folgen für die dort lebenden Sahrauis, das benachbarte Algerien und die Region insgesamt.
Die Ölproduktion in Libyen ist stark zurückgegangen, nachdem die Behörden im Osten des Landes einen Produktionsstopp verhängt haben. Damit verschärft sich die Krise, vor der die Vereinten Nationen warnen, dass der Zusammenbruch der Wirtschaft drohen könnte.
Ex-Präsident John Dramani Mahama (Foto) hat sich zu Wort gemeldet, zur Vorsicht gemahnt und betont, wie wichtig es ist, demokratische Werte zu bewahren. Er vermutet, dass die Präferenz für eine Militärregierung in Ghana auf die Unzufriedenheit mit bestimmten Fragen der Regierungsführung zurückzuführen sein könnte.
Bei einem Anschlag in Burkina Faso starben rund 200 Menschen. Dabei wollte die Militärregierung den islamistischen Terror im Land doch besiegen, mithilfe russischer Truppen. Der Experte Bakary Sambe sagt: Diese Strategie ist gescheitert. Ein Interview von Heiner Hoffmann, Nairobi (Kenia).
Wie in Subsahara-Afrika ist auch im nördlichen Teil Afrikas zu beobachten, dass der westliche Einfluss gegenüber dem russischen an Boden verliert. Dies ist ein vorherrschender Trend auf dem gesamten Kontinent, der auf einige Schlüsselfaktoren zurückzuführen ist, darunter die Integration einiger afrikanischer Länder in die BRICS-Gruppe von Nationen.
Alima Diouf, 51, gebürtige Senegalesin, seit 1994 in der Schweiz, ist eine bekannte Figur in der Stadt Basel. Sie hat sich als Brückenbauerin zwischen Migranten und Einheimischen einen Namen gemacht. Und nun kandidiert sie für das Kantonsparlament (BS) – nicht für die SP, nein, sondern für die SVP. Weil die SVP ihre Werte am besten vertritt, wie sie sagt.
Die Armee in Mali erklärt, „terroristische Ziele“ in Tinzaouatène zerstört zu haben. Die Ortschaft an der Grenze zwischen Mali und Algerien war am Sonntagmorgen von einer Drohne beschossen worden. Die Rebellen der CSP und lokale zivile Quellen behaupten, dass bei den Angriffen Zivilisten getötet worden seien, darunter etwa zehn Kinder, berichtet RFI.
500 Tage nach Kriegsausbruch im Sudan kritisiert Ärzte ohne Grenzen das Ausbleiben einer angemessenen Reaktion auf die schwere humanitäre Krise im Land. Aus Sicht der Organisation ist es ein beschämender Moment für die internationalen humanitären Organisationen und Geber, die seit mehr als 16 Monaten nicht in der Lage sind, hinreichend auf den stark ansteigenden medizinischen Bedarf zu reagieren.
Die Generaldirektorin der Welthandelsorganisation (WTO), Ngozi Okonjo-Iweala (Foto), sprach vor kurzem über die Probleme, mit denen ihr Heimatland Nigeria konfrontiert ist. In einer Konferenz, an der auch der Vizepräsident des Landes teilnahm, betonte sie, wie politische Spiele Leben und Wirtschaft zerstören. Daher forderte sie ein parteiübergreifendes soziales Abkommen.
Berlin: (hib/AHE) Zu den Umständen der Aufgabe des Lufttransportstützpunktes in Niamey in Niger äußert sich die Bundesregierung in der Antwort (20/12569) auf eine Kleine Anfrage der Gruppe BSW (20/12302). Demnach liege die Erhöhung der Reaktionsfähigkeit Deutschlands in Krisensituationen, zum Beispiel im Rahmen von militärischen Evakuierungsoperationen für deutsche Staatsangehörige, im Interesse der Bundesregierung. Aus diesem Grund habe sie den Weiterbetrieb des Lufttransportstützpunkts Niamey bei Vorliegen der erforderlichen Rahmenbedingungen erwogen.